Die Welterbestätten in Kamerun

Innerhalb des in Zentralafrika gelegenen Landes stellen die Hafenstadt Douala und die Hauptstadt Yaounde die größten Städte dar. Begrenzt wird das Land durch den Atlantischen Ozean. Des Weiteren erfolgt eine Begrenzung durch die Staaten Äquatorialguinea, die Republik Kongo, die Zentralafrikanische Republik sowie den Tschad und Nigeria.

Geografische Gedanken

Beim Naturraum von Kamerun wird vereinzelt als „Afrika im Kleinen“ gesprochen. Dies liegt daran, dass innerhalb des Landes alle bedeutenden Vegetationen und Klimazonen des Kontinents zu finden sind. Vulkanisches Gebirge, das entlang der Kamerunlinie verläuft, kennzeichnet den Nordwesten und den Westen des Landes. In Kamerun ist der gleichnamige Berg mit einer Höhe von 4095 Metern zu erreichen, der zugleich die höchste Erhebung in Westafrika darstellt.

Flora und Fauna

Eine Studie aus dem Jahr 2001 hat es ans Licht gebracht. Es sind in Kamerun mehr als 540 Fischarten zu finden. Dazu gehören 96 Endemiten, die damit nur in diesem Gebiet heimisch sind. Im Rahmen der Studie kam es zur Zählung von mehr als 15.000 Schmetterlingsarten. Des Weiteren leben in Kamerun 280 Säugetiere, zu denen wiederum die kleinste und die größte Säugetierart gehören. Während einer weiteren Zählung kam es zur Feststellung von 885 Vogelarten, unter denen sich 223 Zugvogelarten befinden.

Einen weiteren Höhepunkt setzt das Land mit seinen Welterbestätten, die die UNESCO in die Welterbeliste aufnahm:

Tierreservat Dja1987

Dieses in Kamerun gelegene Naturschutzgebiet besitzt eine Lage in der Nähe vom Fluss Dja. Gebildet wird die Umgebung durch eine Schleife, deren Größe 5260 Quadratkilometer erreicht. Bereits im Jahr 1981 wurde das Gebiet zum Biosphärenreservat erklärt. Innerhalb von Afrika handelt es sich um einen der größten tropischen Regenwälder, der zugleich am besten erhalten ist. 

Sangha Tri-Nationalpark – 2012

In diesem Fall geht es um das Trinationale Schutzgebiet, welches sich am Sangha-Fluss befindet. Es handelt sich um eine länderübergreifende Welterbestätte, zu der die Zentralafrikanische Republik, die Republik Kongo sowie Kamerun gehören. Genauer handelt es sich um den Nationalpark Dzanga-Ndoki, den Nationalpark Nouabale-Ndoki sowie den Lobeke-Nationalpark. Regelmäßig kommt es zu Treffen der Verwaltungen, die in den jeweiligen Parks eingesetzt sind. 

Der Überblick über die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

Tipp zum sogenannten Hamburger Menü

Viele Menschen schauen sich Webseiten über das Smartphone an. Die Browser dort können nicht die vollständige Menüstruktur einer Webseite abbilden. Daher ist in immer mehr Internetseiten das sogenannte Hamburger Menü zu finden. Dabei handelt es sich um drei Linien, die ähnlich wie bei einem Hamburger übereinander liegen. Beim Klick auf diesen Menüpunkt wird der Zugang auf die Seitenstruktur (in diesem Fall mehr als 1250 veröffentlichte Seiten) ermöglicht.

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