Die Welterbestätten in Russland – Russische Förderation

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Russland oder auch die russische Förderation präsentiert sich mit 14 Nachbarstaaten, mit denen das Land eine gemeinsame Landesgrenze hat. Gekennzeichnet ist das Land von unterschiedlichen Naturräumen. Weite Niederungen sind auf der osteuropäischen Ebene ebenso zu sehen wie ein im Norden differenzierteres Relief. Neben dem westsibirischen Tiefland ist das Land vom nordsibirischen Tiefland sowie vom mittelsibirischen Bergland geprägt. Etwa 120.000 Ströme und Flüsse sowie ungefähr zwei Millionen Seen zeigen den Wasserreichtum des Landes auf. Außerdem besitzt das Land eine Vielzahl von Schutzgebieten besonderer Ausprägung. Es handelt sich um streng geschützte Gebiete, Wildschutzgebiete, Nationalparks sowie Naturparks und Naturerbe wie den Baikalsee. Wie an der Mischung auch deutlich wird, treffen Tradition und Moderne aufeinander. Gleichzeitig kommt es zu einem Treffen von Asien und Europa.

Erste Einblicke in die Gewässerlandschaft

Russland ist aufgrund von 120.000 Flüssen und Strömen als sehr wasserreich bekannt. Zu etwa zwei Dritteln ist das Land von Wald bedeckt. In der Region kommt es zu einem Überschuss an Niederschlägen, was diesem Gebiet die Funktion eines Wasserspeichers verleiht. Dadurch speist dieser Waldgürtel eine Vielzahl von Wasserläufen, die als Netz verbunden sind. Beim wichtigsten Fluss handelt es sich innerhalb des Europäischen Russlands um die Wolga, bei der es sich wiederum um den längsten Fluss in Europa handelt.

Zeitunterschied: MEZ + 2 Stunden – MESZ + 1 Stunde.

Weitere sehenswerte Facetten

Zu erleben ist eine Mischung aus Piroschki, Prachtstraßen und Palästen. Unter den beeindruckenden Höhepunkten sind in Moskau und St. Petersburg die Basilius Kathedrale, die Issak-Kathedrale sowie die Moskauer Metro und der Katharinenpalast. 

Das Welterbe

Des Weiteren hat die UNESCO zahlreiche Regionen in die Listen des Welterbes aufgenommen wie die folgende Aufstellung zeigt:

Historisches Zentrum von Sankt Petersburg – 1990

Im Hinblick auf die Geschichte der Architektur beginnt die Geschichte der Welterbestadt fast zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Feststellen lassen sich viele westeuropäische Spuren wie französische und holländische Facetten zeigen. Zu den beeindruckenden Bauten in der Stadt gehören der Kikin-Palast, der Winterpalast sowie Schloss Peterhof. Unter den weiteren Bauwerken sind der Marmorpalast und die Akademie der Wissenschaften zu finden. 

Kirchen von Kishi Pogost (Insel Kishi im Onegasee) – 1990

Kreml und Roter Platz in Moskau – 1990

Bekannt ist dieses Gebiet als einer der berühmtesten Plätze der Welt. Zugleich ist der Platz aufgrund seiner historischen Bauwerke sowie der geschichtlichen Bedeutung der berühmteste Platz in Moskau überhaupt. Gelegen ist der Platz in der historischen Altstadt von Moskau. Zum Wahrzeichen wird das Haus aufgrund von Bauwerken wie dem Warenhaus GUM und der Basilius-Kathedrale. 

Baudenkmäler von Nowgorod und Umgebung – 1992

Die Entfernung von der russischen Großstadt bis nach Sankt Petersburg beträgt etwa 164 Kilome4ter. Bei Weliki Nowgorod handelt es sich um das Verwlatungszentrum der Oblast Nowgorod. Es war das Jahr 2009, als die Stadt ihr 1150-jähriges Bestehen feierte. Dadurch ist Weliki Nowgorod eine der ältesten Städte in Russland. Aufgrund ihres architektonischen Erbes wurde die Stadt in die Liste des Welterbes aufgenommen. 

Geschichts- und Kulturdenkmäler auf den Solowetzky-Inseln am Weißen Meer – 1992

Kathedrale von Wladimir, Klöster und Kirchen von Susdal und Kideksha – 1992

Befestigtes Kloster der heiligen Dreifaltigkeit und des heiligen Sergius in Sergiev Posad – 1993

Auferstehungskirche in Kolomenskoe – 1994

Urwälder von Komi – 1995

Baikalsee – 1996

Vulkan-Region von Kamtschatka mit dem Naturpark Kluchevskoy – 1996; 2001 erweitert

Goldene Berge des Altai in Südsibirien – 1998

Westlicher Kaukasus 1999

Für diese Welterbestätte fällt der Blick auf den großen Kaukasus. Es handelt sich dabei um die größte Gebirgskette mit einer Länge von 1100 Kilometer. Westlich im Gebirgszug ist das Kaukasus-Naturreservat zu erreichen, das zu einer Welterbestätte gehört. Zu den höchsten Erhebungen gehören der Elbrus, der Kasbek und der Uschba. 

Kreml von Kazan – 2000

Kloster Ferapontov – 2000

Kurische Nehrung – 2000

Naturschutzgebiet Zentral-Sikhote-Alin – 2001

Uvs-Nuur-Becken – 2003

Zitadelle, Altstadt und Festung von Derbent – 2003

Naturreservat Wrangel-Insel – 2004

Kloster Novodevichy – 2004

Altstadt von Jaroslawl – 2005

Struve-Bogen – 2005

Dabei handelt es sich um den skandinavisch-russischen Meridianbogen, bei dem auch vom Struve-Bogen handelt. Der Name stammt vom deutschbaltischen Astronomen Wilhelm von Struve. Bei dieser Welterbestätte handelt es sich um eine Gradmessung. Genauer geht es um ein Netz von geodätischen Vermessungspunkten, das eine Länge von 3000 Kilometer besitzt.

Putorana-Plateau – 2010

Naturpark Lena-Felsen – 2012

Historisches Zentrum und archäologische Stätten von Bolgar – 2014

Daurische Landschaften – 2017

Mariä-Himmelfahrts-Kathedrale der Inselstadt Swijaschsk – 2017

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Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

Geschrieben und Copyright by Marina Teuscher 2016 – 2030