Die Welterbestätten in Kasachstan

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Bei Kasachstan handelt es sich um einen Staat, in dem Kasachisch die Nationalsprache darstellt. Dort ist Russisch als zweite Amtssprache anerkannt. Gelegen ist der Binnenstaat zwischen dem im Westen befindlichen Kaspaischen Meer sowie dem im Osten liegenden Altai-Gebirge. Damit ist zudem eine Lage in der Mitte Eurasiens gegeben.

Der Aralsee, der unter einer zunehmenden Austrocknung leidet, besitzt am nördlichen Ufergebiet Küstenlinien auf einer Länge von 1.070 Kilometer. Am Kaspaischen Meer weisen diese Küstenlinien eine Länge von 1.894 Kilometer vor. Neben landschaftlichen Sehenswürdigkeiten präsentiert sich das Land mit einigen Stätten, die heute als Welterbe bekannt sind:

Mausoleum von Khoja Ahmed Yasawi – 2003

Petroglyphen der archäologischen Grabungsstätte von Tamgaly – 2004

Kasachische Schwelle (Saryarka) – Steppe und Seen von Nordkasachstan – 2008

Der Blick führt in den Norden von Kasachstan. In der heutigen Zeit liegt die Welterbestätte im Westen von Nur-Sultan. Dazu gehören die Schutzgebiete Naurzum-Naturreservat sowie das Korgalzhyn-Naturreservat. Die Gesamtfläche dieser beiden Schutzgebiete beträgt 450.344 Hektar. Innerhalb dieser Schutzgebiete befinden sich Feuchtgebiete, die als wichtige Rastplätze bekannt sind. Weit mehr als 250.000 Vögel brüten in den Regionen. 

Routen der Seidenstraße im Tian Shan-Gebirge – 2014

Zu dieser transnationalen Welterbestätte gehören 33 Stätten, die sich in Kasachstan, Kirgisistan und der Volksrepublik China befinden. Ein aus Handelsstraßen bestehendes Netz wird als Seidenstraße bezeichnet. Dies bestand zu Zeiten der Antike und des Mittelalters und stellte eine Verbindung auf dem Landweg dar, die über Zentralasien bis in das Kaiserreich China führte. Es kam auf diesen Straßen zum Transport von Seide.

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

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