Die Welterbestätten in Nordrhein-Westfalen

Jährlich nimmt die UNESCO neue Stätten in die Listen des Welterbes auf. Bisher sind mehr als 160 Länder in der Liste enthalten, wie der Blick auf diese Liste zeigt: http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/ Zum jetzigen Zeitpunkt hat die UNESCO für das Bundesland folgende Regionen oder Bauwerke in die Listen des Welterbes aufgenommen:

Aachener Dom – 1978

Bekannt ist der Dom auch als Aachener Münster oder als Hoher Dom zu Aachen. Es handelt sich bei dem Bauwerk um die Bischofskirche vom Bistum Aachen. Gleichzeitig stellt die Kirche das bedeutendste Wahrzeichen der Stadt. Mittlerweile weist der Dom ein Alter von mehr als 1200 Jahren vor. Er stellt ein heterogen aufgebautes Gebäude dar. Dieses Bauwerk wurde von vielen Stilepochen beeinflusst. 

Schloss Augustusburg und Falkenlust in Brühl – 1984

Ins Rheinland nach Brühl führt der Besuch bei diesen beiden Schlössern. Eine Verbindung zwischen den beiden Schlössern besteht über eine Allee. Innerhalb Deutschlands gelten die Schlösser als wichtige Bauwerke, wenn es um den Rokoko und den Barock geht. Begonnen hat die Geschichte der Schlösser bereits im 13. Jahrhundert. Im äußeren Teil vom zum Schloss Augustusburg gehören Schlosspark befindet sich ein naturbelassener Teil, der heute unter Naturschutz steht. 

Kölner Dom – 1996

Die Rede ist offiziell zugleich von der Hohe Domkirche Sankt Petrus. Darunter ist eine römisch-katholische Kirche zu verstehen. Bekannt ist diese zugleich als Metropolitankirche der Kirchenprovinz Köln und als Kathedrale vom Erzbistum Köln. 

Industriekomplex Zeche Zollverein in Essen – 2001

Bekannt ist die Zeche Zollverein auch als „Eiffelturm des Ruhrgebietes. Dieses Steinkohlebergwerk war in den Jahren von 1851 bis 1986 aktiv. Ihren Namen hat die Zeche von dem deutschen Zollverein, zu dessen Gründung es im Jahr 1834 kam. Inzwischen handelt es sich um ein Architektur- und Industriedenkmal. Auf der Europäischen Route der Industriekultur stellt der Zollverein einen Ankerpunkt dar. Zudem befinden sich dort eine Reihe von Einrichtungen der Kultur. 

Karolingisches Westwerk und Civitas Corvey – Höxter – 2014

Innerhalb des Bundeslandes ist Höxter zu erreichen, das von einer ländlichen Umgebung gekennzeichnet ist. Die Reise zu der Welterbestätte führt in den Osten der Stadt. Dort befindet sich das Westufer der Weser, an dem sich die Civitas Corvey und das karolingische Westwerk befinden. Einstmals handelt es sich bei der Corvey um ein Benediktinerkloster, das einen der Vermittler darstellte, deren Schwerpunkt die christliche Kultur war. 

Serielle transnationale Stätten im Überblick

Dabei handelt es sich um Welterbe-Stätten, wo der Welterbetitel an mehrere Nationen für eine Welterbestätte verliehen wird. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es vier dieser Stätten:

Wattenmeer – 2009

In diesem Fall geht es um bestimmte Küstenbereiche, die am Meer zu erreichen sind. Spürbar ist in diesen Bereichen ein von den Gezeiten ausgehender starker Einfluss. Zweimal täglich ist das Bild des Wattenmeeres von der Hochwsserzeit und der Niedrigwasserzeit gekennzeichnet. Auf der ganzen Welt gibt es eine Reihe von Wattenmeeren, wobei gleichzeitig eine Lage in den gemäßigten Zonen gegeben ist. Die in den tropischen Zonen befindlichen Küstengebiete zeichnen sich teilweise durch mit überwachsenen Mangroven Flächen aus. Zur Welterbestätte gehört das Niedersächsische Wattenmeer. In den Jahren 2011 und 2014 kam es zur Erweiterung dieser Welterbestätte, an der Deutschland, die Niederlande und Dänemark beteiligt sind. 

Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas – 2011

Bei dieser Weltnaturerbestätte handelt es sich um eine Reihe von Buchenwaldgebieten, die sich räumlich getrennt in den unterschiedlichsten Ländern befinden. Insgesamt umfasst die Fläche 92.093 Hektar. Ein Anteil von 30 Prozent befindet sich in der Ukraine. Überwiegend handelt es sich in Deutschland um naturnahe Altwälder. Für die Karpaten greift die Bezeichnung „echte Urwälder“. An dieser Welterbestätte sind die Länder Albanien, Belgien, Bulgarien, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien und die Ukraine beteiligt. In den Jahren 2011 und 2017 kam es zur Erweiterung der Welterbestätte sowie im Jahr 2017 zu einer Namensänderung. 

Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen – 2011

Es handelt sich um 111 Fundstellen, die aus der Zeit des 5. bis 1. Jahrtausends vor Chr. stammen. Zu finden sind die in mehreren Staaten, wobei dies Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Schweiz und Slowenien sind. Federführung für die Bewerbung bei der UNESCO war die Schweiz. Zu den bedeutenden Regionen bei deser Welterbestätte gehört der Zürichsee. 

Das architektonische Werk von Le Corbusier – ein herausragender Beitrag zur Moderne – 2016

Einen Namen machte sich der schweizerisch-französische Architekt und Stadtplaner Le Corbusier mit einer Reihe von Bauwerken. Es erfolgte die Aufnahme von 17 Welterbestätten, die eine Entwicklung zeigen. Genauer geht es um das 20. Jahrhundert in Verbindung mit der Entwicklung von einer neuen architektonischen Ausdruckssprache. Beteiligt an dieser Welterbestätte sind Argentinien, Belgien, Frankreich, Indien, Japan und der Schweiz.

Bedeutende Kurstädte Europas – 2021

Der Kur mit ihrer Tradition kommt schon seit vielen Jahrzehnten eine hohe Bedeutung zu. Grundlage für die Entstehung einer Kurstadt einer Kurstadt bildeten in der Regel Heilquellen. Die entstandene Kurstadt stellt eine eigene Variante des Städtebaus dar. Zu entdecken sind besondere Akzente wie Marmor, Stuck, hohe Kolonnaden und üppige Gärten. Elf Städte in Europa, die gleichzeitig in 7 Ländern liegen, gehören seit Sommer 2021 zum Welterbe. Für Deutschland sind dies zunächst Baden-Baden, Bad Kissingen und Bad Ems. Außerdem gehören Karlsbad, Marienbad und Franzensbad in Tschechien zum Welterbe. Komplettiert wie die Welterbestätte von Baden bei Wien in Österreich, Montecatini in Italien, der belgischen Stadt Spa, dem französischen Vichy sowie der englischen Stadt Bath.

Grenzen des Römischen Reiches – Niedergermanischer Limes – 2021

Es handelt sich um eine grenzüberschreitende Welterbestätte, die Deutschland und die Niederlande tangiert. Bei dieser Welterbestätte geht es um die sogenannte nasse Grenze, die von Rheinland-Pfalz bis in Richtung der Nordsee nach Katwijk in den Niederlanden führt. Die einstige Grenze hatte eine Länge von mehr als 400 Kilometer und führt vom freien Germanien zur römischen Provinz Niedergermanien. Zur Errichtung eines durchgehenden Bauwerkes durch die Römer kam es nicht. Gebildet wird diese Welterbestätte mit Einblicken von römischer Entwicklung, die den Namen „Niedergermanischer Limes“ trägt, aus 44 Bestandteilen.

Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas (Bosnien und Herzegowina, Frankreich, Italien, Montengegro, Nordmazedonien, Polen, Schweiz, Serbien, Slowakei, Tschechien)

Rückzugsgebiete in Südeuropa rücken in den Mittelpunkt bei dieser Welterbestätte. Während der letzten Eiszeit kam die Rotbuche dort sehr gut zurecht und konnte weiterbestehen. Vor etwa 12.000 Jahren ging diese Eiszeit zu Ende. Damit konnte es zu einer weiteren Verbreitung der Rotbuche kommen. Verbunden ist somit auch die Bildung von vielfältigen Pflanzengesellschaften. Schon der hohe Wert dieser Bäume ist als etwas Besonderes anzusehen. Von unschätzbarem Wert ist auch das genetische Reservoir, dass sich in dieser Welterbestätte versteckt.

In Verbindung mit der bereits erwähnten Welterbestätte umfasst diese nun 19 Länder, in denen sich 94 Teilgebiete befinden. Diese Buchenurwälder befinden sich in allen Höhenlagen, die von der Region an der Küste bis zu Baumgrenze reichen. Von dieser Erweiterung sind diese Länder betroffen: Bosnien und Herzegowina, Frankreich, Italien, Montengegro, Nordmazedonien, Polen, Schweiz, Serbien, Slowakei, Tschechien.

Tipp zum sogenannten Hamburger Menü

Viele Menschen schauen sich Webseiten über das Smartphone an. Die Browser dort können nicht die vollständige Menüstruktur einer Webseite abbilden. Daher ist in immer mehr Internetseiten das sogenannte Hamburger Menü zu finden. Dabei handelt es sich um drei Linien, die ähnlich wie bei einem Hamburger übereinander liegen. Beim Klick auf diesen Menüpunkt wird der Zugang auf die Seitenstruktur (in diesem Fall mehr als 1250 veröffentlichte Seiten) ermöglicht.

http://deutsches-welterbe.de/bundesland-nordrhein-westfalen/landeshauptstadt-duesseldorf

Der Blick in das Bundesland

http://www.deutsches-welterbe.de/bundes-nordrhein-westfalen 

Ein Blick auf Deutschland

http://www.deutsches-welterbe.de/deutschland

Einblick in einige weitere Webseiten

http://www.bunte-filmwelt.de

http://www.musikwelt.eu

Geschrieben und Copyright by Marina Teuscher 2019 – 2030