Die Welterbestätten in Spanien

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Zu den beliebtesten Urlaubszielen überhaupt zählt mit Spanien der größte Teil der iberischen Halbinsel. Diese zeichnet sich durch viele Facetten aus. Beispielhaft sind die Costa del Sol oder die Costa Brava. Bekannt ist die Stadt Barcelona auch durch den Hafen, der als einer der schönsten seiner Art im Mittelmeerraum gilt. Zudem lädt die Stadt mit der farbenfrohen Rambia zu einem Bummel zwischen Placa de Catalunya und altem Hafen ein. Gäste schätzen die Stadt ferner aufgrund der Tatsache, dass es sich um ein Paradies für Secondhand handelt. Sehenswert ist der Palast der katalanischen Musik. Die Optik und die Akustik des Bauwerks hinterlassen unvergessliche Eindrücke. Wer Palma de Mallorca besucht, kann dort den Blick auf eine beeindruckende Kathedrale werfen. Der Besuch von Cadiz ermöglicht den Einblick in eine der ältesten Städte von Westeuropa. Zu einigen Städten gibt es bereits an dieser Stelle Informationen:

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Reizvolle Gebiete für Touristen stellen zudem die Pyrenäen, die Balearen und die kanarischen Inseln dar. Erste Ausführungen zu den Inseln gibt es an dieser Stelle:

Kanarische Inseln

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Balearen

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Sehenswert ist die katalonische Stadt Barcelona, die sich mit dem beeindruckenden Bauwerk „La Sagrada Familia“ präsentiert und auch als Stadt der 1000 Drachen bekannt ist. Zu finden ist diese im historischen Stadtkern. Gäste, die jedoch den Innenbereich kennenlernen möchten, sollten den Besuch des Bauwerkes Wochen vorher planen, da kurzfristig in der Regel keine Tickets erhältlich sind. Zusätzlich bietet sich ein Besuch der Promenade Las Ramblas an. In Barcelona ist ferner der Park Güell zu erreichen, für dessen Entstehung und Entwicklung die Zuständigkeit bei Antoni Gaudi lag.

Erste Informationen zur Hauptstadt Madrid gibt es auch an dieser Stelle: Die spanische Hauptstadt.

Andalusien und mehr

Fällt der Blick auf die Region, so ist eine vielfältige Kultur erkennbar. Die autonome Region präsentiert sich mit Städten wie Cordoba, Jerez, Granada und Sevilla. Ein weiterer Höhepunkt ist in den Küsten zu sehen, die sich oft mit langen Stränden zeigen. Beispielhaft dafür steht die Costa de la Luz. Außerdem lädt die Costa del Sol zum Verweilen ein. Besonders bekannt sind die Küstenorte Marbella, Benalmadena und Torremolinos.

Gekennzeichnet ist Galicien von einer idyllischen Landschaft. Bekanntheit erlangte und erlangt die Region durch die Pilgerstätte Santiago de Compostela. Reisende führt es oft zur Plaza Espana, einem der bekannten Plätze in Sevilla. Von ihm geht eine hohe Symbolkraft aus. Im Geiste von Spanien wird damit die Umarmung der Kolonien in Südamerika symbolisiert. Besondere Akzente setzt das Land zudem mit der Nationalhymne. Diese ist nicht nur eine der ältesten Hymnen der Welt, sondern eine der wenigen Hymnen, die ohne Worte auskommt.

Das Welterbe

In allen Regionen gibt es zudem Sehenswürdigkeiten, die von der UNESCO in die Listen des Welterbes aufgenommen wurden. Nachfolgend handelt es sich um

Moschee-Kathedrale und Altstadt von Córdoba (K/1984; 1994 erweitert)

Gekennzeichnet ist die Stadt von einem beeindruckenden historischen Erbe. Die drittgrößte Stadt von Andalusien besitzt zugleich die Funktion der Hauptstadt für die gleichnamige Provinz. Mit der deutschen Stadt Nürnberg verbindet Cordoba eine Städtepartnerschaft. Unter den Sehenswürdigkeiten sind der Plaza del Potro sowie die Plazha de las Tendillas zu finden. Zu einem Besuch lädt das Archäologische Museum Cordoba ein. 

Altstadt von Granada, Alhambra und Generalife-Palast (K/1984; 1994 erweitert)

Kathedrale von Burgos (K/1984)

Es handelt sich um die gotische Kathedrale, die zugleich eine Bischofskirche darstellt. Die Wirkung erfolgte für die Jungfrau Maria. Zum Bekanntheitsgrad haben die Architektur und die Größe beigetragen. Daher ist es mittlerweile vor mehr als 30 Jahren zur Eintragung der Kirche in die Liste des Weltkulturerbes bei der UNESCO gekommen. 

Escorial in Madrid (Kloster mit Umgebung) – K/1984

Bei dem Bauwerk, das eine Klosterburg darstellt, handelt es sich um den größten Renaissancebau weltweit. Insgesamt nahm die Errichtung des Gebäudekomplexes, zu dem ein Königspalast gehört, einen Zeitraum von 21 Jahren im 16. Jahrhundert in Anspruch. Die Reise zu dieser Welterbestätte führt in den Süden der Sierra de Guadarrama. 

Werke von Antonio Gaudí – K/1984; 2005 erweitert

Zusammengefasst sind unter dieser Welterbestätte sieben Bauten, bei denen die Federführung bei Antonio Gaudi lag. An diesen Bauten sind ein persönlicher Stil sowie ein eklrektischer Stile zu erkennen. Besonders der persönliche Stil konnte sich beispielsweise bei der Architektur frei entfalten. Unter diesen Bauwerken ist die Geburtsfassade und Krypta der Sagrada Familia zu finden.

Altsteinzeitliche Höhlenmalereien in Nordspanien – K/1985: Höhle von Altamira; 2008 erweitert

Der Besuch dieser Welterbestätte führt in die autonome Gemeinschaft Kantabrien. Dort befindet sich in der Nähe von Santillana del Mar die Höhle von Altamira. Mit der Große Chauvet hat die Höhle gemeinsam, dass sie zum Umkreis der frankokantabrischen Höhlenkunst gehört. In der Höhle befinden sich ungefähr 930 Bilder mit altsteinzeitlichem Hintergrund. 

Altstadt von Segovia mit Aquädukt  – K/1985

In Zentralspanien ist diese Stadt zu erreichen, die eine hohe kulturelle und historische Bedeutung besitzt. Bezogen auf die Provinz Segovia handelt es sich bei der gleichnamigen Sta<t um den Verwaltungssitz. Zur Altstadt gehört das Aquädukt, dessen Ursprung in der Blütezeit vom römischen Imperium zu sehen ist. Über mehrere Jahrhunderte wurde über dieses Bauwerk frisches Quellwasser weitergeleitet. 

Denkmäler von Oviedo und des Königreiches Asturien (K/1985; 1998 erweitert)

Altstadt von Santiago de Compostela (K/1985)

Altstadt von Avila und Kirchen außerhalb der Stadtmauer (K/1985)

Mudejar-Architektur in der Region Aragón (K/1986; 2001 erweitert)

Altstadt von Toledo – K/1986

Die Stadt zeichnet sich durch eine Lage im Südwesten von Madrid aus. Gleichzeitig ist eine Nähe zum Fluss Tajo gegeben. Eine Gemeinsamkeit besitzt die Stadt mit Avila und Segovia, die ebenfalls in der Umgebung von Madrid zu erreichen sind. Es handelt sich um drei historische Metropolen. Besonders im Mittelpunkt steht die Altstadt, in der sich die Kathedrale Santa Maria befindet. 

Nationalpark Garajonay (Kanaren, Insel Gomera) (N/1986)

Altstadt von Cáceres (K/1986)

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Kathedrale, Alcazar und Archivo de Indias in Sevilla – 1987

Altstadt von Salamanca – 1988

Ehemalige Zisterzienserabtei Poblet – 1991

Bauten der Römerzeit und des frühen Mittelalters in Merida – 1993

Königliches Kloster Santa Maria de Guadeloupe – 1993

Pilgerwege nach Santiago de Compostela – 1993; 2015 erweitert

Nationalpark Doñana (Andalusien) – 1994 

Altstadt von Cuenca – 1996

Seidenbörse „La Lonja de la Seda“ in Valencia – 1996

Las Médulas mit seinen Goldminen – 1997

Palast der Katalanischen Musik und Hospital von Sant Pau in Barcelona – 1997

Klöster San Millán de Yuso und de Suso – 1997

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Berglandschaft Mont Perdu in den Pyrenäen 1997; 1999 erweitert

Universität und historisches Zentrum von Alcalá de Henares – 1998

Vorgeschichtliche Felsmalereien im östlichen Spanien – 1998

Prähistorische Felsritzungen im Tal von Côa (Portugal) und in Siega Verde (Spanien) – 1998; 2010 erweitert

San Cristóbal de la Laguna (Insel Teneriffa) – 1999

Ibiza: Biologische Vielfalt und Kultur – 1999

Archäologische Stätten in der Sierra de Atapuerca – 2000

Romanische Kirchen im Vall de Boí – 2000

Archäologisches Ensemble von Tárraco (Tarragona) – 2000

Palmenhain von Elche – 2000

Spätrömische Befestigungsanlagen von Lugo – 2000

Kulturlandschaft von Aranjuez – 2001

Ubeda und Baeza – 2003

Biscaya-Brücke – 2006

Nationalpark Teide (Teneriffa) – 2007

Torre de Hércules (Herkulesturm) – 2009

Kulturlandschaft Serra de Tramuntana auf Mallorca – 2011

Historische Stätten der Quecksilbergewinnung: Almadén und Indrija – 2012

Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas – 2011

Bei dieser Weltnaturerbestätte handelt es sich um eine Reihe von Buchenwaldgebieten, die sich räumlich getrennt in den unterschiedlichsten Ländern befinden. Insgesamt umfasst die Fläche 92.093 Hektar. Ein Anteil von 30 Prozent befindet sich in der Ukraine. Überwiegend handelt es sich in Deutschland um naturnahe Altwälder. Für die Karpaten greift die Bezeichnung „echte Urwälder“. An dieser Welterbestätte sind die Länder Albanien, Belgien, Bulgarien, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien und die Ukraine beteiligt. In den Jahren 2011 und 2017 kam es zur Erweiterung der Welterbestätte sowie im Jahr 2017 zu einer Namensänderung. 

Kalifatsstadt Madinat az-Zahra – 2018

Risco Caido und die Kulturlandschaft der heiligen Berge von Gran Canaria – 2019

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Des Weiteren erfolgte die Aufnahme der folgenden Bräuche in die Listen der UNESCO:

2001/2008 – Die Mysterienspiele von Elche

2005/2008 – Das Patum-Fest von Berga

2009 – Die Pfeifsprache El Silbo von der spanischen Kanareninsel La Gomera

2009 – Die Wassergerichtshöfe der spanischen Mittelmeerküste, El Tribunal delas Aguas in Valencia und Consejo de Hombres Buenos de la Huerta de Murcia

2010 – Die Menschentürme in Katalonien

2010 – Der Flamenco

2010 – Der Gesang der Sibylle auf Mallorca

2011 – Die Feierlichkeiten von „la Mare de Déu de la Salut“ von Algemesí

2012 – Das Fest der Patios von Cordoba

2013 – Die Mittelmeerküche (gemeinsam mit Griechenland, Italien, Kroatien, Marokko, Portugal und Zypern)

2015 – Feuerfeste zur Sommersonnenwende in den Pyrenäen (gemeinsam mit Andorra u. a.)

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

Meine Rezensionen:

http://www.bunte-filmwelt.de

Geschrieben und Copyright by Marina Teuscher 2015 – 2030