Die Welterbestätten in Russland – Russische Förderation

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Bekannt ist der förderative Staat im Hinblick auf die Fläche als weltweit größter Staat. Zugleich wird von Russland oder von der Russischen Förderation gesprochen. Gleichzeitig gilt der Staat als eines der am dünnsten besiedelten Länder. Die Fläche des Landes verteilt sich über das nordöstliche Eurasien. Entwickelt hat sich das heutige Russland aus dem einstigen Großfürstentum Moskau. Geprägt wird das Land von Gebirgen und Naturschutzgebieten. Allein 40 Prozent des Landes von Russland sind von Gebirgen bedeckt. Die Trennung des europäischen und des asiatischen Landesteils erfolgt durch den Ural, wobei es sich um keine wirkliche Barriere handelt. Zu den weiteren Gebirgen gehören das Baikalgebirge, der Kaukasus, das Stanowoigebirge sowie das Stanowoihochland. Das dort befindliche Naturschutzsystem zeichnet sich durch eine lange Tradition aus.

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Das Welterbe

Neben vielen Naturparks und einem reichhaltigen Naturerbe ist das Land von vielen Sehenswürdigkeiten gekennzeichnet. Einige dieser Stätten nahm die UNESCO ins Welterbe auf:

Historisches Zentrum von Sankt Petersburg 1990

Im Hinblick auf die Geschichte der Architektur beginnt die Geschichte der Welterbestadt fast zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Feststellen lassen sich viele westeuropäische Spuren wie französische und holländische Facetten zeigen. Zu den beeindruckenden Bauten in der Stadt gehören der Kikin-Palast, der Winterpalast sowie Schloss Peterhof. Unter den weiteren Bauwerken sind der Marmorpalast und die Akademie der Wissenschaften zu finden. 

Kirchen von Kishi Pogost (Insel Kishi im Onegasee) 1990

Die Umgebung dieser Insel wird durch den Onegasee gebildet. Dort befindet sich ein Ensemble von Kirchen, die sich durch ihre Holzbauweise auszeichnen. Bekannt ist diese Stätte als Freiluftmuseum Kischi, zudem ungefähr 80 Gebäude gehören. Im architektonischen Sinne weisen die Häuser den karelischen Holzbau vor. In dieser Region ist aufgrund der Grundwassersituation ständig mit Frühnebeln zu rechnen. 

Kreml und Roter Platz in Moskau – 1990

Bekannt ist dieses Gebiet als einer der berühmtesten Plätze der Welt. Zugleich ist der Platz aufgrund seiner historischen Bauwerke sowie der geschichtlichen Bedeutung der berühmteste Platz in Moskau überhaupt. Gelegen ist der Platz in der historischen Altstadt von Moskau. Zum Wahrzeichen wird das Haus aufgrund von Bauwerken wie dem Warenhaus GUM und der Basilius-Kathedrale. 

Baudenkmäler von Nowgorod und Umgebung – 1992

Die Entfernung von der russischen Großstadt bis nach Sankt Petersburg beträgt etwa 164 Kilome4ter. Bei Weliki Nowgorod handelt es sich um das Verwlatungszentrum der Oblast Nowgorod. Es war das Jahr 2009, als die Stadt ihr 1150-jähriges Bestehen feierte. Dadurch ist Weliki Nowgorod eine der ältesten Städte in Russland. Aufgrund ihres architektonischen Erbes wurde die Stadt in die Liste des Welterbes aufgenommen. 

Geschichts- und Kulturdenkmäler auf den Solowetzky-Inseln am Weißen Meer (K/1992)

Es handelt sich bei den Soloweszki-Insdeln um eine Inselgruppe, die aus mehreren bewohnten und unbewohnten Inseln besteht. Die russische Inselgruppe befindet sich im Weißen Meer. Im Hinblick auf die Stadt St. Petersburg beträgt die Entfernung gut 530 Kilometer. Bekannt sind die größeren Inseln als Anserski, Bolschoi Solowezki, Bolschaja Muksalma, Malaja Muksalma sowie Bolschoi Sajazki und Maly Sajazki.

Kathedrale von Wladimir, Klöster und Kirchen von Susdal und Kideksha 1992

Die Rede ist auch von den Weißen Monumenten von Wladimir und Susdal. Unter dieser Bezeichnung sind acht Welterbestätten zu verstehen, die insgesamt zum Welterbe gehören. Dazu zählen das Goldene Tor und die Demetrius-Kirche. Sehesnwert sind der Susdaler Kreml sowie das Bogoljubski-Kloster. Alle Gebäude zeichnen sich durch einen hohen Grad der Erhaltung aus. 

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Architektonisches Ensemble des Klosters der heiligen Dreifaltigkeit und des heiligen Sergius in Sergiev Posad 1993

Mitunter ist die Rede vom Troice-Sergiev-Kloster oder dem Kloster der Dreifaltigkeit und des heiligen Sergius. Es handelt sich um ein russisch-orthodoxes Männerkloster. Zu erreichen ist dieses Gebäuce in der Stadt Sergijew Possad, das in einer Entfernung von 70 Kilometer von Moskau zu erreichen ist. Im Zeitraum vom 15. bis 18. Jahrhundert entstand das heute im Welterbe zu findende architektonische Ensemble. 

Auferstehungskirche in Kolomenskoe 1994

Diese alte Zarenresidenz ist im Südosten der Innenstadt von Moskau zu erreichen. Zur erstmaligen Erwähnung des Dorfes Kolomenskoje kam es im Jahr 1336. Der Blick auf Luftaufnahmen, die auch die aus dem Jahr 1532 stammende Himmelfahrtskirche zeigen, lässt erahnen, warum das Dorf für die Herrscher von Moskau zu einem bevorzugten Landsitz wurde. 

Urwälder von Komi 1995

Der Norden vom Uralgebirge bildet die Kulisse für die Urwälder von Komi. Innerhalb von Europa handelt es sich um das größte Urwaldgebiet, das zusammenhängt. Die Fläche der Urwälder beträgt 32.800 km². Borealer Nadelwald bedeckt einen großen Teil der Fläche. In diese Wälder ziehen sich geschützte Tierarten wie der europäische Biber, den Zobel und den Fischotter zurück. 

Baikalsee 1996

Beim sibirischen See wird oft vom Baikal gesprochen. Gelegen ist der See im asiatischen Teil von Russland. Dabei zeichnet sich der See durch die Umgebung der südsibrischen Gebirge aus. Neben dem Baikalgebirge wird der See von Gebirgen wie dem Chamar-Daban-Gebirge umgeben. Gleichzeitig handelt es sich beim Baikalsee um den wasserreichsten und ältesten Süßwassersee. Im inneren Hauptgürtel wurde ein Asteroid nach dem Baikal benannt. 

Vulkan-Region von Kamtschatka mit dem Naturpark Kluchevskoy 1996; 2001 erweitert

Einblick in die Welterbestätte: Dazu gehört der Naturpark Kljutschewskoi mit einer wichtigen Mischung. Erreichbar ist die Halbinsel Kamtschatka im Osten von Russland. Diese Region ist als der Ort bekannt, der vulkanisch weltweilt am aktivsten ist. Besonders im Mittelpunkt steht der namensgebende Kljutschewskaja Sopka oder Kljutschewskoi Vulkan, dessen erster Ausbruch auf das Jahr 1697 datiert ist. 

Goldene Berge des Altai in Südsibirien 1998

Dabei handelt es sich um ein Mittelgebirge, das eine Höhe von bis zu 4.506 Meter erreicht. Das mittelasiatische Gebirge ist von einer Lage im Grenzgebiet von China, der Mongolei, Russland (Sibirien) und Kasachstan gekennzeichnet. Für den Altai liegt eine Gliederung in den Gobi-, den Mongolischen und den Russischen Altai vor. Die Landschaft ist eine der Facetten, die auf Bergsteiger anziehend wirkt. 

Westlicher Kaukasus 1999

Für diese Welterbestätte fällt der Blick auf den großen Kaukasus. Es handelt sich dabei um die größte Gebirgskette mit einer Länge von 1100 Kilometer. Westlich im Gebirgszug ist das Kaukasus-Naturreservat zu erreichen, das zu einer Welterbestätte gehört. Zu den höchsten Erhebungen gehören der Elbrus, der Kasbek und der Uschba. 

Historischer und architektonischer Komplex des Kremls von Kasan 2000

Kasan ist die Hauptstadt der russischen Republik Tatarstan. Dort befindet sich diese historische Zitadelle. Unter diesem Gebäude befinden sich die Ruinen der früheren Residenz vom Khan von Kasan von Kasan. Unweit des Wolga-Nebenflusses Kasanka ist dieses Bauwerk zu erreichen. In der Nähe des heutigen Regierungsgebäudes befindet sich mit der Kul-Scharif-Moschee die zweitgrößte europäische Moschee. 

Kloster Ferapontov 2000

Dieses Wehrkloster befindet sich in der Oblast Wologda. Im Hinblick auf die russische Kunst im Mittelalter stellt das Kloster ein wichtiges Beispiel dar. Besonders eindrucksvoll sind die Wand- und Deckenmalereien gestaltet. Deren Gestaltung erfolgte in den Anfangsjahren vom 16. Jahrhundert, wobei die Verantwortung bei Meister Dioniusij lag. Zur Gründung des Klosters kam es bereits gegen Ende des 14. Jahrhunderts. 

Kurische Nehrung 2000

Dabei ist die Rede von einer Halbinsel, die eine Länge von 98 Kilometern hat. Erreichbar ist diese Insel an der Nordküste vom Samland. Durch die Nehrung kommt es zur Trennung von Ostsee und dem Kurischen Haff. An der kurischen Nehrung gibt es Ortschaften, die im russischen oder im litauischen Teil liegen. Dies gibt ebenfalls für eine Reihe von Sehenswürdigkeiten. 

Naturschutzgebiet Zentral-Sichote-Alin – Bikin-Flusstal 2001

Zum Weltnaturerbe gehört das Sichote-Alin-Naturreservat. Innerhalb des Sichote-Alin-Gebirges handelt es sich um das größte Schutzgebiet. Zur Gründung des Reservates, das inzwischen zum UNESCO-Welterbe Sichote-Alin gehört, kam es im Jahr 1935. Bewaldet ist innerhalb dieser Fläche ein Anteil von 99 Prozent. Beheimatet ist in diesem Gebiet eine sehr vielfältige Tierwelt wie Hermelin und sibirische Tiger. Im Jahr 2008 kam es zu einer Erweiterung. 

Uvs-Nuur-Becken 2003

Bekannt ist diese Stätte als größter See in der Mongolei, wobei es sich genauer um einen Salzsee handelt. Für kleinere Teile vom See liegt eine Zugehörigkeit zur autonomen Republik Tuwa vor, die wiederum zu Russland gehört. Ausgehend vom UVS-Nuur-Becken zeichnet sich diese Region durch eine Reihe von Öko-Systemen aus.

Zitadelle,Altstadt und Festung von Derbent 2003

Derbent ist die Stadt in Russland, die am südlichsten innerhalb des Landes zu erreichen ist. Gleichzeitig handelt es sich um die älteste Stadt in Russland. Vom Ursprung stammt der Name aus der Name aus dem Persischen. In der Übersetzung ist von einem „Verschlossenen  Tor“ die Rede. Die Stadtrechte besitzt Derbent seit dem Jahr 1840. 

Natürliches System des Wrangelinsel-Reservats 2004

Die Wrangelinsel besitzt eine Lage innerhalb des arktischen Ozeans. Begrenzungen liegen zur Ostsibirischen See sowie zur Tschuktschensee vor. Mit der Aufnahme in die Liste des Welterbes wurde aus der Wrangelinsel das nördlichste Weltnaturerbe. Gekennzeichnet ist das Bild der Wrangelinsel von der arktischen von der arktischen Tundra. Während in früheren Jahrtausenden Mammuts auf der Insel lebten, sind heute dort Tiere wie Polarfüche und Ringelrobben zu Hause. 

Kloster Novodevichy 2004

Bekannt ist dieses Kloster als Neujungfrauenkloster und als Nowodewitschi-Kloster. Wörtlich ist die Rede vom Neujungfrauen-Gottesmutter-von-Smolensk-Frauenkloster. Es handelt sich dabei um eines von den bekanntesten russischen Klöstern. Zur Gründung dieses Klosters kam es im Jahr 151. Großzügige Schenkungen ließen das Kloster wachsen. Zum Kloster gehört das Gebäudeensemble, das aus dem 16. stammt. Es sind dies die Ambrosiuskirche, der Palast der Irina Godunowa sowie das Refektorium. 

Altstadt von Jaroslawl 2005

Diese russische Großstadt besitzt für die Oblast Jaroslawi die Funktion der Hauptstadt. Gegeben ist eine Lage am Fluss Kotorosi, wo dieser in die Wolga mündet. Neben der zum Welterbe gehörenden Altstadt, die auch von vielen Kirchen im Bild geprägt ist, zeichnet sich die Welterbestadt durch viele Bauwerke aus. Zudem gehört Jaroslawi zum Goldenen Ring – einer Touristenroute, die aus acht Städten besteht. 

Struve-Bogen – 2005

Dabei handelt es sich um den skandinavisch-russischen Meridianbogen, bei dem auch vom Struve-Bogen handelt. Der Name stammt vom deutschbaltischen Astronomen Wilhelm von Struve. Bei dieser Welterbestätte handelt es sich um eine Gradmessung. Genauer geht es um ein Netz von geodätischen Vermessungspunkten, das eine Länge von 3000 Kilometer besitzt.

Putorana-Plateau 2010

Die Rede ist vom Putorana-Gebirge oder auch vom Putorana-Plateau. Der Kernbereich zeichnet sich durch plateauartige Berge aus. Das Hochgebirge erreicht eine Höhe von bis zu 1701 Meter. Zur erstmaligen Erforschung und wissenschaftlicher Beschreibung des Gebirges kam es im 19. Jahrhundert. Teilweise ist das Landschaftsbild von borealem Nadelwald geprägt. 

Naturpark Lena-Felsen 2012

Bei der Lena handelt es sich um einen großen Flussk, der eine Länge von etwa 4.300 Kilometern hat. Die Lena hat ein Einzugsgebiet von 2.490.000 km². Dies entspricht in etwa sieben Mal der Fläche von Deutschland. Der Ursprung des Flusses ist in der Nähe vom Baikalsee zu sehen. In der Region befindet sich mit dem Naturpark die Welterbestätte.

Historisches Zentrum und archäologische Stätten von Bolgar 2014

Ein Besuch bei dieserWelterbestätte führt in die Nähe der Wolga. Zur Geschichte der Burg gibt es Spuren, die bis etwa in das 9. Jahrhundert zurückführen. Heute ist dabei vom Burgwall die Rede. In seiner Gesamtheit aus Archäologie und Historie ist Bolgar auf der Liste des Welterbes zu finden.

Daurische Landschaften – 2017

Bei dieser Welterbestätte handelt es sich um eine transnationale serielle Welterbestätte. Tangiert werden hier die Länder Russische Förderation und Mongolei. Auch diese Welterbestätte hat etwas Einzigartiges, da sie einen fast störungsfreien Übergang zeigt. Dabei geht es um den gemäßigten kontinentalen Steppen-Blomund und den zirkumborealen Taigawald-Blom. Insgesamt gehören sechs Naturschutzgebiete zur Welterbestätte. 

Mariä-Himmelfahrts-Kathedrale der Inselstadt Swijaschsk – 2017

Es handelt sich um ein Dorf, das einst eine Stadt war. Dieses befindet sich in der russischen Republik Tatarstan. Erreichbar ist dieses Dorf auf der Insel Swijaschsk. Dort befinden sich wiederum eine Reihe von Bauwerken, die aus dem 16. bis 20. Jahrhundert stammt. Eine Fläche von 3,25 Hektar mit einer Kathedrale befindt sich seit einiger Zeit im Welterbe der UNESCO.

Im Jahr 2018 fand im Zeitraum vom 14.06. bis 15.07.2018 die Fußballweltmeisterschaft in Russland statt.

Kirchen der Architekturschule von Pskow2019

Nordwestlich in Russland ist die Großstadt Pskow zu erreichen, die historisch auch als Pieskau bekannt ist. Gleichzeitig beträgt die Entfernung bis nach Sankt Petersburg etwa 290 Kilometer. Es handelt sich dabei zugleich um eine der ältesten Städte von Russland. Dort befinden sich einige Kirchen, die zur Pskower Architekturschule gehören und seit 2019 eine Welterbestätte der UNESCO darstellen.

Felsbilder von Onegasee und Weißem Meer – 2021

Der Blick auf die Welterbestätte

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

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