Die Welterbestätten im Iran

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Die islamische Republik Iran liegt in Vorderasien und zeichnet sich durch sich durch das Treffen von Tradition und Moderne aus. Dabei besitzt der Staat eine Fläche von 1.648.195 Quadratkilometern. Gleichzeitig leben im Land etwa 75 Millionen Einwohner. Damit zählt der Iran mit Blick auf die Bevölkerung und die Fläche zu den 20 größten Staaten der Erde. Oft wird in Zusammenhang mit dem Iran auch von den antiken Schätzen von Persiens gesprochen.

Gekennzeichnet ist das Land von trockenen wüstenhaften Becken sowie von hohen Gebirgen. Gelegen ist der Staat zum einen an der Straße von Hormus. Des Weiteren zeichnet sich der Staat durch die Lage zwischen dem Persischen Golf und dem Kaspischen Meer aus. Aus diesem Grund handelt es sich beim Iran um ein Gebiet, das sich durch eine hohe geostrategische Bedeutung auszeichnet. Sehenswerte Züge tragen die Städte Persepolis, Shiraz und Kashan. Einblick in das Leben bietet auch der Besuch bei der Imam-Mosche in Isfahan.

Die Geschichte des Landes führt bis in die Antike zurück. In den Zeiten der Jahre 3200 und 2800 v. Chr. kam es zur Bildung vom elamitischen Staat. Ein weiterer geschichtlicher Schritt folgte um das Jahr 625. Das Gebiet wurde durch die iranischen Meder zu einem Reich vereinigt.

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Das Welterbe

Heute ist das Leben im Iran von vielen islamischen Festtagen wie dem Ramadan gekennzeichnet. Außerdem führt die UNESCO in ihren Welterbelisten einige Stätten des Landes:

Ruinen von Persepolis – 1979

Einst handelte es sich um eine Residenzstadt. Zugleich kam Persepolis die Funktion einer Hauptstadt im antiken Perserreich zu. Gegründet wurde die Stadt im Jahr 520 v. Chr. Fest steht, dass es auf der Plattform zur Errichtung von mehr als 14 Gebäuden kam, wobei die Verantwortung bei Darius I und seinen Nachfolgern lag. Ausgegraben wurden jedoch noch weitere Paläste. 

Ruinenstadt Tschoga Zanbil – 1979

Meidan-e Schah (Königsplatz) von Isfahan – 1979

Archäologische Stätte Takht-e Sulaiman – 2003

Pasargadae – 2004

Bam und seine Kulturlandschaft – 2004

Soltaniyeh – 2005

Bisotun – 2006

Armenische Klosteranlagen im Iran – 2008

Historisches Hydraulik-System von Shushtar – Brücken, Dämme,

Kanäle, Gebäude und Wassermühlen – 2009

Ensemble Scheich Safi al-din Khānegāh in Ardabil – 2010

Historischer Basar in Täbris – 2010

Persische Gärten – 2011

Jame-Moschee in Isfahan – 2012

Mausoleum Gonbad-e Qābus – 2012

Golestan-Palast in Teheran – 2013

Ruinen von Shar-i Sokhta (Die „verbrannte Stadt“) – 2014

Kulturlandschaft von Maymand – 2015

Susa – 2015

Wüste von Lut – 2016

Altstadt von Yazd – 2017

Archäologische Landschaft der Sassaniden in der Region Fars – 2018

Hyrkanische Wälder – 2019

Tipp zum sogenannten Hamburger Menü

Viele Menschen schauen sich Webseiten über das Smartphone an. Die Browser dort können nicht die vollständige Menüstruktur einer Webseite abbilden. Daher ist in immer mehr Internetseiten das sogenannte Hamburger Menü zu finden. Dabei handelt es sich um drei Linien, die ähnlich wie bei einem Hamburger übereinander liegen. Beim Klick auf diesen Menüpunkt wird der Zugang auf die Seitenstruktur (in diesem Fall mehr als 1250 veröffentlichte Seiten) ermöglicht.

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

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