Die Welterbestätten in Armenien

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Der kaukasische Bergstaat – der älteste christliche Staat – wird von Aserbeidschan, Georgien, der Türkei und dem Iran umgeben. Bekannt ist das Land zum einen für seine vielen Arten, die zu einem Großteil endemischer Herkunft sind. Salzpflanzen sind in der Arasniederung zu finden. Eine weite Verbreitung kennzeichnet die Artemisia, die bis auf eine Höhe von 1400 Meter besitzt.

Neben weiteren interessanten Pflanzen weist das Land viele Reptilien vor. Dazu gehören Skorpione, die armenische Felseidechse sowie Rehe und viele Nagetiere. Außerdem besitzt das Land drei Reservate, die unter strengem Schutz stehen. Es handelt sich um das Shikahogh-Reservat, das Erebuni-Reservat sowie das Chosrow-Reservat. Das Bergland hat eine sehr wechselvolle Geschichte erlebt und dem Fußball Spieler wie Henkrikh Mkhitaryan geschenkt.

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Das Welterbe

Von der UNESCO wurden drei besondere Stätten im Jahr 2000 in die Liste des Welterbes aufgenommen:

Klöster Haghpat und Sanahin – 1996; 2000 erweitert

Dieses Kloster gehört zur Armenischen Apostolischen Kirche. Zu dessen Gründung kam es im Jahr 966. Nur wenige Kilometer davon entfernt ist das Kloster Haghpat. Es handelt sich um einen größeren Komplex, in dessen Zentrum sich die Erlöserkirche befindet. Dieses Bauwerk ist das größte seiner Arbeit in diesem Gebeit. Bekannt ist der Gesamtkomplex als große mittelalterliche Klosteranlage, die am besten in Armenien erhalten ist. 

Kathedrale und Kirchen von Etschmiadsin und archäologische Stätte von Zvartnots – 2000

Zur Welterbestätte gehören Gebiete wie drei Kirchen und eine archäologische Stätte. Zur Staatsreligion wurde das Christentum bereits in den ersten Jahren des vierten Jahrhunderts ernannt. Aufgrund der Bedeutung zwischen dem 2. und 4. Jahrhundert sind die Kirchen heute ein wichtiges Beispiel im Hinblick auf die frühe Kirchenbaukunst mit der Entwicklung der Kreuzkuppelkirche in Armenien.

Kloster von Geghard im Oberen Azat-Tal – 2000

Dieses armenische Kloster befindet sich in einer Schlucht, die von der Provinz Kotajk umgeben wird. Zu den besonderen Merkmalen gehören Räume, die in Fels gehauen wurden. Im Hinblick auf die armenische apostolische Kirche gilt das Kloster als eines der wichtigsten Zeugnisse. Zwischen dem hessischen Kloster Lorsch und dem Kloster Geghard besteht eine UNESCO-Partnerschaft. 

Tipp zum sogenannten Hamburger Menü

Viele Menschen schauen sich Webseiten über das Smartphone an. Die Browser dort können nicht die vollständige Menüstruktur einer Webseite abbilden. Daher ist in immer mehr Internetseiten das sogenannte Hamburger Menü zu finden. Dabei handelt es sich um drei Linien, die ähnlich wie bei einem Hamburger übereinander liegen. Beim Klick auf diesen Menüpunkt wird der Zugang auf die Seitenstruktur (in diesem Fall mehr als 1250 veröffentlichte Seiten) ermöglicht.

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

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