Türkische Städte

Gekennzeichnet ist die Türkei von einer Lage in Europa und Asien. Genauer geht es um das vorderasiatische Anatolien sowie um Ostthrakien in Südosteuropa. In der Regel kommt es bei der Türkei zu einer Aufteilung in sieben Regionen. Im Westen liegt eine Begrenzung durch das Ägäische Meer vor. Dabei kommt das Land insgesamt auf eine Küstenlinie von 7200 Kilometer. Doch es gibt auch einen Zugang zum Schwarzen Meer und zum Mittelmeer. Und es gibt einige Städte, die zu einem Besuch einladen.

Istanbul – Welterbestadt

Gekennzeichnet ist das Bild von einer Lage am Bosporus. Damit wird zugleich die Nahtstelle berührt, an der sich Europa und Asien treffen. Bekannt war Istanbul früher als Byzanz und Konstantinopel. Zu einem Besuch laden das Archäologische Museum für türkische und islamische Kunst ein. Des Weiteren gibt es in Istanbul Moscheen wie die Sultan-Ahmed-Moschee.

Ankara

Seit dem Jahr 1923 besitzt Ankara die Position der Hauptstadt in der Türkei. Zudem ist für die gleichnamige Provinz die Position der Hauptstadt von Ankara gegeben. Das dort vorherrschende Kontinental ist streng trocken ausgeprägt. Sehenswert sind die Caracalla-Thermen, bei denen es sic hum eine Römische Badeanlage handelt, die aus dem 3./4. Jahrhundert stammt. Interessante Perspektiven präsentiert das Staatliche Kunst- und Skulpturenmuseum Ankara. 

Izmir

Die Reise nach Izmir führt an die Küste der Ägäis. Schon zu Zeiten der Antike existierte die Stadt, die einst von den Griechen gegründet wurde. Nur war damals bei der Stadt von Smyrna die Rede. Heute ist das Bild der Stadt vom zweitgrößten Hafen der Türkei geprägt. Noch immer existiert die als Samtburg bekannte Burg Kadifekale. r

Bursa

Die viertgrößte türkische Stadt ist zugleich Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Erreichbar ist die Stadt in einer Entfernung von 90 Kilometern von Istanbul. Gleichzeitig ist damit eine Nähe zum Uludag-Gebirge mit dem Hausberg Uludag gegeben. Unter den Sehenswürdigkeiten sind das archäologische Museum Bursa Arkeoloji Müzes und die Steinbogenbrücke Abdal Köprüsü zu finden.

Adana

Unter den größten Stätten in der Türkei ist Adana auf Platz fünf zu finden. Die Stadt zeichnet sich durch eine Lage in der Tiefebene Cukurova aus. Zu Besuchen laden Mussen wie das Archäologische Museum und das Atatürk-Museum ein. Sehenswert sind die Moscheen wie die Große Moschee. 

Gaziantep

Die Stadt ist im Südosten von Anatolien erreichbar. Beheimatet sind in der Stadt Türken, Kurden und Araber. Sie leben in einer Stadt, die sich mit einer Zitadell präsentiert, die aus seldschukischer Zeit stammt. Innerhalb des Stadtzentrums ist die Festung zu finden. In einer Entfernung von etwa 20 Kilometern ist der gleichnamige Flughafen zu erreichen. 

Konya

Für die gleichnamige türkische Provinz ist Konya die Hauptstadt. Im Hinblick auf die Fläche handelt es sich um die größte Provinz des Landes. Bis zur türkischen Hauptstadt Ankara beträgt die Entfernung etwa 200 Kilometer. Unter den Sehenswürdigkeiten sind Baudenkmäler zu finden, deren Spuren in die Zeit der Seidschuken zurückführen. Mit 163 ist innerhalb Zentralanatoliens der Seidschukischer Turm das höchste Gebäude. 

Antalya

Die am Mittelmeer erreichbare Großstadt präsentiert sich als Hauptort im Süden von Kleinasien. Dort befindet sich die fruchtbare Ebene. Bekannt ist diese Küstenebene seit der Antike auch als Pamphylien. In heutiger Zeit befinden sich in dieser Region viele lange Sandstrände. Daher ist bei Antalya die Rede von der türkischen Riviera. Zur Bedeutung der Stadt trägt der Seehafen bei. Unter den sehenswerten Facetten befindet sich außerdem das Hadrianstor. 

Kaysen

Bei der Stadt Kaysen ist zugleich von Kayseri die Rede. Gegeben ist eine Nähe zu einem erloschenen Vulkan, der der als Erciyes bekannt ist. Noch im vierten Jahrhundert zeigte sich mit Salzseen durchsetzt. Heute zeigt sich die Stadt mit ihrer Umgebung mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie dem Soganli-Tal mit seinen Höhlenkirchen. 

Diyarbakir

Im Südosten von Anatolien ist die Stadt Diyarbakir zu erreichenl. Es handelt sich dabei um die zweitgrößte Stadt dieser Region. Schon zu Zeiten des Altertums war die Stadt bekannt. Allerdings hieß diese in früheren Tagen Amida. Deutlich wird dies auch an Befestigungsanlagen und vielen Häusern des Mittelalters.

Mersin

Gäste führt es in diesem Fall an die Mittelmeerküßste der Türkei. Mit dem Besuch in der Stadt Mersin besuchen sie gleichzeitig die Provinz Mersin, die in früheren Tagen als Icel bekannt war. Bekannt ist die bedeutende Hafenstadt als Großstadtkommune. Spaziergänge können in sehenswerte Regionen wie in den Westen der Stat führen. Dort befinden sich die Reste einer hethitischen Festung, die etwa aus dem 13. oder 14. Jahrhundert stammt. 

Eskisehir

Bei Eskisehir handelt es sich um eine der größten anatolischen Städte. Sie fungiert außerdem als Hauptstadt der Provinz gleichen Namens. Zur größeren Bekanntheit hat der Abbau von Sepiolith in der Umgebung beitragen. Des Weiteren tragen die Meerschaumpfeifen dazu bei, dass die Region bekannt ist. Immerhin erfolgt das Schnitzen dieser Pfeifen bereits seit dem Jahr 1700.

Samsun

Innerhalb der türkischen Schwarzmeerregion besitzt die am Schwarzen Meer gelegenen Stadt Samsun die Position der größten Stadt. Bezogen auf die gleichnamige Provinz handelt es sich um die Hauptstadt von Samsun. Die Stadt zeichnet sich durch das größte Hafenbecken aus, das es an der Küste des Schwarzen Meeres gibt. Zu den sehenswerten Facetten gehört die Staatsoper mit Ballett. 

Denizli

Bezogen auf die Ägäisregion handelt es sich bei Denizli um die zweitgrößte Stadt. Wer die Spuren dieser Stadt zurückverfügt, wird bis in die Zeit um das Jahr 4.000 vor Chr. zurückgeführt. Sehenswert sind die Kalksinterterrassen. Des Weiteren besteht Gelegenheit dazu, eine Reihe von Parks zu besuchen, zu denen der Inciliopinar-Park gehört. 

Saniurfa

In diesem Fall ist oft die Rede von Urfa. Bekannt ist diese Stdat aus der Antike als Edessa. Auß0erdem gibt es die Bezeichnung „Peygamberler sehri Sanliurfa“. Das bedeutet übersetzt „ruhmreiche Prophetenstadt“. Sehenswert ist das archäologische Museum Sanliurfa. Die dort ausgestellten Fundstücke stammen aus der Umgebung der Stadt. 

Kahramanmaras

In der Antike war die Stadt als Germanicia oder als Germanikeia bekannt. Bezogen auf die gleichnamige Provinz ist Kahramanmaras als Hauptstadt bekannt. Bis zur syrischen Grenze beträgt die Entfernung etwa 100 Kilometer. Umgeben wird die Stadt von einer gebirgigen Region. Die sehenswerte Altstadt ist im Bild von vielen kleineren Gassen geprägt. 

Malatya

Ostanatolien steht im Mittelpunkt, wenn es um diese Stadt geht. Aufgrund einer Gebietsreform handelt es sich seit dem Jahr 2014 um eine Großstadtgemeinde. Der Blick hinsichtlich Sehenswürdigkeiten kann sich auf den Siedlungshügel Arslantepe richten. Erreichbar ist dieser in einer Entfernung von etwa sechs Kilometern von Malatya. Schon in der frühen Bronzezeit waren Spuren der Besiedlung zu finden. Weitere sehenswerte Facetten sind im archäologischen Museum Malatya zu entdecken. 

Elzurum

Innerhalb von Ostanatolien ist Elzurum die größte Stadt. Bei Elzurum handelt es sich um eine sogenannte Großstadtgemeinde – Büyüksehir. Gekennzeichnet ist das Bild der Stadt von Breiten Durchgangsstraßen. Noch immer sind Bauwerke mit Spuren aus der osmanischen und der seldschukischen Zeit zu erhalten. Östlich in der Türkei stellt die Provinzstad eines der Kulturzentren dar. 

Elazig

Bezogen auf die gleichnamige Provinz handelt es sich bei Elazig um die Provinzhauptstadt. Neben der Kreisstadt befinden sich die Gemeinden Mollakendi, Akcakiraz, Yurtbasi und Yazikoniak in der Region. Es handelt sich um eine recht junge Stadt, sodass es keine älteren Bauten gibt. Zu den sehenswerten Facetten gehört die im Stadtzentrum befindliche Saray-Moschee.

Batman

Bei der Stadt handelt es sich um die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Zudem gibt es den gleichnamigen Landkreis. Erreichbar ist die Stadt in der Nähe der Provinz Diyarbair. Die höchsten Temperaturen können im Sommer Werte von etwa 40 Grad erreichen. Im Hinblick auf sportliche Aktivitäten stehen der Fußball und das Ringen im Mittelpunkt. 

Sivas

Zentralanatolien umgibt die Provinz Sivas und die gleichnamige Stadt, bei der sich um die Hauptstadat handelt. Sivas wurde zudem im Jahr 1828 in eine Gemeinde verwandelt. Die Geschichte im Hinblick auf die Erstbesiedlung reicht bis in die Zeit v. Chr. zurück. Gekennzeichnet ist das Bild von Bauwerken aus der Zeit des 13. Jahrhundert. 

Manisa

Westlich in Anatolien lädt die Stadt Manisa zu einem Besuch ein. Gleichzeitig besitzt die Stadt für die gleichnamige Provinz die Funktion der Hauptstadt. Einen Namen hat sich die Stadt durch den Handel mit Rosinen gemacht. Bis zur Großstadt Izmir beträgt die Entfernung etwa 40 Kilometer. Zudem befindet sich in der Nähe das antike Sipylos-Gebirge. 

Izmit

Umgeben wird die Stadt Izmit von der Provinz Kocaeli sowie durch hohe Berge. Gekennzeichnet ist das Bild der Stadt von einer Lage am Marmarameer. Als Wahrzeichen der Stadt fungiert der Uhrturm. Unter den acht Partnerstädten von Izmit befindet sich die deutsche Stadt Kassel. Interessante Einblicke schenkt das Atatürk und Redif Museum.

Gebze

Umgeben wird die Stadtgemeinde von der Marmararegion. Heute ist das Bild von einer Lage am anatolischen Stadtrand der Stadt Istanbul. Viele Industrieanlagen prägen das Bild der Umgebung von Gebze. Außerdem besteht eine Nähe zum Marmarameer. Zu den sehenswerten Facetten gehört das Osman Hamdi Bey Museum. Des Weiteren befinden sich in der Nähe die Burgen Eskihisar Kalesi (Nikelata) sowie Darica Kalesi – Taralonburg. 

Trabzon

Nordöstlich in der Türkei ist die Stadt Trapzon zu erreichen. Verbunden ist damit eine Lage am Schwarzen Meer. Dort stellt Trapzon die größte Hafenstadt dar. Bis in die Antike lassen sich die Spuren der Stadt zurückverfolgen. Heute ist das Bild von Festungshügeln wie Kule Hisar gekennzeichnet. Sehenswert sind die kirchlichen Bauten wie die armenische St.-Basil-Kirche.

Das Welterbe im Land

https://deutsches-welterbe.de/welterbestaetten-weltweit/asien/die-welterbestatten-der-turkei/

Geschrieben und Copyright by Marina Teuscher 2021 bis 2030