Die Welterbestätten von Bolivien

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Der Binnenstaat Bolivien wird in Südamerika von den Staaten Peru, Chile, Argentinien, Paraguay und Brasilien begrenzt. Zwei große Ketten der Anden, die voneinander weiter getrennt sind, durchziehen Bolivien. Diese Ketten erreichen eine Höhe von teilweise von mehr als 6500 Meter. In der Mitte dieser beiden Ketten ist das zentrale Hochland zu erreichen. Es handelt sich um das Altiplano mit einer Höhe von 3000 bis 4000 Metern. Aufgrund der teilweise enormen Höhenunterschiede fällt das Klima in Bolivien sehr vielfältig aus. Daher erwartet Gäste bei einem Aufenthalt in Bolivien ein gemäßigtes Höhenklima, ein kühl-gemäßigtes Höhenklima oder ein subtropisches Klima.

Zeitunterschied MEZ: – 6 Stunden

Das Welterbe

Die Kultur des Landes zeigt sich zum einen in 35 Ethnien. Des Weiteren gehören dazu die Stätten, die die UNESCO in die Listen des Welterbes aufnahm:

Potosi, Stadt und Silberminen – 1987

Gelegen ist die Stadt im Süden von Zentralbolivien. Gegeben ist gleichzeitig eine Lage in der Nähe des Berges Cerro Rico. Innerhalb des gleichnamigen Departemento stellt Potosi die Hauptstadt dar. Seit mehr als drei Jahrzehnten sind die kolonialen Bauten von Potosi ein Bestandteil des Welterbes der UNESCO. Darunter sind alte Industriebauten und Arbeiterquartiere zu finden. 

Jesuitenmissionen der Chiquitos – 1990

Innerhalb des Departemento Santa Cruz befinden sich sechs Städte, die sich unter dem Namen Jesuitenreduktionen der Chiquitos in der Liste des UNESCO-Welterbes befindet. Es sind die letzten in der Form erhaltenen Siedlungen, die sich innerhalb von Bolivien befinden. Doch auch in weiteren südamerikanischen Ländern sind noch immer Siedlungen in dieser Form zu finden. 

Altstadt von Sucre – 1991

Aus konstitutioneller Hinsicht handelt es sich um die Hauptstadt von Bolivien. Dort befindet sich zugleich der Sitz vom obersten Gerichtshof. Gesteigert wird der Bekanntheitsgrad der Stadt mit ihren weißen Gebäuden durch die Schokoloaden-Spezialitäten. Geht es um eine besonders gut erhaltene Kolonialstadt, so stellt die Altstadt von Sucre nach der UNESCO ein gutes Beispiel dar. 

Vorkolumbische Festung Samaipata – 1998

Es handelt sich um eine zur Inkakultur gehörende Ruinenstätte. Gelegen ist die Stätte auf einem Berggipfel, der eine Höhe von 1.950 Meter erreicht. Dabei wird diese Stätte von den Ausläufern der Cordillera Oriental umgeben, bei denen auch die Rede von den östlichen Anden ist. Diese Welterbestätte stellt ein besonderes Zeugnis von Traditionen und Kulten der damaligen Zeit dar.

Nationalpark Noel Kempff Mercado – 2000

Gegründet wurde der im Amazonasbecken liegende Nationalpark im Sommer 1979. Auf einer Fläche von 15.234 Quadratkilometer ist teilweise das Huanchaca-Hochplateau zu erreichen. Dazu gehört auch das Tiefland in der Umgebung. Gekennzeichnet ist das Bild vom Park von einem höheren Wasserreichtum, Lagunen und Wasserfällen. Vielfältigkeit bestimmt das Bild der Vegetation wie allein am tropischen Regenwald deutlich wird. 

Vorkolumbische Ruinen von Tiahuanaco – 2000

Es handelt sich um eine Ruinenstätte mit hoher Bedeutung. Dies war zu Zeiten der Prä-Inka-Kulturen. Gekennzeichnet ist die Stätte von einer Lage im Westen von Bolivien. Bis zum jetzigen Zeitpunkt kam es noch nicht zur kompletten Freilegung der ganzen Stätte. Auch ist noch nicht alles durch Archäologen untersucht worden. Zur globalen Bekanntheit der Ruinenstätte kam es durch die Monumentalstruktur Pumapunku. 

Qhapaq Ñan – Inka-Hauptstraßen in den Anden – 2014

Bei Qhapag Nan handelt es sich um die Hauptstraße der Anden. Die Rede ist zugleich auch von der Großen Inka-Straße oder von der Königsstraße der Anden. Für diese Straße liegt eine Zugehörigkeit zum Inka-Straßensystem vor. Der Straße wird eine Länge von mehr als 6000 Kilometer nachgesagt, was die Straße auf eine gleiche Ebene mit der asiatischen Seidenstraße stellt.

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

Tipp zum sogenannten Hamburger Menü

Viele Menschen schauen sich Webseiten über das Smartphone an. Die Browser dort können nicht die vollständige Menüstruktur einer Webseite abbilden. Daher ist in immer mehr Internetseiten das sogenannte Hamburger Menü zu finden. Dabei handelt es sich um drei Linien, die ähnlich wie bei einem Hamburger übereinander liegen. Beim Klick auf diesen Menüpunkt wird der Zugang auf die Seitenstruktur (in diesem Fall mehr als 1250 veröffentlichte Seiten) ermöglicht.

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