Die Welterbestätten in Äthiopien

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Bei Äthiopien handelt es sich um einen im Osten von Afrika gelegenen Binnenstaat. Als es noch ein Kaiserreich gab, war der Name Abessinien ein Begriff. Bezogen auf die Einwohnerzahl stellt Äthiopien den weltweit größten Binnenstaat dar. Der Staat präsentiert sich mit einer abwechslungsreichen Natur. 

Die geschichtlichen Spuren Äthiopiens finden sich zum ersten Mal im 9. Jahrhundert v. Chr. Bis auf einen Zeitraum von fünf Jahren stand das Land niemals unter europäischer Kolonialherrschaft. Zur teilweisen Modernisierung des Landes kam es unter Kaiser Haile Selassie nach der Beendigung des zweiten Weltkrieges. Heute zeichnet sich das Land durch traditionelle und vitale Populärmusik aus.

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Das Welterbe

Außerdem besitzt Äthiopien einige schützenswerte Gebiete, die die UNESCO ab dem Jahr 1978 in die Listen des Welterbes aufnahm:

Felsenkirchen von Lalibela – 1978

Es handelt sich bei dieser Welterbestätte um elf Kirchen. Den Ausgangspunkt bildet im Jahr 1250 eine Felsformation. Die Herausarbeitung dieser Gebäude erfolgte jeweils als Monolith. In Verbindung gebracht werden diese Gebäude mit Kaiser Lalibela. Dieser plante im 12. Jahrhundert die Errichtung von Neu-Jerusalem. Als die Bedeutung des Reiches von Aksum abnahm, begann die Blütezeit der heiligen Stadt Lalibela.

Nationalpark Simien – 1978

Fasil Ghebbi in der Region Gondar – 1979

Ruinen von Aksum – 1980

Tal am Unterlauf des Flusses Awash – 1980

Tal am Unterlauf des Flusses Omo – 1980

Reliefierte Stelen von Tiya – 1980

Befestigte Altstadt von Harar Jugol – 2006

Kulturlandschaft der Konso – 2011

Tipp zum sogenannten Hamburger Menü

Viele Menschen schauen sich Webseiten über das Smartphone an. Die Browser dort können nicht die vollständige Menüstruktur einer Webseite abbilden. Daher ist in immer mehr Internetseiten das sogenannte Hamburger Menü zu finden. Dabei handelt es sich um drei Linien, die ähnlich wie bei einem Hamburger übereinander liegen. Beim Klick auf diesen Menüpunkt wird der Zugang auf die Seitenstruktur (in diesem Fall mehr als 1250 veröffentlichte Seiten) ermöglicht.

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

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