Die Welterbestätten in Albanien

church-229361_1920

Im Südosten Europas befindet sich die Republik Albanien, bei deren Hauptstadt es sich um Tirana handelt. Das Land hat eine kleinere Landesfläche als Belgien. Auf einer Fläche von 28.748 Quadratkilometern präsentiert sich der Staat auf fast der Hälfte des Landes mit einer Bergwelt. Durch die Lage am Ionischen Meer und an der Adria mit einer Küstenlänge von etwa 362 Kilometer Dort erhalten Gäste einen Einblick in die unberührte Natur, die sich mit traditioneller Kultur verbinden lässt. Gekennzeichnet ist die Landschaft von Kies- und Sandstränden. Zu den bekanntesten Urlaubsorten gehören Vlora, Velipoja sowie Saranda und Himara. Möglich wäre ein Besuch bei der Burg Kalaja an, die zum Staunen einlädt. Schließlich lässt sich an dieser Stelle auch die Geschichte von Albanien entdecken..

Das Welterbe

Neben sehenswerten Akzenten wie am Koman-Stausee im Norden von Albanien hat die UNESCO die Gebiete in die Listen des Welterbes aufgenommen:

Ruinenstadt Butrint – 1992; 1999 erweitert

Die Ruinenstadt liegt im Süden von Albanien. Gleichzeitig ist die Stadt in einer Nähe von 20 Kilometern zur Stadt Saranda gelegen. Spuren befinden sich von zahlreichen Kulturen in Butrint. Diese haben allerdings auch in gewisser Weise eine Prägung durch Butrint erhalten. Pracht- und Profanbauten sind eines der besonderen Merkmale. Mittlerweile handelt es sich um eine der berühmtesten albanischen Sehenswürdigkeiten.

Historische Zentren von Berat und Gjirokastra – 2005; 2008 erweitert

Bei Gjirokastra handelt es sich um eine Stadt, die im Süden von Albanien gelegen ist. Umgeben wird die Stadt vom Flusstal des Drino. Gekennzeichnet ist das Tal mit der Stadt, die den Beinamen „Stadt der Steine“ trägt, von einem mediterran-kontinentalen Klima. Die in der Stadt befindlichen Häuser sind kleinen Trutzburgen ähnlich. Offiziell zur Museumsstadt ernannt wurde Berat, die Stadt der 1000 Fenster. 

Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas – 2011

Bei dieser Weltnaturerbestätte handelt es sich um eine Reihe von Buchenwaldgebieten, die sich räumlich getrennt in den unterschiedlichsten Ländern befinden. Insgesamt umfasst die Fläche 92.093 Hektar. Ein Anteil von 30 Prozent befindet sich in der Ukraine. Überwiegend handelt es sich in Deutschland um naturnahe Altwälder. Für die Karpaten greift die Bezeichnung „echte Urwälder“. An dieser Welterbestätte sind die Länder Albanien, Belgien, Bulgarien, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien und die Ukraine beteiligt. In den Jahren 2011 und 2017 kam es zur Erweiterung der Welterbestätte sowie im Jahr 2017 zu einer Namensänderung. 

Natur- und Kulturerbe der Ohrid-Region – 1979 sowie 1980 und 2019 erweitert 

Copyright by Marina Teuscher 2015 – 2030