Die Behandlungswege bei Brustkrebs

Krebserkrankungen sind nie einfach, wie ich schon des Öfteren schrieb. Vereinzelte Hinweise auf Krebserkrankungen wird es immer auf meinen Webseiten zu finden geben. Wird so eine Diagnose gestellt, verändert sie einfach alles im Leben. Problematisch wird es, wenn es eine Vorgeschichte in der Familie gibt – wie bei meiner Mutter. Sie erhielt in den Jahren 1986, 1988 und 1990 jeweils eine Krebsdiagnose. Alles begann mit Brustkrebs – wie auch bei mir. Ich ertastete zunächst die vergrößerten Lymphknoten. Damit war klar, dass etwas nicht in Ordnung war. In einem Krankenhaus wurde dann eine Biopsie durchgeführt, die ergab, dass da ein Mammakarzinom vorlag.

Ich wollte allerdings nicht die Behandlung nur einem Gynäkologen überlassen. Schon damals kannte ich die Vorgänger der heutigen onkologischen Schwerpunktpraxis und habe diese dann aufgesucht. Mit Ihnen wurde dann der Behandlungsweg abgesprochen, nachdem ich auf Veranlassung die damalige Strahlentherapie im Krankenhaus Moabit aufgesucht habe. Es war klar, dass eine Strahlentherapie erfolgen würde – allerdings mit der Maßgabe, dass vorher Chemotherapien stattfinden würden. Meine erste Chemotherapie erhielt ich in der Praxis meiner Onkologin am 15.01.2002, denen noch zwei weitere Chemotherapien im Abstand von drei Wochen folgten. Danach begann die Bestrahlungen und ein langer Behandlungsweg – ähnlich wie jetzt mit Terminen alle vier Wochen sowie vielen Kontrollen. Bei den Medikamenten in der ersten Krebstherapie handelt es sich zum Zoladex, Tamoxifen und Arimidex.

Um Krebs in den Griff zu bekommen, ist jedoch wesentlich mehr erforderlich wie viel Bewegung, Sport sowie ablenkende Aufgaben wie mit meinen derzeit neun Webseiten – die größte mit über 1300 Seiten.

Am 08.11.2016 stand fest, dass eine zweite Krebsbehandlung unumgänglich ist, da da zweite Tumor gewachsen ist.

Am 08.11.2021 begann die dritte Krebsbehandlung, da bei den Untersuchungen im Sommer etwas gefunden wurde. Das entsprechende Attest mit seinen vier Diagnosen liegt dem zuständigen Jobcenter schon längere Zeit vor.

Das traurige an der Geschichte ist – als wenn es nicht schon reichen würde, dass ich erneut wegen Krebs behandelt werde -: Ich werde seit Jahren von einem meiner Ex-Arbeitgeber (mein Gott, das war im Jahr 1999 – ich war dort über eine Zeitarbeitsfirma eingesetzt) belästigt. Nach Möglichkeit vermeide ich es schon, obwohl der Norden im Umland von Berlin auch sehr schön ist – dort Aufträge anzunehmen. Warum kann diese Firma nicht mit ihren Belästigungen aufhören? Sie müssen nicht andauernd dort auftauchen, wo ich gerade bin!