Der Limes – Eine Gesamtbetrachtung

„Grenzen des Römischen Reiches“ – 1987: Hadrianswall; 2005 um den Limes als deutschen Teil des grenzüberschreitenden Welterbes erweitert; 2008 um den Antoninuswall in Schottland erweitert sowie die Neuaufnahmen des Jahres 2021

Wird eine Region oder ein Kulturgut in die Liste des Welterbes aufgenommen, so handelt es sich um ein Welterbe der Menschheit. Dies gilt auch für die Grenzen des Römischen Reiches, wobei es genauer um Teile vom Römischen Limes geht. Die ins Welterbe aufgenommenen Teile besitzen eine Länge von 732,5 Kilometer. Genauer genommen handelt es sich dabei um die folgenden Abschnitte:

1987

Reste vom Hadrianswall, die sich im Norden von England befinden – Länge 117,5 Kilometer

2005

Der Obergermanisch-Raetische Limes – Deutschland – fand als nächste die Aufnahme ins Welterbe als Erweiterung. Mit einer Länge von 550 Kilometer handelt es sich um das zweitlängste Bodendenkmal der Welt. Nur die chinesische Mauer ist länger.

2008

Der Antoniuswall in Schottland – 65 Kilometer

2021

Der niedergermanische Limes – der westliche Teil vom Donaulimes mit Verlauf von Niederbayern in die Süd-Slowakei. Es sind eigentständige Welterbestätten, auch wenn sie den gleichen Titel tragen. Mit ihren Eintragungen auf den der Tentativliste seit den Jahren 2018 und 2015 ist die Wartezeit erfüllt.

Einst besaßen die Grenzen vom Römischen Reich eine Länge von mehr als 5000 Kilometern. Es besteht die Planung, dass noch weitere Abschnitte der Grenzen zu Welterbestätten umgewandelt werden. Entsprechende Maßnahmen zur Vorbereitung wurden bereits eingeleitet.

Geschrieben und Copyright by Marina Teuscher 2021 bis 2030