Allemeines

Schon einmal hatte ich auf den Sport und seinen hohen Stellenwert bei Krebs verwiesen. Ich kann dies sehr gut einschätzen, da ich selber bereits von 2007 bis 2012 Mitglied im Fitnessstudio war. In 2020 konnte ich jetzt fünf Monate am Stück trainieren, was sich ganz gut angefühlt hat. Bei über vier Monaten Zwangspause – da die Fitnessstudios seit 2.11.2020 geschlossen sind – sollte es sich von selbst verstehen, dass das Erreichte im Fitnesstraining weg ist.

Selbst die gängigen Krebsorganisationen – wie die Krebsgesellschaft – verweisen darauf, dass Sport einem Krebsmedikament gleichzusetzen ist. Wie mir meine Onkologin am 26.02.2021 bei der regelmäßigen Kontrolle erklärt hat, steigt gerade bei Brustkrebspatienten ohne Sport das Risiko einer erneuten Krebserkrankung auch über 60 Prozent an. Zudem kann Sport zur Verbesserung von asthmatischen Beschwerden beitragen, die gerade bei Luftfeuchtigkeit verstärkt auftreten.

Es ist ein schwieriger Vorgang. Doch inzwischen habe ich es akzeptiert, dass ich beruflich nicht mehr alles machen kann. Trotzdem möchte ich meine Selbständigkeit weiterpflegen – insbesondere natürlich auch meine Webseiten, woran ich täglich arbeite – inzwischen wieder etwas stabiler als im letzten Sommer.

Aus diesem Grund bin ich sehr häufig unterwegs, auch wenn Bewegung ein ordentliches Fitnesstraining vielleicht nur zu 20 bis 30 Prozent ersetzen kann.

Ich werde auch weiterhin täglich günstig einkaufen gehen und meinen Tagesproviant dabei haben. Zwischendurch arbeite ich an meinen Webseiten. Da nicht erkennbar ist, wann Krebspatienten wie mir wieder unkompliziert der Zugang zu den Fitnessstudios ermöglicht wird, werde ich meinen Bewegungsradius auch auf den Tarifbereich C der BVG ausdehnen, da ich für ein Krafttraining in der Natur noch nicht trainiert bin. Die nächsten Untersuchungstermine für meine Onkologin stehen nämlich schon wieder fest.