Jüdisches Erbe – Schum-Stätten

Bei SchUM handelt es sich um einen Verbund, der einst im Mittelalter existierte. Vereint in diesem Verbund waren die jüdischen Gemeinden, die zu den oberrheinischen Städten Mainz, Worms und Speyer gehörten. Damals bildete Mainz die sogenannte Muttergemeinde. Schnell entstand ein bedeutender Bund, dessen Einflüsse beispielsweise die Kultur und die Architektur von Mikwaot und Synagogen prägten.

Bekannt ist das jüdische Erbe in diesen Städten als einzigartig. Außerdem handelt es sich um ein weltweit bekanntes Erbe. Innerhalb vom aschkenasischen Judentum stellen diese Stätten einen lebendigen Bestandteil dar.

Im Jahr 2004 hat die Arbeit an diesem Antrag begonnen. Der Januar 2020 brachte das Einreichen der Bewerbung bei der UNESCO mit sich. Zwar kann man leider noch nichts zu konkreten Plänen für die kommenden Sitzungen vom Welterbe-Komitee sagen. Doch in der nächsten Sitzung vom Komitee wartet wahrscheinlich die Aufnahme ins Welterbe auf die Region.