Die Welterbestätten in Polen

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serdecznie witamy i szyczymy ladny czas

Eines der beliebten Ausflugsziele unter den Ländern ist Polen. Von dort fanden schon einige Fußballspieler den Weg in die deutsche Fußballbundesliga. Die in Europa gelegene parlamentarische Republik besitzt in eine Gliederung in 16 Einheitsstaaten oder Woiwodschaften. Als das sechstgrößte Land in der europäischen Union präsentiert sich das Land als eines der 20 Länder, in das die meisten Touristen reisen. Das Land hat zudem Anteil an der Lausitz, die sich mit einer abwechslungsreichen Landschaft präsentiert. Einen ersten Einblick gibt es an dieser Stelle: Die Oberlausitz 

Erste sehenswerte Facetten

Wie viele Länder hat auch Polen seine besonderen Sehenswürdigkeiten. Sicherlich gibt es einige landschaftliche Regionen und Gebäude wie die Basilika der Muttergottes von Lichen. Es handelt sich um eine Wallfahrtskirche in Lichen Stary. Zu erreichen ist die eindrucksvolle Kirche in 15 Kilometer Entfernung von Konin (Warthe), das wiederum in der Woiwodschaft Großpolen liegt. Dort befindet sich das Bild der Muttergottes von Lichen, welches als wundertätig verehrt wird. Das Alter des Bildes liegt bei etwa 200 Jahren. Der Aufbewahrungsort befand sich einst in der Dorotheenkirche. Dann begannen die Planungen für eine neue Kirche, für die die Grundsteinlegung im Jahr 1994 erfolgte. Gewidmet war die Kirche zu Ehren von Jungfrau Maria. Nach zehnjähriger Bauzeit kam es im Juni 2004 zur Fertigstellung der Basilika mit ihrer dreischiffigen Basilika. Der Entwurf für die Kirche stammt von Architektin Barbara Bielecka, die in Gdynia zu Hause ist.

Eindrucksvolle Facetten

Sehenswert ist die Stadt Königsberg oder Chojna, das sich mit faszinierenden gotischen Bauten präsentiert. Zu einem Besuch in der Natur lädt der Moryner See ein. Ferner präsentiert sich das Land mit der Inselstadt Breslau und dem mittelalterlichen Krakau, wobei es sich um historische Königsstädte handelt. Zu erleben ist ebenfalls mit den Städten Gleiwitz und Kattowitz das ursprüngliche Schlesien. Auch die in der Woiwodschaft Pommern gelegene Stadt Danzig zeichnet sich durch sehenswerte Facetten aus. Für die Woiwodschaft besitzt die Stadt die Hauptstadtfunktion. Auch bildet Danzig mit mit Zoppot und Gedingen die Dreistadt. Gleichzeitig zeichnet sich die Danzig, das auch als Gdansk bekannt ist, durch eine Lage in der Nähe der Ostsee an der Danziger Bucht aus. Unter den Städten mit der meisten Bevölkerung ist die Stadt auf Platz sechs zu finden. Ferner besitzt die von einer hügeligen Landschaft umgebene Stadt eine Lage inmitten von dort befindlichen Kiefernwälder. Der Natur kommen Gäste auch beim Besuch vom Ojcowski Nationalpark näher.

Das Welterbe

Natürlich ist das Land auch mit einigen Stätten in den Listen des Welterbes der UNESCO vertreten:

Altstadt von Krakau – 1978

Beim Besuch dieser Welterbestätte führt es Gäste nach Südpolen. Dort ist mit Krakau die einstige Hauptstadt von Polen zu erreichen. Gelegen ist die Stadt zu einem Teil andem Fluss Weichsel. In die Welterbe-Liste der UNESCO wurde die aus drei Ensembles bestehende Altstadt noch vor 1980 aufgenommen. Verantwortlich war die Position als eindrucksvolles Beispiel für europäische Stadtplanung. 

Salzbergwerke in Wieliczka und Bochnia – 1978; 2013 erweitert

Weltweit ist das Salzbergwerk Wieliczka bekannt. Schließlich handelt es sich um eines der ältesten Salzbergwerke auf der Welt. In Kombination mit dem Salzgrafenschloss Wieliczka, dem Salzbergwerk Bochnia sowie dem Salzbergwerk Wieliczka liegt die Bildung der Welterbestätte „Königliche Salzbergwerke Wieliczka und Bochnia“ vor. Die Spuren der Geschichte lassen sich bis in das 13. Jahrhundert zurückverfolgen.

Auschwitz-Birkenau – Deutsches nationalsozialistisches Konzentrations- und Vernichtungslager (1940-1945) – 1979

In diesem Fall handelte es sich um einen deutschen Lagerkomplex, der zu Zeiten vom Nationalsozialismus von Bedeutung war. Genauer ging es um drei Konzentrationslager, bei denen es zu seinem sukzessiven Ausbau kam. Seinerzeit hatte das Deutsche Reich einen Teil von Polen annektiert, wo sich der Lagerkomplex befand. Nach der Befreiung des Lagerkomplexes am 27.01.1945 ist dieser Tag inzwischen ein Tag des Gedenkens an die Opfer der damaligen Zeit. 

Nationalpark Bialowieza (Belowescher Heide) – 1979; 1992 und 2014 erweitert

Die Fläche dieses Nationalparks liegt auf den Ländern Weißrussland und Polen. Genauer werden die Gebiete der weißrussischen Woblasze Brest und Hrodna sowie der polnischen Woiwodschaft Podlachien berührt. Gelegen ist der Park innerhalb des Bialowleza-Urwaldes. Innerhalb Europas gilt dieser Park als der letzte Tiefland-Urwald. Begonnen hat die Geschichte dieses Nationalparks in den 30-er Jahren des letzten Jahrhunderts. 

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Altstadt von Warschau – 1980

Nach einer völligen Zerstörung im Jahr 1944 kam es zu einem Wiederaufbau des historischen Zentrums von Warschau. Zum größten Teil erfolgte ein originalgetreuer Wiederaufbau. Das Gelingen dieses einzigartigen europäischen Experimentes trug zur Verleihung vom Welterbetitel bei. Die Entschlossenheit und die innere Stärke der Menschen des Landes stellte die Basis der materiellen Wiederherstellung dar. 

Altstadt von Zamosc – 1992

Die im Osten von Polen liegende Stadt zeichnet sich durch ihre Altstadt aus. Dabei handelt es sich um eine Planstadt aus der Renaissance aus  dem Zeitraum vom späten 16. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen vor allem die Vermischung von Traditionen der Architektur von Italien und Mitteleuropa. Deutlich wird dies an vielen erhaltenen Gebäuden. 

Altstadt von Torun (Thorn) – 1997

In den Norden von Polen führt der Blick auf diese Welterbestätte. Zu einem hohen Anteil besteht die Altstadt aus einer mittelalterlichen Bebauung. Die Altstadt und die Neustadt in Form einer Handwerkersiedlung bilden den historischen Bereich von Torun. Gekennzeichnet ist das Bild von fünf Museen, unter denen das Stadtmuseum im Altstadthaus zu finden. Des Weiteren lädt die Stadt mit dem Pfefferkuchen zu einem Aufenthalt ein. 

Deutschordensschloss Malbork (Marienburg) – 1997

Bezogen auf die Marienburg handelt es sich um eine Ordensburg aus dem Mittelalter, die im 13. Jahrhundert erbaut wurde. Diese Ordensburg gehört dem Deutschen Orden an und ist am Fluss Nogat zu erreichen. Bekannt ist dieses Gewässer als ein Mündungsarm von der Weichsel. Innerhalb der Ordensburg besteht die Möglichkeit zum Besuch mehrerer Ausstellungen. Solange kein Schnee liegt, ist das Anschauen der Werk3 während des ganzen Jahres möglich. 

Kalvarienberg Zebrzydowska – 1999

Die Kleinstadt befindet sich in der Woiwodschaft Kleinpolen. Damit ist gleichzeitig eines Lage am Rand der Beskiden verbunden. Der Blick zurück auf die Gründung führt zurück bis in die Anfangstage vom 17. Jahrhundert. In der zweiten Hälfte vom 18. Jahrhundert gehörte der Ort für einige Zeit zu Österreich. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört der Kalvarienberg und das Bernhardiner-Kloster. 

Friedenskirchen in Jawor (Jauer) und Swidnica (Schweidnitz) – 2001

Zur Welterbestätte gehört die evangelische Friedenskirche „Zum heiligen Geist“. Innerhalb von Schlesien handelt es sich bei dieser Kirche um einen der bedeutendsten Bauten. Doch es gibt auch die Kirchenbauten in Glogow und in Swidnica. Diese drei Bauten besaßen innerhalb vom Habsburgerreich insgesamt die größte Bedeutung. Letztendlich existieren noch immer die Friedenskirchen von Jauer und Schweidnitz.

Holzkirchen im Süden von Kleinpolen – 2003

Unter dieser Welterbestätte sind sechs Holzkirchen zu verstehen, die sich in Kleinpolen befinden. Im Hinblick auf gotische Holzkirchen handelt es sich um die ältesten und erhaltenen Bauwerke ihrer Art. Den Rahmen für die Region bilden die Woiwodschaften Karpatenvorland und Kleinpolen. Errichtet wurden diese Kirchen in Blockbohlenbauweise, die zur Zeit des Mittelalters verwendet wurde. Alle sechs Bauten stehen unter Denkmalschutz. 

Park Muzakowski (Muskauer Park) – 2004

Erreichbar ist diese Welterbestätte in der Oberlausitz. Es handelt sich dabei genauer um einen Landschaftspark. In Zentraleuropa ist die Anlage mit einer Größe von 830 Hektar der größte Park mit einer Ausrichtung im englischen Stil. Damit kommt dem Park die Bedeutung der einzigen ostsächischen Welterbestätte zu. Ein größerer Teil des Parks ist in Polen erreichbar, sodass die Rede von einer Welterbestätte mit staatenübergreifender Funktion ist. 

Jahrhunderthalle in Breslau – 2006

Bei dieser in Breslau befindlichen Welterbestätte handelt es sich um eine Veranstaltungshalle, deren Erbauung aus Stahlbeton erfolgte. Dies geschah im Zeitraum von 1911 bis 1913. Grundlage dafür bildete der Entwurf von Max Berg, einem Architekten und Stadtbaurat. In der heutigen Zeit bietet die Halle für Veranstaltungen, Messen und Sportevents etwa 6000 Sitzplätze an. Kommt es zum Einsatz von Sitzplätze, umfasst die Halle ein Kontingent von ungefähr 20.000 Personen. 

Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas – 2011

Bei dieser Weltnaturerbestätte handelt es sich um eine Reihe von Buchenwaldgebieten, die sich räumlich getrennt in den unterschiedlichsten Ländern befinden. Insgesamt umfasst die Fläche 92.093 Hektar. Ein Anteil von 30 Prozent befindet sich in der Ukraine. Überwiegend handelt es sich in Deutschland um naturnahe Altwälder. Für die Karpaten greift die Bezeichnung „echte Urwälder“. An dieser Welterbestätte sind die Länder Albanien, Belgien, Bulgarien, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien und die Ukraine beteiligt. In den Jahren 2011 und 2017 kam es zur Erweiterung der Welterbestätte sowie im Jahr 2017 zu einer Namensänderung. 

Hölzerne Tserkvas-Kirchen der Karpaten in Polen und der Ukraine – 2013

Darunter werden 16 Holzkirchen zusammengefasst, die sich in der Region der Karparten in der Ukraine und in Polen befinden. Genauer gesagt sind dies griechisch-orthodoxe und ostkatholische Kirchen. Deren Errichtung erfolgte in dem Zeitraum vom 16. bis zum 19. Jahrhundert. Darunter befindet sich die Kirche Sankt Paraskeva, bei der es sich heute um ein Museum handelt, das sich mit der Kultur der Gebiete beschäftigt, die sich im Osten von Polen an der Grenze befinden.  

Blei-Silber-Zink-Mine von Tarnowskie Góry und ihr unterirdisches Wassermanagementsystem2017

Im Mittelpunkt steht die Stadt Tarnowski Gory, die im Deutschen als Tarnowitz bekannt ist. Insgesamt hat die Fläche der Welterbestätte einen Umfang von 1.672,76 Hektar. Bezogen auf Oberschlesien kommt dem Bergwerk eine hohe Bedeutung zu. Es liegt eine Zugehörigkeit zur Europäischen Route der Industriekultur vor. Ferner gehört das als Ankerpunkt fungierende Denkmal als Industriedenkmal zu den Denkmälern, die sich an der Route der Technischen Denkmälern, die sich an der Route der Technischen Denkmäler befinden.

Krzemionki – Montanregion der prähistorischen Gewinnung von geänderten Feuerstein2019

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

Tipp zum sogenannten Hamburger Menü

Viele Menschen schauen sich Webseiten über das Smartphone an. Die Browser dort können nicht die vollständige Menüstruktur einer Webseite abbilden. Daher ist in immer mehr Internetseiten das sogenannte Hamburger Menü zu finden. Dabei handelt es sich um drei Linien, die ähnlich wie bei einem Hamburger übereinander liegen. Beim Klick auf diesen Menüpunkt wird der Zugang auf die Seitenstruktur (in diesem Fall mehr als 1250 veröffentlichte Seiten) ermöglicht.

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