Allgemeines – Jobcenter

Es wird viele Menschen geben, die über ihre Anhängigkeit beim Jobcenter gar nicht so glücklich sein werden. Doch mit zwei Krebserkrankungen wie bei mir sind die Wege nicht so einfach – besonders dann, wenn man nicht im Fitnessstudio trainieren kann, was für Krebspatienten oder anderen Kranken extrem wichtig ist.

Auch mit Selbständigkeit ist es so, dass man alle sechs Monate einen Antrag auf Weiterbewilligung stellt. Größtenteils wird dabei auch von sogenannten Aufstockern gesprochen. Jetzt war unlängst bei mir der nächste Antrag auf Weiterbewilligung beim Jobcenter fällig. Und dabei bin ich auf einen ganz interessanten Aspekt getroffen, der vielleicht nicht jedem wichtigen Entscheidungsträger bekannt ist. (Vielleicht ist dieses Thema sogar bundesweit klärungsbedürftig.)

Mir fiel das jetzt auf, weil es bei mir einen Wechsel in der Leistungsstelle gab. Bei der erneuten Antragstellung wurde ich nach Mietnachweisen gefragt, die ich natürlich nicht so einfach erbringen kann. Schließlich wird die Miete durch das Jobcenter direkt an den Vermieter überwiesen. Auf der einen Seite ist das eine gute Regelung, weil es vielleicht viele Mieter vor etwas Leichtsinn schützt. Doch andererseits ist auf den Bankkonten der Mieter keine Mietzahlung zu erkennen. Meiner Meinung nach liegt hier an dieser Stelle Potential für Fehlinterpretationen. Inwieweit das bei allen Stellen bekannt ist, kann ich natürlich nicht beurteilen. Wenn es jedoch einige Stellen gibt, die von dieser Regelung keine Ahnung haben, besteht die Möglichkeit zu Fehlinterpretationen. 

Insofern bin ich natürlich im Besitz eines abgelaufenen Berlin-Passes. Das sind die neuesten Regelungen für den Berlin-Pass und die damit verbundene Monatskarte Berlin-Ticket S. 

Und wer die Regeln (erlaubt: Erwerb von Anschlussfahrscheinen) vom Berlin-Ticket S noch nicht kennt, findet dieser an der Stelle.