Die Welterbestätten in Syrien

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Neben der Funktion als ein in Vorderasien gelegener Staat handelt es sich bei Syrien um einen Teil des Maschrek. Begrenzt wird das Land durch Israel, Jordanien, den Libanon, die Türkei, den Irak sowie das Mittelmeer. Insgesamt umfasst das Land eine Landesfläche von 185.000 Quadratkilometern.

Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges wurde der Arabische Osten durch das Osmanische Reich beherrscht.Das gesamte Gebiet wurde im Anschluss aufgeteilt, so dass der Staat seine heutigen Landesgrenzen erhielt. Ander Ostküste des Mittelmeeres hat das Land einen Anteilvon 193 Kilometern. Des Weiteren wird das Land durch das Alawitengebirge geprägt. Schneebedeckt zeigt sich der Gipfel des Hermon, der sich im Antilibanon-Gebirge befindet. Als weitere Landschaftszone zeigt sichdie Hochebene von Syrien, in der sich die Syrische Wüstebefindet.

Innerhalb des Landes gibt es eine Einteilung in 14 Governments, die wie ihr jeweiliger Hauptort heißen. Es handelt sich um Gebiete wie Madinat Dimaschq, das als Stadt Damaskus bekannt ist. Dazu gehören außerdem Regionen wie Quneitra, Rif Dimaschq, Dar’a, as-Suwaida und Homs. Zu den größten Städten des Landes zählen Damaskus, Aleppo und Homs. Die Städte präsentieren sich mit Sehenswürdigkeiten wie dem Nationalmuseum in Damaskus. Doch auch die UNESCO hat auf Antrag Stätten in die Listen des Welterbes aufgenommen. 

Altstadt von Damaskus – 1979

Es sit die günstige Lage, die die Altstadt von Damaskus kennzeichnet. Gelegen ist die Altstadt an einer Kreuz7ung von wichtigen Handelswegen. Kontinuierlich ist Damaskus seit vielen Jahrhunderten bewohnt. Daher ist davon auszugehen, dass es sich um einen der Orte handelt, die längsten bewohnt sind. Mit anderen Welterbestätten in Syrien hat die Altstadt gemeinsam, dass sie auf der Roten Liste der UNESCO zu finden ist. 

Ruinen von Palmyra – 1980

Mitunter ist bei Palmyra auch die Rede von Tadmor. Genauer handelt es sich um eine antike Oasenstadt. Diese befindet sich heute im syrischen Gouvernement Homs. Es kam dort zur Entdeckung von archäologischen Funden, die aus der Jungsteinzeit stammen. Dort, wo sich Palmyra einst befand, verlief eine wichtige syrische Karawanenstraße. 

Amphitheater und Altstadt von Bosra – 1980

Für die Betrachtung der Welterbestätte ist das Ziel das Gouvernement Dar’a. Dies bedeutet gleichzeitig, dass die Reise in das südwestliche Syrien führt. Zu den sehenswerten Facetten gehört das Lampentor. Aufgrund der Entwicklung in den vergangenen Jahren befindet sich die Welterbestätte auf der Roten Liste für das gefährdete Welterbe der UNESCO.

Altstadt von Aleppo – 1986

Im Hinblick auf den gesamten Orient ist bei der Altstadt von Aleppo als einer der ältesten Altstädte die Rede. Zwar gehört die Altstadt zum UNESCO-Welterbe. Und doch ist die Altstadt auch eine Stätte des gefährdeten Welterbes auf der Roten Liste. Zurückblicken kann die Altstadt von Aleppo auf eine Geschichte von mehr als 5000 Jahren. Somit ist Aleppo zugleich eine der ältesten Handelsstädte der Welt. 

Crac des Chevaliers und Qal’at Salah El-Din – 2006

Antike Dörfer in Nordsyrien – 2011

Bei dieser Welterbestätte geht es um etwa 700 dörfliche Siedlungen, die einst bestanden. Deren Zeitpunkt waren die frühbyzantinische und spätromanische Zeit. Die heutigen Ruinen befanden sich als einstige Gebäude im nordsyrischen Kalksteinmassiv. Begonnen hat die beste Zeit dieser Siedlungen im vierten Jahrhundert n. Chr. Zu den Bauformen gehörten Wohnhäuser. 

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/167-laender-mit-welterbestaetten/

Tipp zum sogenannten Hamburger Menü

Viele Menschen schauen sich Webseiten über das Smartphone an. Die Browser dort können nicht die vollständige Menüstruktur einer Webseite abbilden. Daher ist in immer mehr Internetseiten das sogenannte Hamburger Menü zu finden. Dabei handelt es sich um drei Linien, die ähnlich wie bei einem Hamburger übereinander liegen. Beim Klick auf diesen Menüpunkt wird der Zugang auf die Seitenstruktur (in diesem Fall mehr als 1250 veröffentlichte Seiten) ermöglicht.

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