Die Welterbestätten in China

asia-1031250_1280

Erste Informationen zu China sind auch an dieser Stelle zu finden: http://deutsches-welterbe.de/welterbestaetten-weltweit/asien/die-welterbestatten-in-china/gedanken-und-tipps-zu-china/

Gekennzeichnet ist China von einem einzigartigen Bauwerk: der weltweit bekannten und zugleich weltberühmten chinesischen Mauer. Diese hat ihren Ursprung in den Jahren 221 bis 210 v. Chr. Während der damaligen Zeit kam es zur Vereinigung aller chinesischen Gebiete im Rahmen der Herrschaft unter Qin Shi Huangdi. Es handelte sich in der Qin-Dynastie um den ersten Kaiser, bei dem die Verantwortung für den Bau lag. In der Zeit des 14. bis 17. Jahrhunderts erfolgte der Ausbau zur weltweit massivsten Verteidigungsanlage. Inzwischen ist die Rede von der Volksrepublik China, die eine Gliederung in 22 Provinzen besitzt. Bei den längsten und zugleich wichtigsten Flüssen handelt es sich um den Jangtsekiang oder auch Yangtze, den Gelben Fluss und den Xi Jiang.

Zudem bereichern Megametropolen wie Hongkong, Shanghai und die Hauptstadt Peking das Bild des Landes. Ein Aufenthalt in China lässt sich mit einem Besuch in Tibet verbinden. Neben dem Mount Everest und der Tibetbahn laden mystische Klöster zum Verweilen ein. Erste Gedanken zu den chinesischen Städten gibt es an dieser Stelle:

https://deutsches-welterbe.de/welterbestaetten-weltweit/asien/die-welterbestatten-in-china/chinesische-staedte/

Zeitunterschied MEZ: + 6 Stunden

Zugleich zeichnet sich das Landschaft durch eine Reihe von Sehenswürdigkeiten aus, wie an der Turmkarst-Landschaft im Süden Chinas oder der Drei-Schluchten-Talsperre und der Terrakotta-Armee – einer Unesco-Welterbestätte deutlich wird

Im Jahr 2017 wurden zwei Panda-Bären auf die Reise nach Berlin geschickt. Jetzt im August 2019 wurde Panda-Bärin Meng-Meng Mutter von zwei Jungtieren. Beide Babys haben inzwischen ganz deutlich an Gewicht zugenommen. Und so langsam nähert sich der Zeitpunkt, an dem die beiden Jungs mit ihrer Mutter zum ersten Mal einen Ausflug ins Freigehege machen werden.

Das Welterbe

Das Land zeichnet sich zudem durch eine Reihe von  Sehenswürdigkeiten aus, zu denen weitere Welterbestätten gehören:

Große Mauer – 1987

Umgangssprachlich wird in China von der großen Mauer gesprochen, obwohl es sich um die Chinesische Mauer handelt. Es handelt sich um eine historische Grenzbefestigung. Dieses System beinhaltet eine Kombination aus geografisch und zeitlich verschiedenen Schutzmauern. Der Beginn vom Bau der Mauer ist für das 7. Jahrhundert v. Chr. datiert. Neueste Daten führen zu einer Gesamtlänge der Mauer von 21.196.18 Kilometer. 

Bergregion Taishan – 1987

Dabei handelt es sich um einen Berg, der sich im Norden von Tai’an befindet. Er ist einer von fünf Bergen, die zum Daoismus gehören und als heilig angesehen werden. Zwar ist der Berg mit 1.545 Metern nicht unbedingt der höchste – jedoch allerdings der berühmteste. Bestiegen wurde der Berg von sechs chinesischen Kaisern. 

Kaiserpaläste der Ming- und der Qing-Dynastien in Beijing und Shenyang – 1987; 2004 erweitert

Die Geschichte des Kaiserpalastes in Bejing beginnt in den ersten Jahren des 15. Jahrhunderts. Abgeschlossen war die Bauphase im Jahr 1420. Das gesamte Gelände hat insgesamt eine Größe von 780.000 Quadratmeter. Zum einen handelt es sich weltweit um den größten Palastkomplex, der ein hohes Alter vorweisen kann. Zudem ist es der Palastkomplex, der am besten erhalten ist. 

Höhlen von Mogao1987

Genauer ist die Rede von den Mogao-Grotten. Dieses System von mehreren hundert Höhlen-Tempeln befindet sich in einer Flussoase, die wiederum an der Seidenstraße liegt. Bis zur Stadt Dunhuang beträgt die Entfernung etwa 25 Kilometer. 

Grabmal des ersten Kaisers von China, Qin Shi Huang – 1987

Diese Anlage ist dem ersten Kaiser von China gewidmet. Dabei geht es um Kaiser Qin Shihuangdi. Weltweit stellt dieser Grabbau einen der größten seiner Art dar. Zur besonderen Bekanntheit tragen die großen Figuren in Form von Soldaten bei. Die Rede ist dabei von der Terrakotta-Armee. Begonnen hat die Geschichte der Erbauung der Anlage nachdem die Krönung von Ying Zheng erfolgt war.

Fundstätte des „Peking-Menschen“ in Zhoukoudian – 1987

Bei Zhoukoudian handelt es sich um einen Stadtunterbezirk zum Stadtbezirk Fangshan vor. Zur Bekanntheit dieses Bezirks trägt das Höhlensystem bei, das sich i der Region befindet. Bereits in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts kam es bezüglich der Stätte zu einer Einstufung als kulturelles Relikt vor. Inzwischen trägt ein Krater auf einem Asteroiden den Namen der Höhle. 

Gebirgslandschaft Huangshan1990

Die Umgebung für das Gebirge wird durch die Provinz Anhui gebildet. Innerhalb der Gebirgslandschaft sind 72 Gipfel zu erreichen, wobei der höchste den Namen „Lotusblütengipfel“ trägt. Dort befindet sich eine Landschaft, in der die Wanderwege sich durch einen guten Ausbau auszeichnen. Eine Nutzung der dort vorhandenen Betontreppen erfolgt oft durch Lastenträger. 

Landschaftspark Jiuzhaigou-Tal – 1992

Dieses in der chinesischen Provinz gelegene Naturschutzgebiet beherbergt neun tibetische Dörfer. Innerhalb dieser besonders schönen Berglandschaft sind viele Wasserfälle und Seen zu entdecken. Es ist eine Region, in der sich seltene Säugetiere und Vogelarten heimisch fühlen. Dazhu gehören der Kleine und der Große Panda. Ein erschlossenes Strassensystem hilft den Reisenden, verschiedene Facetten zu erkennen. 

Kalksinterterrassenlandschaft Huanglong – 1992

Zu den Provinzen in China gehört Sichuan. Dort gibt es wiederum den Autonomen Bezirk Ngawa der Tibeter und Qiang. Innerhalb des dort befindlichen Kreises Sungqu ist die Gemeidne Huanglong zu erreichen. Gekennzeichnet ist das Bild von den Dörfern Dawan, Jianxin und Sansheyi.

Landschaftspark Wulingyuan1992

Die chinesische Provinz Hunan bildet die Umgebung für diesen landschaftlichen Schatz. Hohe Sandsteinpfeiler tragen zur großen Bekanntheit des Gebietes bei. Teilweise erreichen diese Pfeiler eine Höhe von 200 Metern. Die gesamte Fläche der Welterbestätte erreicht eine Fläche von 26.400 Hektar. 

Sommerresidenz und zugehörige Tempel bei Chengde – 1994

In der Provinz Hebei befindet sich die bezirksfreie Stadt Chengde. Dort sind die sogenannten Acht Äußeren Tempel erreichbar. Darunter ist der Puning-Tempel zu finden, der auch als Tempel des Universalen Friedens bekannt ist. Mitunter ist die Rede vom Puning-Kloster. Zur Erbauung des Tempels kam es von 1755 bis 1758. Es war der Zeitraum der Qing-Dynastie. 

Konfuziustempel, Friedhof und Residenz der Familie Kong in Qufu – 1994

Die kreisfreie Stadt liegt im Osten des Landes. Genauer handelt es sich um die Provinz Shandong. Es liegt ferner eine Zugehörigkeit zur bezirksfreien Stadt Jining vor. Erreichbar ist die Stadt im Süden von der Provinzhauptstadt Jinan. Für die Gemeinde Qufu liegt eine Gliederung in zwei Straßenviertel sowie vier Gemeinden und sechs Großgemeinden vor. Besonders sehenswert ist der Konfuziustempel. 

Taoistische Heiligtümer in den Bergen von Wudang – 1994

Gekennzeichnet ist das Bild des Wudang-Gebirges von 72 Gipofeln. Ins Bild gliedern sich 36 bizarre Felsen ein. Maßgeben ist die Zeit der Tang-Dynastie. Während dieser Zeit hat die Errichtung von daoistischen Klöstern und Tempeln begonnen. Zum weiteren Ausbau kam es im Rahmen der Zeit der Yuan- und Song-Dynastien. 

Historisches Ensemble Potala-Palast in Lhasa (Potala-Palast, Jokhang-Tempel und Norbulingka-Palast) – 1994; 2000 und 2001 erweitert

Einst war der Potala-Palast als Regierungssitz der Dalai Lamas sowie als offizielle Residenz bekannt. Die Spuren des ersten Palastes lassen sich bis in das 7. Jahrhundert zurückverfolgen. Zwischenzeitlich kam es zum Bau vom Norbulingka, wobei es zur einer Nutzung als Sommer-Palast kam. Dies führte gleichzeitig zur Bezeichnung Winterpalast für den Potala-Palast. 

Nationalpark Lushan – 1996

Auf dem Gebiet der Stadt Lushan befindet sich der Berg Lu Shan. Umgeben wird dieses Gebiet von der Provinz Jiangxi. Neben der Funktion der Welterbestätte handelt es sich beim Berg inzwischen um einen Global Geopark. Die Lebensumgebung besitzt ein sehr abwechslungsreiches Bild.- Daher gibt es in dieser Region eine Vielzahl von Tieren, zu denen auch Insekten gehören. 

Berglandschaft Shan Emei und „Großer Buddha von Leshan“ – 1996

Beim großen Buddha handelt es sich um eine sitzende Steinfigur. Die besondere Note dabei ist, dass es die weltweit größte Skulptur eines Buddhas ist. Zur Entstehung dieser Figur kam es im Zeitraum der Tang-Dynastie in den Jahren von 618 bis 907. Im Jahr 1982 erfolgte die Aufnahme des Buddhas auf die Liste, die für die in der Volksrepublik China bestehenden Denkmäler besteht. 

Altstadt von Lijiang – 1997

Zur Gründung der Stadt kam es etwa im 13. Jahrhundert. Damit begann gleichzeitig eine Entwicklung der Stadt zu einem Handelszentrum, welches besonders für die Region um Tibet und Yunnan von Bedeutung war. In der Geschichte, die nun seit über 800 Jahren andauert, kam es im früheren Stützpunkt Lijang zudem zur Anlage von einem Bewässerungssystem.

Altstadt von Ping Yao – 1997

In der Provinz Shanxi ist diese Mittelstadt zu erreichen, deren Besiedlung schon in der Altsteinzeit nachzuweisen. Bis zur Provinzhauptstadt Taiyuan beträgt die Entfernung der Provinzhauptstadt wahr. Zu sehen ist dort der Marktturm oder Glockenturm, der aus dem 14. Jahrhundert stammt. Des Weiteren befinden sich dort eine Stadtmauer sowie das Kloster Shuanglin Si. 

Klassische Gärten von Suzhou – 1997; 2000 erweitert

Zu dieser Welterbestätte gehören neun Gärten, die sich in der Stadt Suzhou befinden. Für diese Gärten greift der Zeitraum vom 11. bis um 19. Jahrhundert. Bekannt sind diese Gärten als hochwertige Meisterwerke im Hinblick auf die Gartenkunst Chinas. Allerdings gibt es Gärten, die sogar aus einem früheren Zeitraum stammen.

Kaiserlicher Garten (sog. Sommerpalast) bei Peking – 1998

In der wörtlichen Übersetzung ist vom Erholung- und Friedensgarten die Rede. Erreichbar ist der neue Sommerpalast im Nordwesten der chinesischen Hauptstadt Peking. Trotz einiger Probleme ist der Palast als Höhepunkt der chinesischen Gartenkunst bekannt. Zu den dort befindlichen Bauten gehören das Osttor, die Halle der Jadewellen sowie die Mehr-Schätze-Pagode. 

Himmelstempel mit kaiserlichem Opferaltar in Peking – 1998

Genauer ist in diesem Fall eines Tempelanlage gemeint. Von Bedeutung war die Tempelanlage besonders für die Kaiser, die während der Min- und Qing-Dynastien regierten. Dort kam es zu Gebieten, die die gute Ernte fördern sollten. Gelegen ist die Tempelanlage inmitten eines großen Parks. Innerhalb des Qushantou-Himmeltempel-Parks ist ein Nachbau vom Himmelstempel in Peking zu finden.

Felsbilder von Dazu – 1999

Gekennzeichnet ist das Bild dieser Welterbestätte von religiösen Skulpturen. Als Ausgangspunkt für diese Skulpturen ist das 7. Jahrhundert zu verstehen, die geschützt sind. Insgesamt sollen sich in diesen Regionen gut 50.000 Statuen befinden. Darauf sollchen sich mehr als 100.000 chinesische Schriftzeichen befinden.

Mount Wuyi – 1999

Im Mittelpunkt steht die bezirksfreie Stadt Nanping mit seinem Verwaltungsgebiet, die wiederum in der Provinz Fujian liegt. Dort befindet sich dsa Wuyi-Gebirge. Beim höchsten Gipfel handelt es sich um den Huanggang-Berg, der eine Höhe von 2.158 Meter erreicht. Die reiche Fauna und Flora verleihen dem Wuyi-Gebirge seine hohe Anziehungskraft. Mehr als 140 Vogelarten sind in der Region zu Hause.

Dörfer Xidi und Hongcun – 2000

Zur bezirksfreien Stadt Huangshan gehört der Kreis Yi. Gleichzeitig ist das Bild von der Provinz Anhui gekennzeichnet. Beim Hauptort handelt es sich um die Großgemeinde Biyang. Zudem befinden sich dort die Dörfer Xidi und Hongcun, die inzwischen auf der Liste der chinesischen Denkmäler zu finden sind. 

Kaiserliche Grabstätten der Ming- und der Qing-Dynastien – 2000; 2003 und 2004 erweitert

Grotten von Longmen – 2000

In der Nähe der einstigen Hauptstadt Luoyang befinden sich die Longmen-Grotten. Innerhalb von China handelt es sich um die vier berühmesten Grotten mit buddhistischem Hintergrund. Gebildet wird die Umgebung vom Yihe-Flusstal. Begonnen hat alles in der Zeit der Nördlichen Wei-Dynastie. Die Bauarbeiten nahmen einen Zeitraum von etwa 400 Jahren ein und erreichten somit wiederum die Zeit der Tang-Dynastie.

Berg Qincheng und Bewässerungssystem von Dujiangyan – 2000

Der Blick richtet sich auf die Stadt Dujiangyan und die nähere Umgebung. Erreichbar ist diese im Nordwesten von Chengdu in einer Entfernung von gut 60 Kilometer. Zur Erbauung dieser Anlagen kam es in den Jahren 256 bis 251 v. Chr. In Form der neuen Zipingpu-Talsperre kam es im Jahr 2006 u einer Ergänzung. 

Yungang-Grotten („Wolkengrat-Grotten“) – 2001

In einer Entfernung von etwa 15 Kilometer von Datong sind die Yungang-Grotten zu erreichen. Der Blick auf die Entstehungsgeschichte führt bis in die Zeit vor etwa 1500 Jahren. Es geht dabei um 50 buddhistische Höhlen, die auf einer Länge von 1000 Metern nebeneinander existieren. Dort lassen sich mehr als 50000 Bildwerke mit beeindruckenden Verzierungen entdecken.

Schutzzonen im Nationalpark der „Drei parallel verlaufenden Flüsse“ in Yunnan – 2003

 Genauer handelt es sich um ein Naturlandschaftsgebiet, das als Sanjiang Bingliu bekannt ist. Innerhalb dieses Gebietes verlaufen drei Flüsse parallel. Das gesamte Gebiet ist in der Provinz Tunnen zu erreichen. Bei den Flüssen handelt es sich um die Flüsse Yangtze, Salween und Mekong. Jedoch kommt es nicht zu einer Vereinigung der Fährten. 

Ruinen der ehem. Hauptstädte und Gräber des antiken Königreichs Koguryo – 2004

Historisches Zentrum von Macau – 2005

Bekannt ist die chinesische Stadt Macau als Sonderverwaltungszone. Unter dem historischen Zenrum von Macau wird ein großer Teil der Altstadt verstanden. Zur Welterbestätte gehören über zwanzig Gebäude sowie Plätze. Dabei liegt eine Aufteilung in zwei Schutzzonen vor. Innerhalb dieses Bereiches sind die Ruinen der Pauluskirche zu finden, bei denen es sich um das Wahrzeichen von Macau handelt. 

Panda-Naturreservat in Sichuan – 2006

Die Rede ist dabei auch von den Schutzgebieten des Großen Panda in Sichuan. Gekennzeichnet ist dieses Gebiet von mehreren Bereichen. Erreichbar sind diese Schutzgebiete mit den neun Landschaftsschutzgebieten und sieben Naturschutzgebieten innerhalb des Qionglai-Gebirges. Reichhaltig zeigt sich in dieser Region auch die Pflanzenwelkt wie an den bis zu 6000 Arbeiten deutlich wird.

Yin Xu – 2006

Hinter dieser Welterbestätte verstecken sich die Überreste einer früheren Hauptstadt. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Gemeidne Xijiao. Von besonderer Bedeutung als Fundort sind dort die Dörfer Huayuanzhuang und Xiaotun. Datiert ist die Existenz der Ruinen auf den Zeitraum vom 14. bis 11. Jahrhundert vor Chr. Die Geschichte der Entdeckung erster Funde lässt sich bis in das 19. Jahrhundert zurückverfolgen.

Karstlandschaft in Südchina – 2007; 2014 erweitert

In diesem Fall geht es um die geologischen Prozesse in der Region. Sie sind Zeugnisse der Ereignisse, die sich in früheren verschiedenen Erdzeitaltern abgespielt haben. Besonders im Mittelpunkt stehen die Regionen Yunnan, Guizhou und Guangxi. Während es im Jahr 2007 zur Eintragung von sieben Stätten ins Welterbe kam, erfolgte dies im 2014 für fünf weitere Stätten. 

Dialolou-Türme und Dörfer in Kaiping – 2007

Es gibt Baustile und Formen von Dekorationen, die unterschiedlicher Ausprägung sind. So ist eine Unterteilung in die chinesische und westliche Richtung möglich, die sich allerdings miteinander verbinden können. Festzustellen ist diese Verbindung insbesondere in Kaping an den Dialolou-Türmen und Dörfern. Verantwortlich für diese Einflüsse waren chinesische Emigranten in der Zeit des 19. und 20. Jahrhunderts. 

Tulou-Lehmrundbauten in Fujian – 2008

Unter dieser Bezeichnung ist eine befestigte Hausform zu verstehen. Traditionell gelangt dieser Begriff bei den Hakka zur Verwendung. deren Heimat sich in der Provinz Fujian befindet. Es handelt sich bei diesen Bauwerken um kreisrunde Gebäude, deren Bild von bis zu fünf Stockwerken gekennzeichnet ist. Deren Geschichte beginnt bereits im 12. Jahrhundert. Inzwischen gehören 46 dieser Gebäude zum Welterbe der UNESCO.

Nationalpark Mount Sanqingshan – 2008

Neben dem Namen Sanqing Shan ist das Gebirge als Shaohua Shan bekannt. Den gesteigerten Bekanntheitsgrad verdankt das Gebirge dem Daoismus. Gelegen ist dieses als Nationalpark geschützte Gebirge im Grenzgebiet von den beiden Kreises Dexing und Yushan. Bedeutung hat das Gebirge im Hinblick auf daoistische Werke – gilt es schließlich als einer von 72 glücklichen Orten. 

Mount Wutai – 2009

Aus historischer Sicht betrachtet ist auch die Rede von Qingliang Shan. Es handelt sich dabei um ein in Nordchina befindliches Gebirge. An dieser Stelle kommt der Buddhismus ins Spiel, für den das Gebirge einen hohen Stellenwert besitzt. Innerhalb des Buddhismus gibt es vier heilige Berge. Dies sind der Jiuhua Shan, der Putuo Shan sowie der Emei Shan und eben der Wutai Shan. 

Historische Stätten von Dengfeng im „Zentrum von Himmel und Erde“ – 2010

Der Blick bei dieser Welterbestätte führt in Richtung des heiligen Berges Song – auch bekannt als Songchan. Erreicht wird eine Höhe von etwa 2.500 Meter. Die historischen Stätten von Dengfeng sind zudem als Zentrum von Himmel und Erde bekannt. Umgeben wird diese Region von acht Gebäudegruppen. Von vornherein stand die Nutzung für wissenschaftliche und religiöse Zwecke fest. 

Danxia-Landschaften – 2010

Auf der 34. Sitzung vom Welterbe-Komitee kam es zur Aufnahme der Danxia-Landschaftsform in die Liste des Welterbes. Es handelte sich damit um die 40. Welterbestätte in China. Insgesamt sechs Danxia Landformen befinden sich seitdem im Welterbe. So handelt es sich beispielsweise um die in der Provinz Hunan befindlichen Berge Wanfoshan und Langshan. Der Danxia Berg wird von der Provinz Guangdong umgeben. Alle Landformen zeichnen sich durch ein abwechslungsreiches Bild aus.

Kulturlandschaft Westsee bei Hangzhou – 2011

Geht es um die größten Attraktionen für Touristen innerhalb Chinas, so gehört der Westsee dazu. Während der See eine Breite von 21,8 Kilometer hat, beträgt die Länge 3,2 Kilometer.

Xanadu – ehemalige Hauptstadt des Mongolenherrschers Kublai Khan – 2012

Fossilienfundstätte von Chengjiang – 2012

Tian Shan-Gebirge in Xinjiang – 2013

Im Mittelpunkt bei dieser Welterbestätte steht das autonome Gebiet Xinjiang. Es handelt sich genauer bei dieser Stätte um ein Hochgebirge, das sich in der Großlandschaft Turkestan befindet. Berührt werden durch das Gebirge die in Zentralasien gelegenen Staaten Usbekistan, Tadschikistan, Kirgistan und Kasachstan. Der Welterbeeintrag gilt für die Schutzgebiete Tomur, Kalajun-Kuerdening, Bayinbuluke und Bogda. 

Kulturlandschaft der Hani: Reisterrassen von Honghe in der Provinz Yunnan – 2013

Kaiserkanal (Großer Kanal) – 2014

Bekannt ist der Kaiserkanal als die längste Wasserstraße der Welt, die von Menschen erschaffen wurde. Dabei beträgt die Länge des Kanals über 1800 Kilometer. Hergestellt wurde eine Verbindung zwischen dem fruchtbaren Mündungsgebiet vom Jangtskiang und dem Norden von China. Es kommt im Hinblick auf den Kanal zu einer Unterscheiduzng zwischen dem Modernen Verlauf und dem Historischen Verlauf. 

Routen der Seidenstraße im Tian Shan-Gebirge – 2014

Zu dieser transnationalen Welterbestätte gehören 33 Stätten, die sich in Kasachstan, Kirgisistan und der Volksrepublik China befinden. Ein aus Handelsstraßen bestehendes Netz wird als Seidenstraße bezeichnet. Dies bestand zu Zeiten der Antike und des Mittelalters und stellte eine Verbindung auf dem Landweg dar, die über Zentralasien bis in das Kaiserreich China führte. Es kam auf diesen Straßen zum Transport von Seide.

Tusi-Stätten – 2015

Innerhalb dieser Welterbestätte sind im Hinblick auf Verwaltungszentren drei archäologische Stätten zu finden, die den Tusi-Stätten zuzuordnen sind. In diesem Fall geht es genauer um eine serielle Welterbestätte. Die Spuren dieses Systems führen bis in das 13. Jahrhundert zurück. Es gab Gebiete mit nationalen Minderheiten. Personen wie Stammesfürsten erhielten eine Ernennung zum Beamten von China. 

Felsmalereien der Kulturlandschaft am Hua Shan und am Flus Zuo Jiang – 2016

Shennongjia – Waldgebiet in der chinesischen Provinz Hubei – 2016

Qinghai Hoh Xil – 2017

Diese Region liegt im Qinghai-Tibet-Hochland. Innerhalb Chinas handelt es sich um die Region, in der der die niedrigste Bevölkerung lebt. Gekennzeichnet ist das Bild von einer Lage zwischen dem Dangla-Gebirge und dem Kunliun-Gebirge. Zudem gibt es in der Region eine unendliche Vielzahl von Seen. Mit der Aufnahme ins Welterbe wird auch die außergewöhnliche ästhetische Schönheit gewürdigt. 

Kulangsu : eine historische internationale Siedlung – 2017

Die Rede ist bei dieser Welterbestätte auch von der Insel Gulangyu. Bei der wörtlichen Übersetzung ist von der Trommelwellen-Insel die Rede. Schließlich ist die Geräuschentwicklung bei den Wellen nicht gerade gering. Besonders Menschen vom Festland werden zu Ausflügen auf die Insel gelockt. Zu den dort befindlichen Parks gehört der Shuzhuang-Park. Als es zur Anlage des Parks im Jahr 1913 kam, trug dieser den Stil von einem klassischen chinesischen Garten. 

Fanjingshan – 2018

Es handelt sich um einen Berg, der sich in der Stadt Tongren befindet. Diese ist wiederum in der Provinz Guizhou zu erreichen. Bekannt ist der Goldene Phönix-Dom als Hauptgipfel. Innerhalb des Wuling-Gebirges stellt dieser Berg den höchsten seiner Art dar. Die besondere landschaftliche Idylle zeichnet diese Region aus. Von Bedeutung ist dieser Berg auch für den Buddhismus in China. 

Zugvogelschutzgebiete entlang der Küste des Gelben Meeres – Golf von Bohai – (Phase I) – 2019

Bei dieser Welterbestätte geht es um mehrere Gezeitenzonen, die sich auf das Gelbe Meer beziehen. Ausgerichtet ist die Welterbestätte auf die Küste des Gelben Meeres. Zu den Vogelschutzgebieten gehört das Wattenmeer, welches sich am Golf von Bohai sowie an der Küste vom Gelben Meer befindet. Es handelt sich insgesamt um das größte gezeitenabhängige Wattenmeer weltweit.  

Archäologische Ruinen der Stadt Liangzhu – 2019

Der Blick auf diese Welterbestätte führt nach Ostchina in die Stadt Hangzhou. Innerhalb dieses Gebietes handelt es sich um die dritte Weltkulturerbestätte. Deutlich wird an dieser Welterbestätte, dass es einen Regionalstaat gab, der im Bild von einem einheitlichen Glaubenssystem gekennzeichnet war. Im Hinblick auf die alte chinesische Zivilisation handelt es sich um ein Zeugnis, das ein Alter von mehr als 5000 Jahre besitzt.

Markt- und Handelsplatz der Song-Yuan-Dynastie – Wachstum des Ortes zwischen dem 10. und 14. Jahrhundert – 2021

Umgeben wird die bezirksfreie Stadt von der Provinz Fujian. Im Mittelpunkt stand die Stadt besonders während der Yuan-Dynastie. Zur damaligen Zeit besaßdie Stadt einen der weltweit wichtigsten Häfen der Welt. Zu den sehenswerten Facetten in der Region gehört der buddhistische Kaiyuan-Tempel. Noch immer in Teilen ist die muslimische Qingjing-Moschee, die innerhalb des Landes als eine der ältesten Moscheen bekannt ist. 

Tipp zum sogenannten Hamburger Menü

Viele Menschen schauen sich Webseiten über das Smartphone an. Die Browser dort können nicht die vollständige Menüstruktur einer Webseite abbilden. Daher ist in immer mehr Internetseiten das sogenannte Hamburger Menü zu finden. Dabei handelt es sich um drei Linien, die ähnlich wie bei einem Hamburger übereinander liegen. Beim Klick auf diesen Menüpunkt wird der Zugang auf die Seitenstruktur (in diesem Fall mehr als 1250 veröffentlichte Seiten) ermöglicht.

Hinweis: Neben einigen Bildern von mir befinden sich auf den Seiten Bilder von pixabay.com. Dieses Portal bietet die Bilder kostenlos zur freien, auch kommerziellen Verwendung an. Die Nennung der Namen ist nicht erforderlich.

A lot of pictures comes from the domain pixabay.com. This is a domain which spend the pictures for free for all times – also in commercial programms. It’s not necessary to tell the name of the persons who made the picture.

Eine meiner Webseiten

http://www.bunte-filmwelt.de

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

Nächster Beitrag: Costa Rica

Copyright by Marina Teuscher 2015 – 2030