Die Welterbestätten in Spanien

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Zu den beliebtesten Urlaubszielen überhaupt zählt mit Spanien der größte Teil der iberischen Halbinsel. Beispielhaft sind die Costa del Sol oder die Costa Brava. Bekannt ist die Stadt Barcelona auch durch den Hafen, der als einer der schönsten seiner Art im Mittelmeerraum gilt. Wer Palma de Mallorca besucht, kann dort den Blick auf eine beeindruckende Kathedrale werfen. Reizvolle Gebiete für Touristen stellen zudem die Pyrenäen, die Balearen und die kanarischen Inseln dar.

Andalusien

Fällt der Blick auf die Region, so ist eine vielfältige Kultur erkennbar. Die autonome Region präsentiert sich mit Städten wie Cordoba, Jerez, Granada und Sevilla. Ein weiterer Höhepunkt ist in den Küsten zu sehen, die sich oft mit langen Stränden zeigen. Beispielhaft dafür steht die Costa de la Luz. Außerdem lädt die Costa del Sol zum Verweilen ein. Besonders bekannt sind die Küstenorte Marbella, Benalmadena und Torremolinos.

Das Welterbe

In allen Regionen gibt es zudem Sehenswürdigkeiten, die von der UNESCO in die Listen des Welterbes aufgenommen wurden. Nachfolgend handelt es sich um

Moschee-Kathedrale und Altstadt von Córdoba (K/1984; 1994 erweitert)

Altstadt von Granada, Alhambra und Generalife-Palast (K/1984; 1994 erweitert)

Kathedrale von Burgos (K/1984)

Es handelt sich um die gotische Kathedrale, die zugleich eine Bischofskirche darstellt. Die Wirkung erfolgte für die Jungfrau Maria. Zum Bekanntheitsgrad haben die Architektur und die Größe beigetragen. Daher ist es mittlerweile vor mehr als 30 Jahren zur Eintragung der Kirche in die Liste des Weltkulturerbes bei der UNESCO gekommen. 

Escorial in Madrid (Kloster mit Umgebung) (K/1984)

Werke von Antonio Gaudí (K/1984; 2005 erweitert)

Altsteinzeitliche Höhlenmalereien in Nordspanien (K/1985: Höhle von Altamira; 2008 erweitert)

Altstadt von Segovia mit Aquädukt (K/1985)

Denkmäler von Oviedo und des Königreiches Asturien (K/1985; 1998 erweitert)

Altstadt von Santiago de Compostela (K/1985)

Altstadt von Avila und Kirchen außerhalb der Stadtmauer (K/1985)

Mudejar-Architektur in der Region Aragón (K/1986; 2001 erweitert)

Altstadt von Toledo (K/1986)

Nationalpark Garajonay (Kanaren, Insel Gomera) (N/1986)

Altstadt von Cáceres (K/1986)

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Kathedrale, Alcazar und Archivo de Indias in Sevilla – 1987

Altstadt von Salamanca – 1988

Ehemalige Zisterzienserabtei Poblet – 1991

Bauten der Römerzeit und des frühen Mittelalters in Merida – 1993

Königliches Kloster Santa Maria de Guadeloupe – 1993

Pilgerwege nach Santiago de Compostela – 1993; 2015 erweitert

Nationalpark Doñana (Andalusien) – 1994 

Altstadt von Cuenca – 1996

Seidenbörse „La Lonja de la Seda“ in Valencia – 1996

Las Médulas mit seinen Goldminen – 1997

Palast der Katalanischen Musik und Hospital von Sant Pau in Barcelona – 1997

Klöster San Millán de Yuso und de Suso – 1997

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Berglandschaft Mont Perdu in den Pyrenäen 1997; 1999 erweitert

Universität und historisches Zentrum von Alcalá de Henares – 1998

Vorgeschichtliche Felsmalereien im östlichen Spanien – 1998

Prähistorische Felsritzungen im Tal von Côa (Portugal) und in Siega Verde (Spanien) – 1998; 2010 erweitert

San Cristóbal de la Laguna (Insel Teneriffa) – 1999

Ibiza: Biologische Vielfalt und Kultur – 1999

Archäologische Stätten in der Sierra de Atapuerca – 2000

Romanische Kirchen im Vall de Boí – 2000

Archäologisches Ensemble von Tárraco (Tarragona) – 2000

Palmenhain von Elche – 2000

Spätrömische Befestigungsanlagen von Lugo – 2000

Kulturlandschaft von Aranjuez – 2001

Ubeda und Baeza – 2003

Biscaya-Brücke – 2006

Nationalpark Teide (Teneriffa) – 2007

Torre de Hércules (Herkulesturm) – 2009

Kulturlandschaft Serra de Tramuntana auf Mallorca – 2011

Historische Stätten der Quecksilbergewinnung: Almadén und Indrija – 2012

Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas (N/GÜ/2007; 2011 um fünf Buchenwaldgebiete in Deutschland erweitert; 2017 um Gebiete in Albanien, Belgien, Bulgarien, Italien, Kroatien, Österreich, Rumänien, Slowenien, Spanien und Ukraine erweitert) – 2015

Kalifatsstadt Madinat az-Zahra – 2018

Risco Caido und die Kulturlandschaft der heiligen Berge von Gran Canaria – 2019

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Des Weiteren erfolgte die Aufnahme der folgenden Bräuche in die Listen der UNESCO:

2001/2008 – Die Mysterienspiele von Elche

2005/2008 – Das Patum-Fest von Berga

2009 – Die Pfeifsprache El Silbo von der spanischen Kanareninsel La Gomera

2009 – Die Wassergerichtshöfe der spanischen Mittelmeerküste, El Tribunal delas Aguas in Valencia und Consejo de Hombres Buenos de la Huerta de Murcia

2010 – Die Menschentürme in Katalonien

2010 – Der Flamenco

2010 – Der Gesang der Sibylle auf Mallorca

2011 – Die Feierlichkeiten von „la Mare de Déu de la Salut“ von Algemesí

2012 – Das Fest der Patios von Cordoba

2013 – Die Mittelmeerküche (gemeinsam mit Griechenland, Italien, Kroatien, Marokko, Portugal und Zypern)

2015 – Feuerfeste zur Sommersonnenwende in den Pyrenäen (gemeinsam mit Andorra u. a.)

Meine Rezensionen:

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