Die Welterbestätten in Ghana

Begrenzt wird der westafrikanische Staat Ghana durch den Golf von Guinea, Togo, Burkina Faso sowie die Elfenbeinküste. Flächenmäßig erreicht der Staat die Größe vom Vereinigten Königreich. Ohnehin besteht zwischen diesen Gebieten durch die Kolonialzeit eine enge Verbindung. Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten stellt der im Jahr 1966 fertiggestellte Volta-Stausee dar. Kein künstliches Gewässer auf der Welt besitzt eine größere Oberfläche.

Das Klima des Landes

Ghana stellt ein tropisches Land dar. Daher sind Jahreszeiten nicht erkennbar. Vielmehr gibt es einen Wechsel zwischen der Trocken- und der Regenzeit. Gekennzeichnet ist das Leben von Tagen und Nächten, die gleich lang sind. Zudem gibt es auf der einen Seite den feuchten Süden, der von immergrünen Regenwaldgebieten geprägt ist. Andererseits gibt es den trocknen Norden mit einem gemischten Bild aus Grassavanne, Strauchsavanne und Baumsavanne.

Sehenswerte Facetten

Interessante setzt das Land mit der Akwapim-Togo-Kette. Außerdem gibt es einige große Gewässer wie den Volta-Stausee. Ferner hat die UNESCO zwei Stätten in die Listen des Welterbes aufgenommen:

Festungen und Schlösser der Kolonialzeit an der Volta-Mündung, in Accra, der Zentral- und der Westregion – 1979

Einblick in die Welterbestätte: Die Aufmerksamkeit ruht auf der Central Region. Dort kam es in der Nähe vom Küstenort Kormantin im Zeitraum von sieben Jahren ab 1638 zur Errichtung des Forts Amsterdam, das einst als Fort York bekannt war. Bereits vier Jahrzehnte zuvro befand sich an dieser Stelle ein niederländischer Handelsposten, der jedoch noch nicht langfristig bleiben sollte. 

Traditionelle Bauwerke der Ashanti – 1980

Einst war Kumasi die alte Hauptstadt vom Aschantireich. Noch immer sind einige traditionelle Bauten der Aschanti erhalten. Diese befinden sich in

Abetifi – Abirim – Akoboangong – Asawase – Asenemaso – Bogeyease – Darkwa – Jachie – Kentenkrono – Patakro – Obomeng.

Es handelt es sich um Überreste von Bauten, die einst im Aschantireich bestanden. Nach 250 Jahren fand das Reich sein Ende.

Tipp zum sogenannten Hamburger Menü

Viele Menschen schauen sich Webseiten über das Smartphone an. Die Browser dort können nicht die vollständige Menüstruktur einer Webseite abbilden. Daher ist in immer mehr Internetseiten das sogenannte Hamburger Menü zu finden. Dabei handelt es sich um drei Linien, die ähnlich wie bei einem Hamburger übereinander liegen. Beim Klick auf diesen Menüpunkt wird der Zugang auf die Seitenstruktur (in diesem Fall mehr als 1250 veröffentlichte Seiten) ermöglicht.

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/ 

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