Pula

Zu den schönsten Städten in der Region gehört Pula. Gäste dürfen sich bei einem Besuch in der Stadt wie auf einer Zeitreise fühlen. Nur führt diese nicht „Zurück in die Zukunft“, sondern in die Zeit des alten Roms. Zu den herausragenden Bauwerken dieser Zeit gehören die Stadttore, der Augustustempel und das Amphitheater.

Die Stadttore

Zwei Bauwerke der einstigen römischen Stadttore existieren noch heute. Es handelt es sich um die PortaHerculea, die augusteischer Zeit entstammt und auf der sich ein bärtiger Herculeskopf befindet. Schlichter in seiner Gestaltung fällt die Porta gemineaus, bei der es sich um ein im 2. Jahrhundert entstandenes Zwillingstor handelt. Einst gab es noch die Porta Aurea. An dieses Bauwerk lehnte sich zur damaligen Zeit ein Triumpfbogen der Sergier an, zu dessen Errichtung es im 31. Jahr v. Chr. kam. Dieses Tor erinnert an den Zeitpunkt, als Octavian über Kleopatra und Marcus Antonius gesiegt hat. Zum Abbruch der Mauer und des Stadttores kam es im Jahr 1829. Auf einen Abbruch des Triumpfbogens wurde seinerzeit verzichtet. Bis zum damaligen Zeitpunkt war die Ostseite, die sich durch weniger Ausschmückungen auszeichnet, verdeckt. Dagegen besitzt die Westseite, auch als Schauseite bekannt, mehr Ausschmückungen.

Der Augustustempel

In den Jahren von 2 v. Chr. – 14 n. Chr. kam es zur Errichtung des Tempels der Roma und des Augustus. Dieses Bauwerk befand sich am als römischen Forum bekannten Marktplatz. Bei diesem Bauwerk handelte es sich um einen Tempel, der eine Vorhalle besitzt, die aus sechs korinthischen Säulen besteht. Eine Verwendung dieses Gebäudes erfolgte als Kirche. Der Zugang zum Gebäude ist heute noch möglich. Präsentiert wird eine Ausstellung mit römischen Statuen. In der Nähe befindet sich ein mittelalterliches Rathaus. Zur Bereicherung des architektonischen Bildes kam es im 17. Jahrhundert durch eine Arkadenreihe. Den Blick dürfen Interessierte auf die Rückseite vom Gebäude richten. Erhalten ist die Wand von einem Dianatempel.

Amphitheater

Das römische Amphitheater, auch als Arena bekannt, stellt das Wahrzeichen der Stadt dar. Es handelt ssich um ein monumentales Bauwerk mit ovaler Bauweise. Als Baumaterial kam es zur Verwendung von weißem istrischen Kalkstein. Im ersten Jahrhundert n. Chr. erfolgte die Erbauung vom Amphitheater, das die Maße 133 x 105 Meter besitzt. Aufgrund dieser Maße nimmt das Amphitheater unter den größten Theatern Platz 6 ein. Noch immer extistiert der äußere Arkadenring, der eine maximale Höhe von 32,5 Meter besitzt. Die Spannung des Schattendachs sicherten vier Türme. Während einst 23.000 Besucher in der Arena ihren Platz fanden, bietet das Bauwerk mittlerweile 5.000 Besuchern Platz. Anlass, um die Arena zu besuchen, sind die Spectacula Antiqua in Verbindung mit Gladiatorenkämpfen sowie das Internationale Filmfestival oder Konzerte.

Die Markthalle

Zur Erbauung des als Trznica bekannte Gebäudes kam es im Jahr 1903. Zur Verwendung gelangten die Materialien Glas und Gusseisen. Im Erdgeschoss kommt es zum Verkauf von Geflügel, Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten. Dagegen befindet sich im Obergeschoss ein Brunnen. Zu entspannenden Momenten laden in dieser Atmosphäre Imbissläden, Restaurants und Cafes ein.

Die Franziskanerkirche

Das Bauwerk ist vom römisch-gotischen Stil gekennzeichnet. Eine achtblättrige Fensterrose, Schmuckbänder und Säulen bilden die Verzierung des Portals. Dagegen ist das innere Bild schlicht gehalten. Auf dem Altar ist die Madonna mit Kind zu sehen, an deren Seite sechs Heilige stehen.

Historisches und maritimes Museum

Dazu fällt der Blick auf den Hügel über Troja. Dort thront das im 17. Jahrhundert errichtete Kastell. Im Inneren des Bauwerks lädt das Museum für Geschichte zu einem Besuch ein. Im Mittelpunkt stehen Pula und Istrien. Zu den Ausstellungsstücken gehören Ansichts- und Landkarten swoie ein nordadriatisches Holzboot.

Informationen zur Kathedrale

Zu erreichen sind der Glockenturm und die Kathedrale in der Nähe des Meeres. Das äußere Bild des venezianischen Bauwerks ist von einem Dreiecksgiebel geprägt. Die Kathedrale besitzt drei Kirchenschiffe mit offenen Dachstühlen,, die sich durch frühchristliche Säulenkapitellen auszeichnen.

 

Fortsetzung folgt