Die Welterbestätten in Jordanien

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In Vorderasien liegt das haschemitische Königreich Jordanien, das sich durch kulturelle Schätze auszeichnet. Teilweise liegt das Land am Roten Meer, das als Golf von Aqaba bekannt ist. Dort befindet sich in der Nähe die Ruinenstätte Petra. Dies ist einer der beeindruckenden von Menschen erschaffenen Bauten. Zugleich gibt es eine Seegrenze zu Ägypten. Ferner bietet sich in Städten wie Madaba ein Besuch an. Es handelt sich außerdem um einen der so genannten Maschrek-Staaten.

Der Wüstenanteil in Jordanien fällt recht hoch aus. Dabei kommt es innerhalb des Landes zu einer Gliederung in drei Großlandschaften. Neben dem Jordangraben handelt es sich um den großen Afrikanischen Grabenbruch sowie um das ostjordanische Bergland. Dort befindet sich mit 1754 Metern in Form Dschabal Ram der zweithöchste Berg des Landes.

Unterschiedliche klimatische Verhältnisse erzeugen eine vielfältige Vegetation. Deutlich wird das an dem spärlich mit Dornsträuchern bewachsenen Bergland. Zu finden sind außerdem in den Steppen weitläufige Grasflächen. Doch auch kleinere und größere Waldflächen bereichern das Landschaftsbild. Die Prägung der Wälder erfolgt in der Regel durch Kiefern, Akazien sowie Eichen und Zypressen.

Zeitunterschied MEZ: 1 Stunde 

Das Welterbe

Als eine der besonderen Sehenswürdigkeiten gilt der Herculestempel. Dieser befindet sich auf dem Zitadellenhügel in Amman. Einen besonderen Schatz stellt zudem der Hadriansbogen dar. Einige weitere Schätze befinden sich inzwischen in der Liste des Welterbes:

Felsnekropole und Ruinen von Petra – 1985

Wüstenschloss Q’useir Amra – 1985

Archäologische Stätte Umm ar-Rasas (Kastron Mefa’a)2004

In einer Entfernung von 30 Kilometer von Madaba ist die Stätte zu erreichen. Gegeben ist eine Lage in der jordanischen Wüste. Verbunden ist damit gleichzeitig eine Lage im Gouvernement Amman. Für das römische Militär war dieser Ort einst sehr bedeutsam, so dass dort eine strategische Garnision eingerichtet wurde.

Schutzgebiet Wadi Rum – 2011

Es handelt sich um das größte Wadi innerhalb Jordaniens. Granit und Sandstein bilden die Felswände. Die Länge des Gebietes beträgt ungefähr 100 Kilometer. Zu einem besonders großen Teil liegt hinsichtlich des Klimas Sand- und Felswüste vor. Jedoch gibt es auch Areale mit einer Halbwüste. Bekannt ist das Wadi als eines der touristischen Ziele, das besonders wichtig ist. 

Taufstätte „Bethanien jenseits des Jordans“ (Al-Maghtas) – 2015

Diese in Jordanien befindliche archäologische Fundstätte trägt die offizielle Bezeichnung Taufstätte „Bethanien jenseits des Jordans“ (al-Maghtas). Unter dieser Welterbestätte sind viele Fundstätten zu finden. Außerdem zeichnet sich die Welterbestätte in Bezug auf die Lage durch die Nähe zu einer antiken Straße aus. Johannes der Täufer soll in diesem Bereich die Taufe von Jesu vollzogen haben. 

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

Tipp zum sogenannten Hamburger Menü

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