Eine Geschichte

Es scheint seit Jahren schon immer wichtiger zu werden, das auch Privatmenschen – zumindest je weiter sie direkt und indirekt vernetzt sind, eine Präsenz im Internet zu haben, um sich vor allem auch gegen die Einmischung von Ex-Arbeitgebern zu schützen, die nicht davor zurückschrecken, einen noch 20 Jahre danach zu belästigen.

Um dies zu untermauern, möchte ich meine Geschichte mit dem „Lied der Erde“ von Michael Morgan und dem Jahr 2013 beginnen. Ich kannte damals noch nicht alle Hintergründe, die ich jetzt kenne. Allerdings dürfte Michael ebenso wenig wie ich mit der Einbildungskraft mancher Ex-Arbeitgeber von mir gerechnet haben. Vielleicht hat er damals auch nicht gewusst, dass ich schon einmal an Krebs erkrankt war. Es scheint allerdings auch so zu sein, dass man, wenn man etwas ei Facebook sieht oder im Fernsehen, das man scheinbar gar nicht daran interessiert ist, Klärung in so eine Geschichte zu bringen. Sonst hätte ich nämlich sagen können, dass ich Michael Morgan bereits seit dem Jahr 2012 persönlich kenne und schätze. Ich wollte ihn damals unbedingt live erleben, da ich mich bei meiner ersten Krebserkrankung mit einem seiner Titel motiviert habe. So ist es dann zu Fahrten nach Teltow, Dallgow-Döberitz, Spandau Arcaden und natürlich Ludwigsfelde gekommen. Da ich keine Präsenz im Netz hatte, konnte ich das natürlich auch nicht klarstellen. Hier ist ein kleiner Überblick über die Veranstaltungen, an denen ich bereits teilgenommen habe:

https://musikwelt.eu/teilnahme-an-live-veranstaltungen-2/

Das ist genauso wie mit der Tatsache, wenn man mal einen Smiley bei einem der Künstler hinterlässt oder einen Eintrag, dass man die Termine auf einer der Webseiten veröffentlicht hat. Würde sich manche Menschen näher mit anderen beschäftigen, würde ihnen auffallen, das ich schon seit Jahren mit meinen Webseiten bekannt bin.

Hätte man sich einige nämlich mal mit meinen Webseiten beschäftigt, wäre aufgefallen, dass ich über die Sendungen von Florian Silbereisen auch schreibe. Natürlich sind auch immer Berichte von den Traumschiff-Reisen auf meiner bunten Filmwelt zu finden. Hier ist das Beispiel für die Reise vom Traumschiff auf die Malediven: https://deutsches-welterbe.de/wp-admin/post.php?post=45544&action=edit

Doch genau genommen nimmt die Geschicht etwa im Jahr 2005 ihren Anfang. Durch meine erste Krebsbehandlung war ich nicht mehr so leistungsfähig (Chemos, Tabellen und mehr). Eines Tages hörte ich den Titel „Komm steh wieder auf“ von Michael Morgan. Ursprünglich handelt das Lied von Liebeskummer. Die Textzeile „Nimm den Schmerz in Kauf“ finde ich sehr passend. Was vielleicht in unserer heutigen Zeit viel zu wenig Beachtung findet: Auch Krebspatienten habe mitunter in einem gewissen Maße Schmerzen. Sie müssen lernen, wieder aufzustehen, da sie beispielsweise in Abhängigkeit von der Therapie fast Wöchentlich zum Blutabnahmen gehen.

Wo ist nun da ein Problem?

Etwas traurig ist die Tatsache, dass ich in den vergangenen Wochen nun schon zum achten Mal von ein und der gleich bekannten Persönlichkeit (nur mit anderen Zahlen) angeschrieben wurde? Was soll das? Hat man wirklich nichts besseres zu tun als eine Krebspatientin zu nerven und mehrfach Webseitenbesitzerin zu nerven?

Bevor man jemand als vermeintlicher Prominenter mit dem gleichen Namen und doch unterschiedlichen Zahlen-Profilen jemand anschreibt, würde ich empfehlen, sich erst einmal mit der Person zu beschäftigen und zu prüfen, ob da private oder berufliche Interessen dahinter stecken? Möglicherweise wird allerdings hier auch die Fantasie mancher Menschen doch etwas über das Ziel hinausgehen. Vielleicht darf man sich dann auch keine Musiktitel mehr wünschen, ohne dass sich andere zu viel einbilden. Trotzdem werde ich Tourneedaten und andere Infos verschiedener Künstler weiterhin auf meinen Webseiten veröffentlichen.

Ich weiß jetzt nicht, wer ein Problem mit Webseitenbesitzern hat. Hoffentlich kehrt langsam einmal Ruhe ein. Immerhin gibt es morgen ein Fußballspiel, dass für die Spieler wichtig ist.