Die Welterbestätten in Libyen

In Nordafrika wird Libyen teilweise vom Mittelmeer begrenzt. Es handelt sich zugleich um einen so genannten Mittelmeeranrainerstaat. Außerdem liegt eine Begrenzung durch Staaten wie den Sudan, Niger und Algerien vor. Als Hauptstadt fungiert die Millionenstadt Tripolis. Zu den weiteren großen Städten gehören Misrata, Sabha und Tobruk.

Gekennzeichnet sind die küstennahen Gebirge durch die Mittelmeerflora. Dagegen zeigen sich die Küstentiefländer mit einer Steppenvegetation. Beheimatet sind dort Tierarten, die vorzugsweise in Trockengebieten zu Hause sind. Dazu zählen Wüstenspringmäuse, Schakale, Hyänen sowie Wüstenfüchse und Tierarten wie Hasen und Wildesel.

Es gibt zahlreiche beeindruckende Stätten, von denen die UNESCO einige in die Listen des Welterbes aufgenommen ha:

Ruinen von Leptis Magna – 1982

Es handelte sich einst um eine antike Stadt. Zudem war in der in der Provinz Africa gelegenen Landschaft Tripolitanien mit Leptis Magna eine Stadt zu erreichen. Heute befindet sie sich in Form einer großen Ruinenstätte in der Nähe von al-Chums. Dort sind beispielsweise das Theater aus römischer Zeit sowie der severinische Triumphbogen zu finden. 

Ruinen von Sabratha – 1982

Die lybische Hafenstadt befindet sich in einer Entfernung von 70 Kilometer von Tripolits. In der Antike gab es die Region Tripolitanien. Benannt wurde die Region nach den Städten Leptis Magna, Oea und Sabrata. Bei der letzteren STadt gibt es Ruinen, die aufwendig rekonstruiert wurden. Zur Gründung der Stadt kam es im 7. Jahrhundert v. Chr. 

Ruinen von Kyrene – 1982

Bei Kyrene handelt es sich um eine griechische Stadt der Antike. Sie befindet sich in der heutigen Zeit in Lybien. Einst war Kyrene die älteste von fünf Poleis, die sich in der Region befanden. Zugleich ging eine hohe Bedeutung von Kyrene aus. In heutiger Zeit geht es zudem um eine archälogische , die sich in der Nähe vom Dorf Shahat befindet. 

Felsmalereien von Tadrart Acacus – 1985

Dieses im Südwesten von Libyen gelegene Gebirge zeichnet sich durch die Nähe zur Stadt Ghat aus. Gleichzeitig ist eine Nähe zum Felsmassiv Idinen gegegben. Mitunter ist auch die Rede von Akkakus oder dem Akkakus-Gebirge. Entdecken lassen sich Felsmonumente, teilweise noch immer vorhandene Felszeichnungen sowie frühgeschichte Gravuren. Die Spuren lassen sich bis in die Zeit um 8.000 v. Chr. zurückverfolgen.

Altstadt von Ghadames – 1986

Die Oasenstadt Ghadames ist im Bild von einer Neustadt und einer historischen Altstadt gekennzeichnet. Erreichbar ist die Stadt in einer Entfernung von 600 Kilometern zu Tripolis. Dies bedeutet wiederum eine Lage im libysch-algerisch-tunesischen Länderdreieck. In der Oasenstadt befindet sich ein Altstadtkern, der ummauert ist. Beheimatet sind in der Stadt sieben sogenannte Clans. 

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

Tipp zum sogenannten Hamburger Menü

Viele Menschen schauen sich Webseiten über das Smartphone an. Die Browser dort können nicht die vollständige Menüstruktur einer Webseite abbilden. Daher ist in immer mehr Internetseiten das sogenannte Hamburger Menü zu finden. Dabei handelt es sich um drei Linien, die ähnlich wie bei einem Hamburger übereinander liegen. Beim Klick auf diesen Menüpunkt wird der Zugang auf die Seitenstruktur (in diesem Fall mehr als 1250 veröffentlichte Seiten) ermöglicht.

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