Die Welterbestätten von Chile

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Im Südwesten von Südamerika liegt die Republik Chile. Das Land zeichnet sich zum einen durch die Begrenzung durch den Pazifischen Ozean aus. Außerdem begrenzen Argentinien, Bolivien und Peru den Staat. Zum Landesgebiet gehören außerdem die Juan-Fernandez-Inseln, die Ildefonso-Inseln und die Osterinsel gehört zum Gebiet des Staates. Beeindruckende Facetten verleihen die Berge dem Land. Darunter befindet sich der Ojos del Salado, bei dem es sich mit einer Höhe von 6.893 Meter um den höchsten Berg sowie um den höchsten Vulkan handelt. Zu den bekanntesten Bergen gehören außerdem Berge wie der Volcan Parinacota, Cerro Tupungato und der Volcan Llullaillaco. Eine eindrucksvolle Perspektive bietet auch der Blick auf die chilenischen Fjorde.

Zeitunterschied MESZ: – 6 Stunden

Das Welterbe

Ferner zeichnet sich das Land durch viele Sehenswürdigkeiten aus, wie auch an den Stätten des Welterbes der UNESCO deutlich wird:

Rapa Nui Nationalpark (Osterinsel) – 1995

Isoliert liegt auf der Osterinsel oder auch im Südostpazifik. Dort befindet sich das Schutzgebiet in Form des Nationalparkes Rapa Nui. Zur Gründung des Parks kam es am 16.1.1935, wobei die chilenische Regierung den Auftrag gab. In den folgenden Jahrzehnten gab es mehrfache Veränderung an der Fläche. Im Park befinden sich die Moai-Statuen. 

Holzkirchen von Chiloé – 2000

Zu erreichen sind die Holzkirchen auf der gleichnamigen Insel Chileo. Deren Erbauung erfolgte im 17. sowie im 18. Jahrhundert. Aus den bestehenden Bauwerken wurden 16 Kirchen ausgewählt, die inzwischen zum Welterbe der UNESCO gehören. Noch immer sind 150 Kirchen erhalten. Dazu gehört auch die älteste der Kirchen, zu deren Errichtung es im Jahr 1740 auf der Insel Quinchao kam. 

Historisches Viertel der Hafenstadt Valparaíso – 2003

In der chilenischen Hafenstadt hat der chilenische Kongress seinen Sitz. Auch wenn die Entfernung teilweise mehr als 1000 Kilometer beträgt, so gehölren die Desventuradas-Inseln zum Stadtgebiet. Die Stadt zeichnet sich durch eine Lage am Pazifik aus – genauer an einer Bucht, die nach Norden offen ist. Gäste werden in der Stadt an frühere Tage erinnert, da es noch immer Gebäude gibt, die vom alten Stil geprägt sind. 

Salpeterwerke von Humberstone und Santa Laura2005

Diese beiden in der Region de Tarapaca befindlichen Werke dienten einst dem Abbau von Chilesalpeter. Zum Ende des 19. Jahrhunderts und zum Beginn vom 20. Jahrhundert herrschten gegensätzliche Zeiten. Gelegen sind diese Salpeterwerke in einer Entfernung von 48 Kilometern von Iquique. Nicht immer waren die Zeiten dort so einfach. Doch inzwischen steht die Stätte nicht mehr auf der Roten Liste der UNESCO.

Kupferminenstadt Sewell – 2006

Qhapaq Ñan – Inka-Hauptstraßen in den Anden – 2014

Siedlungen und künstliche Mumifizierung der Chinchorro-Kultur in Arica y Parinacota – 2021

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

Tipp zum sogenannten Hamburger Menü

Viele Menschen schauen sich Webseiten über das Smartphone an. Die Browser dort können nicht die vollständige Menüstruktur einer Webseite abbilden. Daher ist in immer mehr Internetseiten das sogenannte Hamburger Menü zu finden. Dabei handelt es sich um drei Linien, die ähnlich wie bei einem Hamburger übereinander liegen. Beim Klick auf diesen Menüpunkt wird der Zugang auf die Seitenstruktur (in diesem Fall mehr als 1250 veröffentlichte Seiten) ermöglicht.

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