Die Welterbestätten in Litauen

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Unter den baltischen Ländern stellt Litauen den südlichsten Staat dar. Westlich grenzt das Land an die Ostsee. Gemeinsame Grenzen besitzt das Land mit der russischen Oblast Kaliningrad sowie Polen, Weißrussland und Lettland. Geologisch und tektonisch zeichnet sich das auf der osteuropäischen Plattform gelegene Land mittlerweile durch Ruhe aus. Das Land zeichnet sich nicht nur durch eine Reihe von Welterbestätten aus. Auch viele beeindruckende Bauwerke sind sehenswert. So lädt die erzbischöfliche Basilika des Heiligen Stanislaw und Heiligen Wladyslaw zum Staunen ein. Es handelt sich bei diesem Bauwerk innerhalb des Landes um das wichtigste Gebetshaus.

Reisende und Einwohner finden in Litauen ein gemäßigtes Kontinentalklima vor. Zudem sind dort mehr als 200 Naturschutzgebiete zu finden. Darunter befinden sich Nationalparks, Schutzgebiete und Totalreservate.

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Das Welterbe

Außerdem laden Museen und Galerien zum Verweilen ein ebenso wie die von der UNESCO ins Welterbe aufgenommenen Stätten:

Altstadt von Vilnius (Wilna) – 1994

Bei der Hauptstadt von Litauen handelt es sich um die Stadt mit der meisten Bevölkerung. innerhalb des Baltikums stellt die Stadt die größte ihrer Art dar. Umgeben wird die Stadt von einer Hügellandschaft, die bewaldet ist. Gleichzeitig zeichnet sich das Land dadurch aus, dass sich dort der geografische Mittelpunkt von Europa befindet. 

Kurische Nehrung – 2000

Es handelt sich um eine Halbinsel mit einer Länge von 98 Kilometern. Gelegen ist diese im Samland an der Küste im Norden. Dabei liegt eine Zugehörigkeit zur Oblast Kaliningrad in Russland und zu Litauen vor. Durch die Nehrung kommt es zur Trennung der Ostsee vom Kurischen Haff. 

Archäologische Stätte Kernave – 2004

Als Hauptstadt ist Kernave die älteste, die in Litauen bekannt ist. Das Bild ist von einer Lage im Nordwesten von Vilnius gekennzeichnet. Erlebt hat die Stadt im 13. Jahrhundert eine Zeit als feudales Kernave. das fünf Wehrburgen besaß. Noch immer gibt es die Hügel aus dieser Zeit. Zur Erwähnung der so genannten Schüttberge in der Livländischen Chronik kam es erstmals im Jahr 1279. 

Struve-Bogen – 2005

Dabei handelt es sich um den skandinavisch-russischen Meridianbogen, bei dem auch vom Struve-Bogen handelt. Der Name stammt vom deutschbaltischen Astronomen Wilhelm von Struve. Bei dieser Welterbestätte handelt es sich um eine Gradmessung. Genauer geht es um ein Netz von geodätischen Vermessungspunkten, das eine Länge von 3000 Kilometer besitzt.

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

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