Die Welterbestätten in Frankreich

Je häufiger man in einem Land Urlaub macht, umso mehr fühlt man sich mit diesem verbunden. Unterteilt ist Frankreich seit dem Jahr 2016 in 18 Regionen, wobei sich auf dem französischen Festland 13 Regionen befinden. Darunter ist die Normandie zu finden, die sich durch kleine idyllische Dörfer wie Luc-sur-mer und Lyon-sur-mer auszeichnet. Dort bietet sich Urlaubern die Möglichkeit, unendlich lange Spaziergänge an den Ufern der Nordsee einzuplanen. Ferner gehören dazu fünf französische Überseegebiete, bei denen es sich um Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique sowie Mayotte und Reunion handelt. – Allerdings ist es schrecklich, was heute in meiner zweiten Heimat geschehen ist. Ich wünsche allen Betroffenen alle Kraft dieser Welt. Diesen Moment, wo ich das erste Mal mit meinem damaligen Mann in Frankreich in Luc-suf-mer in Urlaub war, vergesse ich nicht. Ich wurde so warmherzig von einem Bewohner des Küstenortes in Empfang genommen. .

Zu den wichtigsten Städten des Landes zählen die französische Landeshauptstadt Paris sowie Marseille, Lyon, Toulouse, Nizza und Nantes. Ein erster Blick auf die Städte in Frankreich ist an dieser Stelle zu finden:

http://deutsches-welterbe.de/franzoesische-staedte/

In Kürze wird es außerdem einen ersten Überblick über einige französische Inseln geben:

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Sehenswerte Facetten

In der Nähe der französischen Hauptstadt besteht die Möglichkeit zum Besuch von Disneyland Paris. Das Urlaubsparadies ist mit der RER A an der Station Marne la Vallee zu erreichen. Auf dem Gelände besteht die Möglichkeit des Besuchs von zwei Parkanlagen sowie von Disney Village. Langeweile ist dort unbekannt. Ideal ist es um 6:00 Uhr das Hotelzimmer zu verlassen und den ganzen Tag dort zu erleben. Die Reise kann mit Ziel Marseille in die älteste Stadt von Frankreich führen, die sich mit dem ältesten Stadtteil präsentiert. Bekannt ist dieses Viertel als Le Panier. Sehenswert ist ferner die Landschaft vom Elsass, die sich mit der Stadt Strassbourg präsentiert. Dort besteht die Gelegenheit zu Schiffsfahrten auf der Ill. Faszinierende Einblicke in die Landschaft bietet die Elsässer Weinstraße.

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Das Welterbe

Von der UNESCO wurden nun ab dem Jahr 1979 die folgenden Welterbestätten in die Listen des Welterbes der Natur, der Kultur oder in beide Listen aufgenommen:

Kathedrale von Chartres – 1979

Genauer wird von der Kathedrale Notre-Dame von Chartres gesprochen. Es handelt sich um das Urbild von einer hochgotischen Kathedrale. Die Kirche befindet sich in einer relativ kleinen Stadt. Dort dominiert sie das Stadtbild. Ihr Erkennungsgrad in der Landschaft ist hoch, sodass die Kirche bereits von weitem zu sehen ist. Dies macht sie zu einem einzigartigen Bauwerk.  

Höhlenmalereien im Tal der Vézère – 1979

Höhlenmalereien und Fundorte kennzeichnen diese Welterbestätte, die sich im Südwesten von Frankreich befindet. Die innerhalb des Tals gefundenen Kunstwerke und Objekte stellen ein wichtiges Zeugnis im Hinblick auf Kulturen dar, die längst vergangen sind. Die Spuren lassen sich bis in die Altsteinzeit zurückverfolgen. Unter den Fundstätten sind „Abri de Cro-Magnon“ und „Font de Gaume“ zu finden. 

Mont St. Michel und seine Bucht – 1979

Die gleichnamige Gemeinde ist in der Normandie zu erreichen. Zur Gemeinde gehört die felsige Insel Mont Saint-Michel. Gelegen ist die 55.000 Quadratmeter große Insel in etwa einem Kilometer Entfernung von der Küste. Einen besonderen Bekanntheitsgrad besitzt die gleichnamige Abtei. Geschichtlich hat die Zeit als Insel Mont Tombe begonnen. Es gab sogar eine Zeit, in der die Insel zu Neustrien gehörte. 

Schloss und Park von Versailles – 1979

Bei Versailles handelt es sich um die Nachbarstadt der französischen Hauptstadt. Dort befindet sich mit dem Schloss Versailles eine der größten Palastanlagen, die in Europa existieren. Bis zum Beginn der Revolution stellte das Schloss die Hauptresidenz der französischen Könige dar. Im Hinblick auf die europäische Palastarchitektur ist das Schloss als ein Höhepunkt zu sehen. 

Abteikirche und Stadthügel von Vézelay – 1979

Bei dieser Welterbestätte handelt es sich um eine Kirche mit romanischem Baustil, die sich im Burgund befindet. Der Titel dieses Bauwerks lautet „Basilica minor“. Bekannt ist diese Kirche auch als Ste-Marie-Madeleine sowie als dreischiffige Basilika im Ort Vezelay. Sie zeichnet sich durch ein besonders lang gezogenes Langhaus aus.

Kathedrale von Amiens – 1981

Erste Spuren zu dieser Welterbestätte führen bis in das 12. Jahrhundert zurück. Bei dem Bauwerk handelt es sich um eine Amiens stehende gotische Kirche, die als Kathedrale Notre Dame d’Amiens bekannt ist. Die Erhebung zur Basilica Minor folgte im Jahr 1854 durch Papst Pius IX. Eine Klassifizierung als Monument historique war im Jahr 1862 der nächste wichtige Schritt in der Geschichte.

Ehem. Zisterzienserabtei Fontenay – 1981

Zur Gründung dieser Abtei als Zisterzienserkloster kam es im Jahr 1118. Gekennzeichnet ist der Bau von strenger zisterziensischer Romanik. Innerhalb des Burgund stellt dieses Bauwerk von Fontenay eines der bedeutendsten seiner Art dar. In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts kauften wohlhabende Gebrüder die Abtei. Bis in die heutige Zeit hält die seinerzeit begonnene Restaurierung an. 

Schloss und Park von Fontainebleau – 1981

Das französische Schloss ist in einer Entfernung von etwa 60 Kilometer von Paris zu erreichen. Zeitweilig kam es zur Nutzung des Schlosses durch Kaiser Napoleon Bonaparte. Die Innenausstattung des Schlosses lässt sich auf die Zeit der Renaissance zurückführen. Zwischen der ersten sowie der zweiten Schule von Fontainebleau, zu deren Gründung es durch italienische Künstler kam, und dem Schloss besteht eine Verknüpfung. 

Römische und romanische Denkmäler von Arles – 1981

Im Jahr 1981 fand die fünfte Sitzung des Welterbekomitees der UNESCO statt. Während der Sitzung kam es zur Aufnahme dieser Stätte in die Welterbeliste. Ein Grund ist das gute Beispiel der Welterbestätte, dass die Verbindung zwischen der mittelalterlichen Zivilisation Europas sowie die antike Stadt in Verbindung bringt. Zu den frühesten hier befindlichen römischen Denkmälern gehören das Amphitheater, das Forum mit einem Kryptoportikus und das Theater. 

Amphitheater und Triumphbogen von Orange – 1981

Dieses antike römische Theater befindet sich im Südosten von Frankreich. Erbaut wurde diese Stätte im 1. Jahrhundert n. Chr. Bezogen auf die römische Kolonie Arausio, zu deren Gründung es im Jahr 40 v. Chr. kam. Es handelt sich bei dieser Stätte um eines der römischen Theater, die am besten erhalten sind. In der heutigen Zeit findet dort das Opernfestival Choregies d’Orange statt. 

Große Salinen von Salin-les-Bains und Königliche Salinen von Arc-et-Senans – 1982; 2009 erweitert

In zwei Schritten kam es zur Aufnahme dieser Welterbestätte. Zunächst erhielt die königliche Saline in Arc-et-Senans den Welterbestatus. Mehr als zwei Jahrzehnte später nahm die UNESCO die große Saline von Salins-les-Bains ins Welterbe auf. Dabei handelte eine eigene Stadt innerhalb der Stadt Salins-les-Bains. Zur ersten urkundlichen Erwähnung der großen Saline kam es im Jahr 791. 

Place Stanislas, Place de la Carrière und Place d’Alliance in Nancy – 1983

Das Stadtzentrum von Nancy ist das Ziel für den Besuch bei dieser Welterbestätte. Dort befindet sich die Place d“Alliance. In Verbindung mit der Place de la Carriere und der Place Stanislas kam es zur Aufnahme ins Welterbe. Zusätzlich liegt als Monument historique der Denkmalschutz vor. Die Fläche des rechteckigen Platzes erreicht eine Größe von 80 x 60 Metern. 

Kirche von Saint-Savin-sur-Gartempe – 1983

Zum Besuch dieser Welterbestätte führt die Reise in die Geme4inde Saint-Savin. Die romanische Abteikirche Saint-Savin sur Gartempe zeichnet sich durch Deckenmalereien aus dem 11. und 12. Jahrhundert aus. Es handelt sich genauer um den ältesten Gewölbebau des Poitou. Was gesichert feststeht, ist die Gründung der Abtei in den Anfängen des 9. Jahrhunderts. 

Kap Girolata, Kap Porto, Naturschutzgebiet Scandola und die Piana Calanques auf Korsika – 1983

Einblick in die Welterbestätte: Dazu gehört die Calanche, wobei es sich um eine bizarre Felsenlandschaft handelt. Gelegen ist diese Landschaft im Regionalen Naturpark Korsika. Innerhalb der Felsenlandschaft gibt es eine Reihe von ausgeschilderten Spazierwegen. Den Höhepunkt der Calanche stellt die sogenannten Tafonie dar. Bei den Felsen handelt es sich um Verwitterungsformen. Zur Welterbestätte gehören die Girolata-Bucht und der Naturpark La Scandola. 

Römischer Aquädukt Pont du Gard – 1985

Zu erreichen ist dieser römische Aquädukt im Süden des Landes. Genauer steht dabei die Gemeinde Vers-Pont-du-Gard (Gard-Brücke) einen der Wasserkanäle dar, die am besten erhalten sind. Zur Verwendung gelangten kretazische Kalksteine, die sich durch eine gleiche Höhe auszeichneten. 

Straßburg, Grande île (historisches Zentrum) – 1988

Die Stadt steht mit ihrer europäischen Stadtszenerie auf der Liste des Welterbes bei der UNESCO. Erfolgt ist die Eintragung der Welterbestätte in den Jahren 1988 und 2017. Gekennzeichnet ist das Bild der Stadt von einer Lage am Oberrhein. Zurückverfolgen lassen sich die Spuren bis in das 12. Jahrhundert v. Chr. Zur damaligen Zeit kam es zur Gründung von einem römischenb Militärlager. 

Seineufer in Paris zwischen Pont de Sully und Pont d’Iéna – 1991

Bei dieser Welterbestätte geht es besonders um den Abschnitt an der Seine, der für seine bedeutende Geschichte bekannt ist. Maßgebend ist dabei der Bereich zwischen Pont de Sully und Pont d’lena. Zum Welterbe gehören Facetten wie die Quais de Paris und die Seine-Inseln. Außerdem gehören beispielsweise Ensembles von Gebäuden zum Welterbe.

Reims: Kathedrale Notre-Dame, Palais du Tau und Kloster Saint Remi – 1991

Der Blick auf diese Welterbestätte führt bis in das 14. Jahrhundert zurück. Insgesamt sind unter dem Titel drei Bauwerke zu finden. Zu den erfüllten Kriterien, die für die Einschreibung erfüllt waren, gehört die Schaffung eines Meisterwerkes der menschlichen Schöpferkraft. Genauer handelt es sich bei den Bauwerken um die Kathedrale Notre-Dame, die ehemalige Abteil oder das Kloster Saint-Remi und das Palais du Tau.

Kathedrale von Bourges – 1992

Bekannt ist dieses Bauwerk als Kathedrale Saint-Etienne. Einst wurde der gotische Sakralbau dem heiligen Stephanus geweiht. Für die Kathedrale liegt seit dem Jahr 1862 eine Klassifizierung als Monument historique vor. Auf der Grundlage dessen steht das Bauwerk unter Denkmalschutz. Zum Besuch dieser Kathedrale führt der Weg in den Südosten der Altstadt. 

Papstpalast mit umliegendem historischen Ensemble in Avignon – 1995

Im Mittelpunkt stand diese Welterbestätte besonders im Zeitraum von 1335 bis 1430. Zu dieser Zeit hatten verschiedene Päpste und Gegenpäpste den Palast als ihre Residenz angesehen. Innerhalb Europas handelt es sich um eines der bedeutendsten und größten Gebäude. Das Gebädue besitzt einen Ehrenhof, der vom Staat die Auszeichnung des Europäischen Kulturerbe-Siegels erhielt. 

Canal du Midi – 1996

Einst war die Rede vom Canal royal en Languedoc. Durch den Canal du Midi kommt es zur Verbindung zwischen dem Mittelmeer bei Sete und Toulouse. Der gesamte Kanal hat eine Länge von 240 Kilometern. Zur Fertigstellung des Kanals kam es im Jahr 1681. Geprägt wird das Bild des Kanals von Schleusen mit einer unterschiedlichen Stufenzahl. 

Carcassonne – 1997

Zu erreichen ist diese Gemeinde im Süden von Frankreich. Für die Stadt fungiert eine mittelalterliche Festung als Wahrzeichen. Bekannt ist diese als Cite von Carcassonne. Im Hinblick auf die Größe sowie den noch immer sehr guten Zustand gilt die Festung als einzigartig. Ferner befidnetsich die Kathedrale Saint-Michel in der Stadt. Sehenswert sind der Berglandschaft Mont Perdu in den Pyrenäen – 1997; 1999 erweitert

Pilgerwege nach Santiago de Compostela – 1998

Innerhalb Europas gibt es eine Reihe von Pilgerwegen, bei denen auch von Jakobswegen die Rede ist. Letztendlich führen alle Wege nach Santiago de Compostela, das in Galicien liegt. Teilweise sind die Routen um das 11. Jahrhundert entstanden. Bereits im Jahr 1993 kam es zur Aufnahme des spanischen Hauptweges in die Liste des Welterbes. 

Historische Stätten in Lyon – 1998

Geht es um die größten Kernstädte, so ist Lyon auf Platz 3 zu finden. Gleichzeitig nimmt Lyon in Bezug auf die Region Auvergne-Rhone-Alpes die Rolle der Hauptstadt wahr. In Verbindung mit der Halbinsel Lyon ist die Altstadt Lyon auf der Liste des Welterbes der UNESCO zu finden. Im Jahr 2016 kam es zur Verleihung des Ehrentitels „Reformationsstadt Europas“. 

Juridiction de Saint-Emilion – 1999

Erreichbar ist die Stadt im Südwesten von Frankreich innerhalb des Departements Gironde. Zur Stadt gehört ein in der Umgebung befindliches Weinbaugebiet. Die gesamte Region ist heute in der Liste des Welterbes der UNESCO zu finden. Inmitten des Gebietes befinden sich Sehenswürdigkeiten wie der gotische Glockenturm. Neben einer Dreifaltigkeitskapelle sind Sehenswürdigkeiten wie das Haus des Weines und der Kreuzgang des Franziskanerklosters sehenswert. 

Loiretal zwischen Maine und Sully-sur-Loire – 2000

Die Loire hat eine Länge von 1004 Kilometern. Damit handelt es sich zugleich um den Fluss, der der größte ist, der in den Atlantik mündet. Es gibt sechs Departments, deren Name mit der Loire zusammenhängt. Das Gebiet zwischen den Städten Sully-sur-Loire und Chalonnes-sur-Loire ist inzwischen auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO zu finden. Zu den Schlösssern gehört Chambord.

Mittelalterliche Handelsstadt Provins – 2001

In der Gemeinde ist der Verwaltungssitz vom Arrondissement Provins zu erreichen. Gleichzeitig liegt die Gemeinde im Departement Seine-et-Marne. Zu bestaunen ist dort die Stadtmauer, die eine Länge von 1200 Meter besitzt. Des Weiteren befidnet sich dort die Hostellerie de la Croix d’Or. Sehenswert sind außerdem die Tour Notre-Dame-du-Val und die Tour Cesar. 

Belfriede (mittelalterliche Glockentürme) in den historischen Regionen Flandern, Artois, Hainaut und Picardie (grenzüberschreitende Erweiterung der Belfriede von Belgien) – 2005

In der Regel zeichnen sich diese Glockentürme durch eine Errichtung aus, die im Zeitraum des 11. bis 17. Jahrhunderts erfolgte. Gekennzeichnet ist das Bild der Türme von den Architekturstilen der Gotik, des Barocks, der Renaissance und der Romanik. Für die Gemeinden stellten die Türme ein Zeichen dar. Symbolisch war damit die Unabhängigkeit verbunden. Innerhalb der Stadt gibt es neben dem Bregfried (Lehnherren), dem Kirchturm (Religion) und den Glockenturm (Wohlstand und Macht). 

Le Havre – 2005

Am Ärmelkanal erwartet die in der Normandie gelegene Stadt ihre Gäste. Die Stadt bildet einen guten Ausgangspunkt für Ausflüge an der Küste wie nach Luc-sur-mer. An der Küste besteht zudem die Möglichkeit, etwas in die Geschichte der Normandie einzutauchen. Bezogen auf die Fläche handelt es sich um die zweitgrößte Stadt in der Normandie. Es ist die farbige Betonarchitektur des aus dem 20. Jahrhunderts stammenden Stadtensembles, die diese Stadt in die Liste des Welterbes geführt haben. 

Historisches Zentrum von Bordeaux („Hafen des Mondes“)2007

In der Stadt gibt es ein historisches Zentrum, dass auch als der Hafen des Mondes bekannt ist. Dort befinden sich exzellent erhaltene Bauten, deren Bild vom Stil des Klassizismus geprägt ist. Neben dieser Welterbestätte ist das Bild der französischen Stadt noch vielfältiger. Schließlich handelt es sich wissenschaftliche, politische und kulturelle Zentrum im Südwesten von Frankreich. 

Festungsanlagen Vaubans2008

Darunter sind wichtige Festungsbauwerke zu verstehen, für die die Verantwortung bei Sebastien le Prestre de Vauban liegt. Es handelt sich um 12 Anlagen, die besonders gut erhalten sind. Unter den Bauwerken befinden sich die Zitadelle von Arras sowie das Festungssystem von Briancon. Auch Besancon ist mit der Zitadelle, Fort Griffon und der Stadtmauer in dieser Welterbestätte vertreten. 

Lagunen von Neukaledonien2008

Es handelt sich dabei um die größte Lagune der Welt. Die Rede ist dabei auch vom neukaledonischen Barriereriff. Eine Begrenzung erhält die Lagune durch ein Korallenriff, welches eine Länge von mehr als 1.500 Kilometer besitzt. Durch das Riff wird eine Fläche von gut 24.000 km² umschlossen. Weltweit handelt es sich um Riffstrukturen, die besonders vielfältig sind. 

Bischofsstadt Albi – 2010

In der Gemeinde hat der katholische Erzbischof seit dem Jahr 1678 seinen Sitz. Zu erreichen ist die Gemeinde in einer Entfernung von 80 Kilometern von der Stadt Toulouse. Die Geschichte beginnt in der Zeit der Römer. Damals kam es zur Anlage einer Stadt mit dem Namen Civitas Albiensium. Als Sehenswürdigkeiten gelten das Bischofsviertel (Cite episcopale d’Albi) sowie das Museum Toulouse-Lautrec d’Albi).

Vulkanlandschaft auf La Réunion – 2010

Bekannt ist La Reunion auch als „Inseln der Zusammenkunft“, wenn die französische Bezeichnung als Maßstab genommen wird. Diese lautet „Ile de la Reunion“. Aus politischer Sicht gesehen handelt es sich um eine Region von Frankreich sowie um ein Übersee-Departement. Dadurch liegt eine Zugehörigkeit zur Europäischen Union vor. Bei der Insel handelt es sich um einen Teil einer Inselkette, zu der auch Rodrigues und Mauritius gehören. 

Causses und Cevennen – 2011

Bei dieser Welterbestätte handelt es sich um eine Kulturlandschaft, wozu die Cevennengebirge gehören. Erreichbar ist diese französische Region im Süden des Landes. Bezogen auf das Kerngebiet liegt für die Welterbestätte eine Größe von 3023 Kilometer vor. Innerhlab dieses Gebietes befindet sich eine Gebirgsregion, die eher dünn besiedelt ist. 

Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen – 2011

Es handelt sich um 111 Fundstellen, die aus der Zeit des 5. bis 1. Jahrtausends vor Chr. stammen. Zu finden sind die in mehreren Staaten, wobei dies Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Schweiz und Slowenien sind. Federführung für die Bewerbung bei der UNESCO war die Schweiz. Zu den bedeutenden Regionen bei deser Welterbestätte gehört der Zürichsee. 

Bergbaugebiet Nord-Pas de Calais – 2012

Im deutschen ist vom Nordfranzösischen Kohlerevier die Rede. Dieses Gebiet hat seine Prägung durch den Steinkohlenbergbau erhalten. Teilweise ist diese Form des Bergbaus noch immer aktiv. Das gesamte Gebiet der Welterbestätte hat eine Fläche von 120.000 Hektar. Auf dieser Fläche befinden sich 109 Bauten der unterschiedlichsten Art wie Gleisanlagen und Arbeitersiedlungen. 

Chauvet-Grotte bei Vallon-Pont-d’Arc an der Ardèche – 2014

Der Besuch bei dieser Welterbestätte führt zur Kleinstadt Vallon-Pont-d’Arc. Dort ist die Chauvet-Höhle zu erreichen. Zur Entdeckung dieser Höhle kam es im Jahr 1994. Es handelt sich dabei um einen archäologischen Fundplatz von weltweiter Bedeutung. Gekennzeichnet ist das Bild der Höhle von Ritzzeichnungen und Höhlenmalereien. Erfasst wurden bisher mehr als 400 Wandbilder. 

ClimatsWeinbauparzellen in Burgund2015

Über einen Zeitraum von zehn Jahren gestaltete sich die Zeit im Burgund ziemlich abwechslungsreich. Schließlich bestand der Wunsch, dass der besondere Bereich der Climats in die Liste des Welterbes der UNESCO aufgenommen wird. Grundsätzlich handelt es sich bei einem Climat um eine sogenannte Weinbauparzellen.

Weinberge, Weinhäuser und -keller der Champagne – 2015

Dieses Weinbaugebiet besitzt eine Zulassung als Gebiet für den Anbau, das für die Grundweine von Bedeutung ist. Zur Festlegung der Ausdehnung kam es im Jahr 1927. Insgesamt kann das Anbaugebiet eine Fläche von 34.000 Hektar vorweisen. Dabei liegt eine Unterteilung in fünf Departments vor. Zudem existieren in dem Gebiet 20 natürliche Regionen.

Das architektonische Werk von Le Corbusier – ein herausragender Beitrag zur Moderne – 2016

Einen Namen machte sich der schweizerisch-französische Architekt und Stadtplaner Le Corbusier mit einer Reihe von Bauwerken. Es erfolgte die Aufnahme von 17 Welterbestätten, die eine Entwicklung zeigen. Genauer geht es um das 20. Jahrhundert in Verbindung mit der Entwicklung von einer neuen architektonischen Ausdruckssprache. Beteiligt an dieser Welterbestätte sind Argentinien, Belgien, Frankreich, Indien, Japan und der Schweiz. 

Taputapuatea – 2017

Bei den Gesellschaftsinseln handelt es sich um einen Archipel, der zu Französisch-Polynesien gehört. Im Mittelpunkt steht die Insel Raiatea, auf der sich drei Gemeinden befinden. Erreichbar ist dort Taputapulatea, das im Bild von Dörfern und Meeresbuchten geprägt ist. So gehört mittlerweile auch die Lagune teilweise ins Welterbe. Bereichert wird das Bild durch bewaldete Täler sowie ein Korallenriff. 

Chaine des Puys – Tektonikarena der Limagne-Verwerfung – 2018

Mitunter ist von Monts Domes die Rede. Es handelt sich um eine Bergkette, deren Ursprung vulkanisch ausgeprägt ist. Innerhalb dieser 30 Kilometer langen Bergkette befinden sich etwa hundert Vulkane, die bereits erloschen sind. Überreste von Vulkanen sind in Form von Schlackenkegel, Lavadome und Kratersee zu finden. In dieser Region ist der Europäische Park für Vulkanismus zu erreichen. 

Französische Südgebiete und -meere – 2019 

Die besondere Note bei dieser Welterbestätte besteht darin, dass es sich um die derzeit größte Welterbestätte handelt. Maßgebend dabei ist die Geschichte vom Übereinkommen zum Schutz vom Kultur- und Naturerbe der Welt. Das gesamte Welterbegebiet hat eine Größe von über 670.000 Quadratkilometern. Zu diesem Gebiet gehören das Kerguelen-Archipel und die Crozetinseln. Bekannt ist dieses Gebiet als eine artenreiche Oase.

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Tipp zum sogenannten Hamburger Menü

Viele Menschen schauen sich Webseiten über das Smartphone an. Die Browser dort können nicht die vollständige Menüstruktur einer Webseite abbilden. Daher ist in immer mehr Internetseiten das sogenannte Hamburger Menü zu finden. Dabei handelt es sich um drei Linien, die ähnlich wie bei einem Hamburger übereinander liegen. Beim Klick auf diesen Menüpunkt wird der Zugang auf die Seitenstruktur (in diesem Fall mehr als 1250 veröffentlichte Seiten) ermöglicht.

Ein Blick in meine Webseiten

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Der Blick auf alle Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

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