Die Welterbestätten von Österreich

konigsee-668711_1920

Bestimmt wird das Landschaftsbild von fünf Großlandschaften. Es handelt sich um die Ostalpen, das Alpen- und Karpatenvorland sowie das Vorland im Osten. Außerdem prägen das Granit- und das Gneisplateau sowie das Wiener Becken die Landschaft. Innerhalb der vielfältigen Regionen befinden sich eine Vielzahl von Bergen, von denen viele die Höhe von 3.000 Metern erreichen. Den höchsten Berg stellt der Großglockner mit 3.798 Metern dar. Unter Berücksichtigung gibt es in Österreich etwa 1.000 Berge, die eine Höhe von 3.000 Meter und mehr erreichen. Ferner präsentiert sich die Landschaft mit Gemeinden wie Alpbachtal.

Sehenswerte Facetten

Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Österreich stellt die Hauptstadt Wien Wien mit vielen sehenswerten Facetten dar. Inmitten der abwechslungsreichen Landschaft befinden sich Sehenswürdigkeiten wie das Wiener Zentrum, das Naturhistorische Museum, Schloss Schönbrunn und die Salzburger Altstadt. Sehenswert sind ebenfalls das historische Museum in Form der Kaiservilla in Bad Ischl, die in Eisenstadt gelegene Residenz Schloss Esterhazy und das Alpbachtal Seenland. Zu einem Besuch laden außerdem Burg Forchtenstein im glechnamigen Ort sowie due in Werfen gelegene Burg Hohenwerfen ein. Das Land präsentiert sich zudem mit der spanischen Hofreitschule, der ältesten Reitschule, die heute zum immateriellen Weltkulturerbe gehört.

Der Blick in den Veranstaltungskalender

Natürlich zieht es viele Menschen in die österreichische Hauptstadt. Dort zeigt sich die Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und einer bunten Mischung aus Veranstaltungen. Einige dieser Aktivitäten sind über die Landesgrenzen hinaus weltweit berühmt geworden. Dabei lohnt sich der Blick auf diese Veranstaltungen:

Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker

Wiener Opernball

Sommerkonzert der Wiener Philharmoniker

Wiener Festwochen

Donauinselfest

Wien Modern

Hofburg Silvesterball und Wiener Silvesterpfad

Das Welterbe

Zu einem Besuch lädt unter den sehenswerten Facetten das Salzburg Museum ein, das sich in der Neuen Residenz befindet. Dort erfolgt die Präsentation der Kunst- und Kulturgeschichte, wobei es um die Stadt und das Land Salzburg handelt. Auch die UNESCO hat sich inzwischen intensiv mit den bedeutenden Stätten, die zugleich Sehenswürdigkeiten darstellen, innerhalb des Landes beschäftigt. Dies sind die Welterbestätten, die bisher von der UNESCO in die Welterbelisten aufgenommen wurden:

Altstadt von Salzburg – 1996

Bei dieser Welterbestätte handelt es sich um das historische Zentrum der Stadt Salzburg. Gleichzeitig stellt diese Stätte den Salzburger Stadtkern dar. Landesrechtlich besteht ein Schutz für das Gebiet auf der Grundlage vom Altstadterhaltungsgesetz in das Gebiet der Welterbezone fallen. Dazu gehören

der Kapuzinergberg – das Innere Nonntal

der Mönchsberg – die linke und die rechte Altstadt

das Innere Mülln und

der Festungsberg in Verbindung mit der Festung Hohensalzburg

Schloss und Park von Schönbrunn – 1996

Seit dem Jahr 1892 befindet sich das Schloss im 13. Wiener Gemeindebezirk. Zur Errichtung mit dem architektonischen Design kam es im 18. Jahrhundert. Die Spuren der Geschichte lassen sich allerdings bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen. Neben dem Schloss mit seiner faszinierenden Ausstrahlung ist der zum Schloss eng dazugehörende Schlosspark als einzigartig anzusehen. Akzente setzt die Anlage mit Sehenswürdigkeiten wie dem Großen Parterre oder dem Neptunbrunnen. 

Kulturlandschaft Hallstatt-Dachstein / Salzkammergut – 1997

Unter dieser Welterbestätte sind das innere Salzkammergut, das sich um den Hallstättersee befindet sowie das Dachsteinmassiv zu verstehen. Zu den Gemeinden bei dieser Welterbestätte gehören Aich, Batterndorf sowie Gröbming und Obertraun. Die gesamte Region stellt im Hinblick auf die Naturlandschaft ein außergewöhnliches Beispiel dar, welches von hoher wissenschaftlicher Bedeutung und einzigartiger Schönheit gekennzeichnet ist. 

Die Semmeringbahn – 1998

Die österreichische Teilstrecke gehört zur Südbahn. Ihren Ausgangspunkt hat die Bahn in Gloggnitz. Der Verlauf führt bis zum Mürzzuschlag, wobei der Weg über Semmering führt. Bedeutung hat die Bahn einst dadurch erlangt, dass es sich um die erste europäische Gebirgsbahn von Europa handelte. Verantwortlich für die Planung der im Jahr 1854 eröffneten Bahn war Carl von Ghega. Im Hinblick auf die Eisenbahngeschichte beim Lokomotivbau sowie der Strecke ist die Rede von Meilensteinen. 

Altstadt von Graz und Schloss Eggenberg – 1999; 2010 erweitert

Von dieser Welterbestätte wird die Grazer Altstadt in Verbindung mit dem Schloss Eggenberg umfasst. Auch im Weitblick gilt das Bilder Stadt als ausnehmend unversehrt. Laut der UNESCO stellen beide Einheiten ein Spiegelbild im Hinblick auf eine Jahrhunderte lange Verbindung dar. Dabei geht es vor allem um architektonische und künstlerische Bewegungen. Gekennzeichnet ist das Stadtbild vom Schlossberg, auf dem sich der Uhrturm befindet, der das Wahrzeichen von Graz darstellt. 

Kulturlandschaft Wachau – 2000

In Niederösterreich ist die Landschaft der Wachau zu erreichen. Genauer ist eine Lage im und um das Donautal gegeben. Zum Landschaftsschutzgebiet wurde die Wachau im Jahr 1955 erklärt. Im Jahr 2020 feiert die Wachau ihr 20-jähriges Jubiläum der Aufnahme in die Liste des UNESCO-Welterbes. Mittlerweile steht hinsichtlich der Vogelwelt durch eine Arbeitsgemeinschaft auch der Schutz sowie die Erforschung im Mittelpunkt. 

Historisches Zentrum von Wien – 2001

In der Nähe vom Schloss und Garten von Schönbrunn befindet sich das historische Zentrum von Wien. Diese Welterbestätte umfasst ein Gebiet mit einer Größe von 8,33 km². Für das Gebiet liegt teilweise eine Registrierung nach der Haager Konvention als geschütztes Kulturgut vor. Durch ein geplantes Bauvorhaben kam es zur Eintragung der Stätte auf die Rote Liste des gefährdeten Welterbes. 

Kulturlandschaft Neusiedler See (ungarisch: Fertö-tó) – 2001

Innerhalb Europas gibt es nur wenige Steppenseen wie den Neusiedler See. Bei diesem See handelt es sich in Mitteleuropa um den größten abflusslosen See. Der größtere Teil der Fläche liegt auf österreichischem Boden. Ein geringerer Anteil liegt in Ungarn. Zu den Facetten, die den See auszeichnen, gehören das milde und doch windige Klima. Eine interessante Seite erhält der See durch den Schilfgürtel.

Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen – 2011

Es handelt sich um 111 Fundstellen, die aus der Zeit des 5. bis 1. Jahrtausends vor Chr. stammen. Zu finden sind die in mehreren Staaten, wobei dies Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Schweiz und Slowenien sind. Federführung für die Bewerbung bei der UNESCO war die Schweiz. Zu den bedeutenden Regionen bei deser Welterbestätte gehört der Zürichsee. 

Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas – 2011

Bei dieser Weltnaturerbestätte handelt es sich um eine Reihe von Buchenwaldgebieten, die sich räumlich getrennt in den unterschiedlichsten Ländern befinden. Insgesamt umfasst die Fläche 92.093 Hektar. Ein Anteil von 30 Prozent befindet sich in der Ukraine. Überwiegend handelt es sich in Deutschland um naturnahe Altwälder. Für die Karpaten greift die Bezeichnung „echte Urwälder“. An dieser Welterbestätte sind die Länder Albanien, Belgien, Bulgarien, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien und die Ukraine beteiligt. In den Jahren 2011 und 2017 kam es zur Erweiterung der Welterbestätte sowie im Jahr 2017 zu einer Namensänderung. 

castle-1023455_1920

Die nachfolgenden Bräuche hat die UNESCO in die Liste des Welterbes aufgenommen:

2012 – Das Imster Schemenlaufen, ein Fastnachtsbrauch in Imst in Tirol

2012 – Die Falknerei (gemeinsam mit Belgien, Frankreich, Katar, Marokko, Mongolei, Saudi-Arabien, Südkorea, Syrien, Tschechien, Ungarn und den Vereinigten Arabischen Emiraten)

2015 – Klassische Reitkunst und die Hohe Schule der Spanischen Hofreitschule Wien

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

Hinweis zu einigen meiner beruflichen Tätigkeiten:

http://www.bunte-filmwelt.de 

Copyright by Marina Teuscher 2015 – 2030