Die Welterbestätten in Bosnien und Herzegowina

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Der südeuropäische Bundesstaat Bosnien und Herzegowina liegt östlich vom adriatischen Meer. Fast komplett wird der Staat vom Dinarischen Gebirge umgeben. Bekannt wurde die Hauptstadt Sarajevo im Jahr 1984 durch die Austragung der olympischen Spiele. Geprägt wird der Staat von den Landschaftszonen der pannonischen Tiefebene, der dinarischen Gebirgsregion sowie der adriatischen Küstenregion.

Zu einem Besuch lädt die Buna-Quelle Vrelo Bune ein. Innerhalb von Europa stellt die Quelle eine der größten und stärksten dar. Des Weiteren bietet sich ein Besuch in der Stadt Jajce an, in deren Nähe sich ein 17 Meter hoher Wasserfall sowie eine Burg befindet. Außerdem sind dort die Plivaseen zu erreichen. Ebenfalls laden die unter Naturschutz stehenden Kravica-Wasserfälle zu einem Besuch ein. Weltweit bekannt ist die Pilgerstätte Medugorje.

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Neben schönen Landschaftsregionen lädt das Land mit weiteren Sehenswürdigkeiten wie zwei Welterbestätten der UNESCO zum Verweilen ein:

Brücke und Altstadt von Mostar – 2005

In der Landessprache ist die Alte Brücke als Stari Most und zugleich als Wahrzeichen bekannt. Angesehen wird die Brücke als symbolischer Ort, der Ost und West verbindet – beispielsweise eine Verbindung zwischen den orthodoxen Serben und katholischen Kroaten. Zum einen besitzt die Brücke eine gewisse architektonische Einmaligkeit. Gleichzeitig geht von der Brücke und der Umgebung mit ihrem historischen Hintergrund eine große Symbolkraft aus. 

Mehmed-Pasa-Sokolovic-Brücke in Visegrad – 2007

Die Rede ist zugleich von der Brücke über die Drina. Mit dieser Brücke wollte ein Großwesir seine Heimat würdigen. Der osmanische Baumeister Sinan gilt als Verantwortlicher für die Planung der Brücke. Gekennzeichnet ist das Bild von einer Länge von bis zu 180 Metern sowie elf Bögen.

Stecci – mittelalterliche Grabsteine – 2016

Es handelt sich um Steine aus dem Mittelalter, von denen bisher mehr als 58.000 bekannt sind. Zu finden sind diese Steine in Regionen von Montenegro, Dalmatien, Serbien sowie Bosnien und Herzegowina. Bei 6.000 Exemplaren liegt eine Verzierung mit Flachreliefs vor. Einige dieser Steine zeichnen sich zusätzlich durch eine Inschrift aus. Zudem besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich auf einigen Steinen die Motive von Ritualen befinden. Beteiligt an dieser Welterbestätte sind neben Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Kroatien und Serbien. 

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Von der UNESCO wurde diese Technik in die Listen des immateriellen Welterbes aufgenommen:

2014 – Die Techniken der Zmijanje-Stickerei

Tipp zum sogenannten Hamburger Menü

Viele Menschen schauen sich Webseiten über das Smartphone an. Die Browser dort können nicht die vollständige Menüstruktur einer Webseite abbilden. Daher ist in immer mehr Internetseiten das sogenannte Hamburger Menü zu finden. Dabei handelt es sich um drei Linien, die ähnlich wie bei einem Hamburger übereinander liegen. Beim Klick auf diesen Menüpunkt wird der Zugang auf die Seitenstruktur (in diesem Fall mehr als 1250 veröffentlichte Seiten) ermöglicht.

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

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